Heizfrage, Kaminöfen

09.09.2008


Hallo,

ich bin jetzt schon seit Stunden auf der Suche hier im Netz, konnte aber nicht wirklich fündig werden.
Es geht um folgendes:
Unser Fachwerkhaus im Sauerland ( 135 Quadratmeter Wohnfläche auf zwei Etagen ) soll diesen Winter mit zwei Kaminöfen geheizt werden ( Zentralheizung nur für Warmwasser oder längere Abwesenheit ). Es wird pro Etage jeweils ein Ofen sinnvoll positioniert. Meine eigentliche Frage geht dahin mit welchem Festbrennstoff wir am sinnvollsten heizen. Ich habe bereits einiges über diese Pelletskörbe gelesen und finde diese nicht uninteressant, Holzbriketts wären auch nicht schlecht oder eben normales Scheitholz. Kaufen müssten wir alle Brennstoffe, da noch kein eigener Vorrat vorhanden ist. Womit können wir im Preis/ Leistungsverhältnis am sinnvollsten heizen, da nicht gerade wenig benötigt werden wird? Erwähnen muss ich auch, dass das Haus schlecht bis gar nicht gedämmt ist, Fenster sind zu 90 Prozent ausgetauscht aber das war es leider schon.

Grüße aus dem Sauerland





Pellets oder Scheitholz... Geschmackssache?

Hab schon Pelletsöfen gesehen... Da "sprazzeln" diese Pellets aus dem Tank in den Brennraum. Das Feuer ist halt nicht das selbe wie bei Scheitholz, wo's knistert und knackt... Zur Not kann man sich noch n paar trockene Äste aus dem Wald aufsammeln... das geht bei Pellets nicht (ok, Pellets sind dann halt die "saubere" Variante).

LG Annette





Hallo,

ich hatte nicht vor einen Pelletofen zu kaufen, ich hätte dann mit einem Pelletkorb die Pellets verheizt, nur weis ich nicht wie effektiv das ganze ist.

Hinzufügen wollte ich noch, das die Grundmauern neu sind und eine hohe Wandstärke aufweisen, Fachwerk ist also erst in der 2.Etage vorhanden, hier sollen nur vier von sechs Räumen effektiv geheizt werden. Darüber befindet sich ein riesen nicht ausgebauter und unisolierter Dachboden. Die Decke der 2.Etage ist ebenfalls unisoliert. Geplant sind zwei 6 KW Öfen.
Ich meine mal gehört zu haben das es nicht mehr möglich ist zwei Öfen an einen Kamin zu hängen, ist dies tatsächlich der Fall? In unserem Haus ist es so gewesen, gelten dann andere Richtlinien?
Bin über jede Info dankbar.

Grüße





Hi,

letzten Freitag war der Schornsteinfeger bei uns und ich hab ihn genau das selbe gefragt. Er meinte, dass wenn man 2 Kaminöfen an einen Kamin hängt (bei uns ist das zumindest so), dann würde einer der Kaminöfen nicht richtig funktionieren. Es gäbe aber solche Leichtbausteine, damit könne man für den einen Kaminofen einen extra Kamin bauen, und zwar direkt ab diesem Stockwerk (in unserem Fall wäre das das Dachgeschoss). Er muss nicht im Keller anfangen.

Pelletskörbe kenne ich übrigens nicht - ist das neu? :o)

Lg Annette





Hallo Anette,

diese Körbe gibt es wohl noch nicht soo lange. Es handelt sich um einen Korb ( rund und auch rechteckig zu erhalten ) den man einfach in den Ofen stellt, die Pellets brennen dann gleichmäßig darin ab. Einfach mal bei google eingeben.

Das mit dem Schornstein wäre jetzt kein Untergang, das Haus besitzt zwei Schornsteine einmal einzügig und einmal zweizügig, allerdings könnten wir die Öfen dann nicht mehr so optimal positionieren.

Grüße



Die Aussage vom Schornie wunder mich etwas,



seit wann hat denn jeder Ofen seinen eigenen Kamin?
In meinem Haus bollern seit 100 Jahren mehrere Öfen an einem Schacht. Kenn ich gar nicht anders.

