Umsetzung Kachelofen

20.07.2009



Hallo,

habe eine Frage, wir haben einen Kachelofen zu stehen, der mit einer abenteuerlichen Verrohrung mit dem Schornstein verbunden ist. Das Rohr geht erst durch eine Zimmerwand und dan in einem anderen Raum ca. 1,8 m parallel zur Decke bis zum Schornstein. Nicht nur, dass der Schornsteinfeger die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hat, als er das gesehen hat, es bildet sich auch bei der Nutzung des Ofens im Ofenrohr Flüssigkeit (denke mal Kondesflüssigkeit), die dann an den Steckstellen austritt. Riecht zwar immer lecker nach Räucherkammer aber es sieht nicht schön aus, wenn die braune Brühe an der Wand runterläuft und Pfützen auf dem Boden bildet.
Da der Ofen erst vor 2,5 Jahre neu aufgebaut worden ist, habe ich mir überlegt, ob man das Ding nicht einfach per Hubwagen versetzen kann, ohne Ihn abzubauen. Der fe müsste nämlich nur 2 m weiter nach rechts und alles wäre schön. Der Boden müsste es hergebe, hier hat der Vorbestitzer Beton gegossen.
Der Kachelofen ist ein typischer "DDR-Rechtecksofen" wie er damals üblich war.

Hat jemand Erfahrung mit so einer Aktion, weiss jmad wie schwer so ein Ofen ca. ist ?

Ich danke Euch jetzt schon für die Antworten


Gruß
Nils



Kondensatbildung



bereits im Abgasrohr lässt auf falsches Feuerungsverhalten schliessen, der Ofen wird nicht richtig durchgebrannt, ehe die Drosselung erfolgt. Daraus resultiert ein Schwelbrand mit unzureichender Verbrennung und zu niedrigen Abgastemperaturen. Also erstmal richtig "Feuer" geben, damit die Abgaswege richtig aufheizen und vernünftig ziehen.
MfG
dasMaurer



zum Gewicht



kann man nur Schätzen, nimm das Volumen mal 1,5 - dann hast Du die etwaige Masse in Tonnen ! Schwerer als 2,0 würde ich aufgrund der Züge (Hohlstellen) nicht annehmen.