OKAL Haus

27.04.2009


Hallo,
wir (mein Mann und meine zwei kleinen Kinder) wohnen in einem Okal-Haus zur Miete. Da wir auch mit dem Gedanken gespielt hatten, das Haus mal abzukaufen, habe ich mich über Okal informiert. Ich war natürlich schockiert! Das Haus irgendwann zu kaufen hat sich natürlich erledigt.
Allerdings stellt sich uns jetzt die Frage, ob wir hier weiterhin zur Miete wohnen können ohne krank zu werden.
Natürlich könnte ich einen Gutachter beauftragen, was ich allerdings nicht wirklich einsehe, da das sehr teuer ist.

Kann mir jemand sagen, ob man vom Vermieter verlangen kann einen Gutachter zu bestellen?
Der Verdacht ist ja nicht aus der Luft gegriffen, da auch bei uns ein leichter Modergeruch vorhanden ist.

Da ich von Okal-Haus keine Antwort bekommen habe, welche Materialien verbaut wurden, wäre ich froh, wenn mir hier jemand weiterhelfen könnte =)

Gruß
Sylvie W.



OKAL-Haus



Hallo,

welches Baujahr ?
Vor 1978: Ausziehen !
ich würde mich mal umweltmedizinisch beraten lassen, weil
bei langer Anwesenheit in solchen Gebäuden eine chronische Vergiftung nicht auszuschließen ist.

Grüße vom Niederrhein



Geruch im Fertighaus



Schimmelartiger Geruch in älteren Fertighäusern durch Chloranisole
In verschiedenen älternen Ferighäusern kann ein sehr intensiver, schimmelartiger Geruch vorkommen, ohne dass im Einzelfall auch ein Schimmelpilzvorkommen ersichtlich ist.
TCA (Tetrachloranisol)stellt eine sehr geruchsintensive Verbindung dar. Die Geruchsschwelle liegt unter 10 ng/m³ in der Raumluft. TCA liefert den typischen "muffigen" oder "schimmeligen" Geruch. Aus diesem Grund kann es zu einer Fehleinschätzung des Gebäudes kommen, wenn dieser Geruch ausschließlich auf das Vorkommen von Schimmelpilzen zurückgeführt wird.
Das Vorkommen der Chloranisole steht nicht nur im Zusammenhang mit den eingangs erwähnten Fertighäusern aus Pressspanmaterialien, sondern kann nach unseren Erfahrungen auch in älteren Blockbolhlen-Häusern vorkommen.
Die Bildung von Chloranisolen scheint unter Fachleuten auch noch nicht genau geklärt zu sein. Wahrscheinlich handelt es sich um mikrobielle Vorgänge, bei denen es durch Chlorierung von phenolischen Grundkörpern, wie sie in Holz, Holzwerkstoffen und Korken enthalten sind, zur der Entstehung von Chloranisolen kommt. Möglicherweise sind dabei auch (chlorierte) Holzschutzmittel dabei beteiligt.
Nach der heutigen Kenntnis kommt den Chloranisolen weniger eine toxikologische Gefährdung (möglich nur bei hohen Konzentrationen)als vielmehr eine erhebliche Beeinträchigung des Wohlbefindens der Bewohner. Die soziale Komponente durch den mit der Kleidung und anderen Gegenständen transportierten "Schimmelpilz"-Geruch darf aber nicht unterschätzt werden.
Auf Grund der sehr intensiven Belastung in den Räumen, Einrichtungsgegenständen und Bekleidung ist eine Sanierung die einzige Lösung.
Gruß aus der Eifel
www.fertighaus-verklinkerung.de





Hallo,

TCA fällt wegen der niedrigen Geruchsschwelle so schnell auf. Es gilt, wie Herr Feldmann richtig schreibt, als Abbauprodukt phenolhaltiger Grundsubstanz. Hier muß man vor allem das kanzerogene Pentachlorphenol im Auge haben, was also immer noch drin sein kann. Dazu kommen oft noch Lindan und Formaldehyd. Wo viel Formaldehyd ist ist andererseits natürlich wenig Schimmel.
Bleiben noch Asbestzement und freie Mineralfasern.
Sanieren halte ich für Geldverschwendung, weil danach vom Haus nichts mehr ursprünglich ist.
man kann auch gleich neu bauen.

Grüße vom Niederrhein



Okal Haus



Vielen Dank für die Antworten.
Das ist natürlich niederschmetternd, da wir erst ein halbes Jahr hier wohnen und alles neu gestrichen haben usw.





Sanierung kommt für uns sowieso nicht in Frage, da wir ja nur Mieter sind.
Achja, das Haus wurde 1977 erbaut.

Okal habe ich auch angeschrieben. Hab nur leider keine Antwort erhalten.





in meinem bekanntekreis sind auch 2 Okalhäuse vorhanden .
Es mufft extrem und ein bewohner musste sich auch schonmal einer OP an der nasenschleimhaut unterziehen . ob es an den gift lag ? kann gut sein . meine frau muss öfter in dem einen haus zum karten spielen . einmal musste ich sie frühzeitig abholen , da sie nicht mehr in der lage war ein auto zu bedienen . sie ist fast zusammengebrochen , da sie keine luft mehr bekam .
das schlimme . die bewohner riechen den muff selber bald nicht mehr und stinken so vor sich hin .......





Zum Thema wurde ja schon alles gesagt.

Hey Mike,
das dein Frau nach den Kartenspielen nichmehr in der lage war ein Auto zu bedienen muß nicht zwangsläufig an TCA gelegen haben oftmals ist hier *C2H5OH verantwortlich :-)

Gruß JHS




*Alkohol





tja wären sie dabei gewesen , würden sie so nicht schreiben . wenn ihre frau kurz vo einem zusammenbruh steht , und dabei völlig nüchtern . da möchte ich sie mal sehen . nie wieder betreten wir solch eine höhle .
ich rate nur ziehen sie aus aus dem haus . ihre kinder werden es ihnen danken . gesundheitlich und auch dem muff wegen , denn freunde werden sie in zukunft wenig haben .
gruss