Grundofen im 1. OG

01.01.2010



Hallo,

ich wuerde mir gerne einen Grundofen einbauen. In meinem Fachwerkhaeuschen ist allerdings das Erdgeschoss nur als Keller genutzt und die erste Wohnebene liegt im 1. Obergeschoss. Wie kann ich dort sinnvoll einen kleinen (2-3kW) Grundofen einbauen? Die Holzbalkendecke wird wohl kaum die 1-2 Tonnen eines Grundofens tragen. Sollte ich vom Erdgeschoss (Betonboden) einfach 2 Saeulen aufmauern und da ne Platte fuer den Ofen aufsetzen? Oder reicht es mit Holzstaendern die Deckenbalken im Erdgeschoss zu unterstuetzen? Ein unbenutzter Kamin ist zwischen Kueche und Wohnzimmer noch vorhanden, das waere auch genau der richtige Platz fuer den Ofen.

Gruesse,
Stefan



Genaueres



(noch dazu ohne Foto/Grundriss) kann dir nur ein Statiker vor Ort sagen.
Eigenversuch heisst auch meisstens überdimensionieren, da mans nicht so genau weiss - Gewissheit ermöglicht da schönere Lösungen.

Und wenns dir nur ein paar Putzrisse spart....

Gruss, Boris



war ja klar ..



dass derartige Antworten kommen. Ich will weder Selbstversuche durchfuehren noch moechte ich fremde Konstruktionen kopieren. Ich moechte einfach nur Ideen sammeln, die ich dann mit meinem Architekten diskutieren kann. Also bitte keine weiteren Antworten die nur auf den Statiker verweisen.

Ich haette wohl besser anders fragen sollen:
Wer hat denn schoneinmal einen Grundofen im Obergeschoss gebaut und wie wurde das Problem mit der hohen Gewichtslast geloest?

Gruesse,
Stefan





"Wer hat denn schon einmal einen Grundofen im Obergeschoss gebaut und wie wurde das Problem mit der hohen Gewichtslast geloest?"
Ich bzw. unser Ofenbauer.
Der Ofen (ca. 1000kg) wurde auf eine an Ort gegossene lastverteilende Platte aus armiertem Beton gestellt, die gleichzeitig auch den vorgeschriebenen Schutz des Holzbodens vor Glut und Funkenfall sicherstellt.
Ohne Statiker, d.h. auf eigenes Risiko. Bis jetzt keine Risse, kein gar nichts.
Wenns darunter einen Keller hat, kannst Du statt einer Säule auch ein tragendes Regal auf ein Fundament aus etwas Beton mauern. Damit es wirklich trägt, die zu unterstützenden Balken vor dem Untermauern mit einer Beton-Schalungsstütze oder einer Stockwinde kräftig nach oben drücken und die oberste Fuge zur Kellerdecke mit steif angemachtem Mörtel schliessen, den man mit einer Fugenkelle hineindrückt. Das geht am besten, wenn dieser Spalt etwa 2 cm weit ist. Ist er zu schmal, kriegt man den Mörtel nicht rein. Also die obersten Steine entsprechend zuschneiden. Nach der Entfernung der Spriesse ist der Unterbau kraftschlüssig.

Der Mehrpreis wegen Überdimensionierung steht wohl in keinem Verhältnis zum Statikerhonorar. Heikel ist nicht die Tragkraft der Säule, sondern die Lastübertragung der Ofengrundfläche in die Säule.

Da wir aber in D sind: Ich bin Laie, d.h. Du befolgst dies alles auf eigene Gefahr!



Grundofen



hallö Stefan,

ich beschäftige mich auch damit einen Grundofen selber zu bauen. zu deiner Frage bezgl. der Abstützungen würde ich dir vorschlagen,vom EG aus Sthahlstützen aus Rohr einzubringen und auf disen Rohren eine Stahlplatte zu legen und verscheißen, Darauf kannst du dann deinen Ofen erstellen.

Gruß Helmut





Helmut, Dich hat der Druckfehlerteufel am Wickel!



Klar geht das,



Sie brauchen einen Grundofenbauer der sich auskennt und die Verhältnisse vor Ort in Augenschein nimmt.