Schadstoffbelastung bei OKAL -Haus ?

19.09.2005


Wir wollen uns ein OKAL-Haus 103 SPI von 1966 kaufen mit 133 m², nun wollte ich mal fragen ob jemand was über PCP-oder sonstige Belastung bei diesem Haustyp bzw. Bj weiß? Worauf sollte man besonders achten bei solchen Haus, außen sind Granulitplatten. Bei der Besichtigung wurden keinerlei Gerüche ( z.B. Moder) festgestellt auch der Keller ist trocken. Freue mich über jede Antwort die mir weiter hilft.Herzlichen dank im vorraus.





ich habe in unserem Bereich mit einem Schadstoffgutachter bereits Fertighäuser begutachtet. Dabei wurden immer hohe Werte an Holzschutzmitteln (PCP,etc.) gefunden.



Ich kann



nur raten, vor dem Kauf einen Baubiologen mitzunehmen, der entsprechende Raumluftbelastungen vornehmen kann. Die eigene Nase hift da selten weiter und ich denke, dass die Chancen für eine unbelastete Raumsituation sehr gering sind.
(Adressen sind zu finden unter www.baubiologie.de und www.baubiologie.net)



Problem Asbest ?



Hallo! Habe vor einiger Zeit ein Fertighaus begutachtet und umgeplant. Dabei wurde deutlich, dass die Wände aus Sandwichelementen Asbest enthielten. Das könnte bei Ihnen ein zusätzliches Problem sein, wenn mal umgebaut werden sollte. Am besten wäre es doch beim Verkäufer die Originalplanunterlagen einzusehen, oder diese beim Bauamt in Winsen (Bauantragsunterlagen und Statik!) anzufordern, sofern noch vorhanden. Oder mal bei OKAL anfragen, wenn es die noch gibt. Gruß Michael Nehls



Schadstoffe



Ein Fertighaus des BJ 1966 dürfte seinen Lebenszyklus beeendet haben. Hier im Forum gab es schon viele Beiträge zum Thema OKAL-Haus, die allesamt vernichtend waren.
Das reicht von Formaldehyd bis PCP und seinen Abbauprodukten (Chloranisole). Die Entsorgung als Sondermüll ist teuer, die Sanierungsangebote von OKAL sicher eine geniale Geschäftsidee, aber wirklich nicht sehr hilfreich. Als Käufer kann man da nicht wissen, nur ahnen, was auf einen zukommt.
Gibt es in Ihrer Region keine vernünftigen Häuser am Markt ?

Gruß