Der will bestimmt bloss die Kehrgebühren für den 2.en Kamin einsacken. Ich würde da noch mal genau nachhaken. Das soller doch mal erklären.





Hallo Jens, keine Ahnung, vielleicht sind das neue Vorschriften, wenn man die Öfen neu anschließt. Der Schorni bei uns ist wirklich ein Netter, ich glaub nicht, dass er uuunbedingt 2 x kehren mag. Aber er sagte ja auch, dass 2 angeschlossene Öfen dann nicht mehr so gut funktionieren, weil dann einer von beiden nicht mehr richtig zieht... vielleicht liegt es ja auch daran. Oder an unserem Kaminquerschnitt?
Oder ist es gar Bundeslandabhängig?? (glaub ich zwar nicht, aber wundern würde es mich auch nicht).

LG Annette



Heizfrage, Kaminöfen



Hallo,
ich habe bei mir zwei Kaminöfen a 8kW an einem Schornstein mit Wasservorlage 2003 eingebaut und sie mit an die zentrale Wasserversorgung und Heizung über einen Pufferspeicher angeschlossen. Die Öfen werden mit Scheitholz betrieben.Zur Raumheizung benötige ich 2kW der rest von 6kW der Heizleistung geht in den Pufferspeicher von wo aus sie je nach Bedarf verteilt wird.



Ich kann Jens...



...nur Recht geben. Mich wundert die Aussage auch, da auch bei uns mehrer Holzöfen an einem Zug laufen. Ohne "Leistungsverluste".

Die einzige Auflage diesbezüglich die ich kenne, ist die, dass nicht Öfen mit unterschiedlichen Brennstoffen (also Holz und Öl) an einem Zug installiert sein dürfen.

Gruß
Martin





Hi, hier steht was dazu (Mehrfachbelegung):
http://www.schornsteinfeger-pi.de/Downloads/Kaminofen.pdf

LG Annette



mehrfachbelegung



überlege auch grade; hier noch eine web-adresse: www.haus.de
unter: -energie+technik-
dort gibt´s auch hinweise über einbau+verordnungen und weiterführende links usw.usw.
beachten: OFFENE brennstellen und nicht offene (kaminöfen mit selbstschließender feuertür)
mehrfachbelegung nicht ganz so unproblematisch (zug und entsprechende nebeneffekte), bestimmt nicht wegen der einnahmequelle des kaminkehrers! meinen kenn ich als sehr hilfsbereit und kompetent.
gruß carmen



Heizfrage Kaminöfen



Guten Tag

Konventioneller Warmluftofen
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Im konventionellen Warmluftofen erhitzt das Feuer ein Metall- gehäuse, das wiederum die Raumluft erwärmt.

Es entsteht ein Luftkreislauf mit unterschiedlichen Temperaturverteilungen im Raum, oben warm, unten kälter. Weil die Mauern durch diese Temperaturschwankungen kalt bleiben, Strahlen sie auch kalt in den Raum zurück. Zudem wirbeln Luftbewegungen vermehrt Staub auf und machen diese Öfen nicht nur für Allergiker un- angenehm. Aufgrund des begrenzten Einsatzes von vergleichs- weise dünnem Material speichern solche Öfen kaum Wärme.

Eigenschaften:
wird schnell warm
unverhältnismäßig hoher Holzverbrauch
stark schwankende Raumtemperatur
extrem trockene, staubbeladene Raumluft
hohe Wärmeverluste (Energie gelangt in den Schornstein)
hoher Ascheanfall
Auch wenn dieser Holz-Abbrand CO2-neutral ist, so sollte das Augenmerk immer darauf gerichtet sein, so wenig Energie wie möglich einzusetzen, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Letztendlich verursacht das benötigte Brennholz Kosten und Mühen.



Erdbacher Kachel-Grundofen
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Ein Erdbacher Kachel-Grundofen arbeitet ganz anders und deutlich effektiver. Ist das Brennholz in der Feuerungskammer abgebrannt, so wird die Wärme im Kachelofen gespeichert und als angenehme und wohltuende Strahlungswärme abgegeben. Möglichst lange Rauchgaskanäle, sogenannte Züge, entziehen dem Rauchgas auf verschachtelten Wegen (bis zu 4 m Länge) den größten Teil der darin enthaltenen Energie.

