Ofen, Kachelofen, Hütte, Warme, Zusatzheizung

07.01.2011 Grit



wir haben uns ein kleines Ferienhaus BJ ca.1850, 70 qm gekauft mit Reetdach,Lehmstrohdecke, massiven Wänden, ohne Keller. Renovierung in den 70 Jahren.
Ein Nebengelass von ca. 30 qm kann als Gästehaus durchgehen.
Ein Kachelofen beheizt das ganze Haus, den wir auch nutzen möchten. Wir wollen jedoch noch in beide Häuser eine Zusatzheizung einbauen, da wir keinerlei Lagermöglichkeit haben für Pellets ect., der Gasanschluss mit div. Kosten uns zu teuer erscheint für ein paar Wochen im Winter zu heizen, überlegen wir eine Elektroinfrarotheizung. anzuschliessen, oder einen elektrischen Thermoboden zu verlegen. Das Haus ist im Winter nicht beheizt, da es dort schön durchzieht, (alte doppelte Fenster) ein anderes kleines Fenster ist immer geöffnet.
Was ist am wirtschaftlichsten ?

Mit freundlichen Grüßen
Grit



Warme Hütte



Wenn Sie immer nur für ein paar Ferientage anreisen wollen, müssen Sie den trägen Kachelofen mit einem schnellen Eisenofen (Bullerjan, Werkstattofen...) kombinieren. Denn der ausgekühlte Ofen benötigt die erste Brennstoffladung schon fast für sich. Ist der Kachelofen für Briketts oder Scheitholz ausgelegt (Rost vorhanden, Brennraumgröße??) Die Eisenöfen sind sicher nicht so wirtschaftlich wie ein Kachelofen, aber das Verlassen eines warmgeheizten Hauses nach dem Wochenende macht eine spitze Rechnung sowieso fraglich.
Ich bin bei 90 qm Wohnfläche auch beim schönen Winterwetter der letzten Wochen unabhängig und bekomme die Hütte auch bei abendlicher Ankunft noch betriebswarm. Bedingung ist natürlich eine gute Holzwirtschaft und immer ein vorbereiteter Ofen bei der Abreise.



Warme Hütte



Es ist leider nur ein Schornstein vorhanden und auch kein Platz mehr für einen Bullerofen. Wir wollen als Zusatzheizung auch etwas Komfort. Der Kachelofen lässt sich auch mit Briketts heizen.
Mit freundlichen Grüßen
Grit