Schließlich wollen Sie doch nicht die Umwelt aufheizen, sondern Ihr Zuhause.

Eigenschaften:
geringer Holzverbrauch
saubere, angenehme Strahlungswärme
gleichmäßige, wohltuende Raumtemperatur
lang anhaltende Wärmeabgabe
minimale Wärmeverluste durch den Schornstein
kaum Asche
Erdbacher Kachel-Grundöfen erzeugen bereits nach einer Stunde Strahlungswärme und geben diese gleichmäßig ab. Das zeigt auch die Temperaturkurve. So benötigen Sie deutlich weniger Holz, verursachen weniger Asche und senken den Pflege- und Wartungsaufwand.

Gut für jeden, der auf Erdbacher Kachel-Grundöfen setzt.


Konventioneller Warmluftofen
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Im konventionellen Warmluftofen erhitzt das Feuer ein Metall- gehäuse, das wiederum die Raumluft erwärmt.

Es entsteht ein Luftkreislauf mit unterschiedlichen Temperaturverteilungen im Raum, oben warm, unten kälter. Weil die Mauern durch diese Temperaturschwankungen kalt bleiben, strahlen sie auch kalt in den Raum zurück. Zudem wirbeln Luftbewegungen vermehrt Staub auf und machen diese Öfen nicht nur für Allergiker un- angenehm. Aufgrund des begrenzten Einsatzes von vergleichs- weise dünnem Material speichern solche Öfen kaum Wärme.

Eigenschaften:
wird schnell warm
unverhältnismäßig hoher Holzverbrauch
stark schwankende Raumtemperatur
extrem trockene, staubbeladene Raumluft
hohe Wärmeverluste (Energie gelangt in den Schornstein)
hoher Ascheanfall
Auch wenn dieser Holz-Abbrand CO2-neutral ist, so sollte das Augenmerk immer darauf gerichtet sein, so wenig Energie wie möglich einzusetzen, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Letztendlich verursacht das benötigte Brennholz Kosten und Mühen.



Erdbacher Kachel-Grundofen
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Ein Erdbacher Kachel-Grundofen arbeitet ganz anders und deutlich effektiver. Ist das Brennholz in der Feuerungskammer abgebrannt, so wird die Wärme im Kachelofen gespeichert und als angenehme und wohltuende Strahlungswärme abgegeben. Möglichst lange Rauchgaskanäle, sogenannte Züge, entziehen dem Rauchgas auf verschachtelten Wegen (bis zu 4 m Länge) den größten Teil der darin enthaltenen Energie.

Schließlich wollen Sie doch nicht die Umwelt aufheizen, sondern Ihr Zuhause.

Eigenschaften:
geringer Holzverbrauch
saubere, angenehme Strahlungswärme
gleichmäßige, wohltuende Raumtemperatur
lang anhaltende Wärmeabgabe
minimale Wärmeverluste durch den Schornstein
kaum Asche
Erdbacher Kachel-Grundöfen erzeugen bereits nach einer Stunde Strahlungswärme und geben diese gleichmäßig ab. Das zeigt auch die Temperaturkurve. So benötigen Sie deutlich weniger Holz, verursachen weniger Asche und senken den Pflege- und Wartungsaufwand.

Gut für jeden, der auf Erdbacher Kachel-Grundöfen setzt.









Guten tag schauen Sie mal unter www.erdbacher.de





Erstmal ein Danke für die Antworten!

In den nächsten zwei Jahren wollen wir ohnehin einen größeren wasserführenden Pelletofen verbauen um die Zentralheizung zu unterstützen und zeitweise zu ersetzen. Mir ging es nun in erster Linie darum, wie ich diesen Winter mit vorhandenen Gegebenheiten ( zwei 6 KW Öfen auf zwei Etagen ) am günstigsten heizen kann. Wie oben bereits geschrieben, stehen Pellets zu Verbrennung in Pelletskörben sowie Scheitholz und Holz-/ Kohlebriketts zur Auswahl.
Ich bin noch kein Fachmann auf diesem Gebiet und möchte natürlich nicht direkt 2 Tonnen des ungünstigsten Materials bestellen.

Grüße