Oberflächenbearbeitung Kieferndielen

02.01.2015 D.Selle



Hallo,

ich suche Beistand oder Ablehnung:

Beim Bodenschleifen hatte ich zuvor bis K60 mit Tellerschleifer geschliffene Kieferndielen testweise mit einem grünen Pad bearbeitet. Die Schleifkreisel verschwanden relativ schnell. Zurück bleibt eine Fläche auf der die weicheren Holzteile deutlich herausgeschliffen wurden. Die Oberfläche sieht aus wie "gebürstet" und leicht strukturiert. Schleifkreisel sah ich keine.
Ich überlege die Fläche anschließend mit Woca High solid Weißöl zu behandeln.
Wie HS - Öle zu Verarbeiten sind ist mir bekannt.

Ich frage mich ob diese Art des "Schliffs" zu einem interessanten guten Ergebnis führt.

Hat wer Erfahrung mit dieser Art der Oberflächenbearbeitung?

Gruß
Selle



Das Ergebnis...



würde ich, zunächst rein ästhetisch bewertet, als "scheußlich" einstufen. Selbst ein korrektes Bürsten (davon kann hier nicht die Rede sein) halte ich auf Kiefer für verzichtbar. Jenseits der Geschmacksfrage bitte ich, folgendes zu bedenken:

Um so gröber die Fläche geschliffen ist, um so stärker wird das Anschmutzen ausfallen. Ein Schliff mit der Walze bis 120 und der abschließende Gitterschliff mit 120 haben sich bewährt. Viele jetzt nicht sichtbare Schäden oder Schleiffehler werden erst sichtbar, wenn die Fläche ein paar mal Wasser gesehen hat.

Zudem halte ich ein weiß pigmentiertes Öl auf Kiefer für besonders ungeeignet. Auf Weichholz werden sich schnell Laufstraßen markieren, und der rote Kiefernkern wirkt nach der Weißpigmentierung ferkelfarben - das will auch nicht jeder.

Und wenn schon ein Öl (besser farblos), dann von einem Naturfarbenhersteller wie Livos, Naturhaus, Natural...

Grüße

Thomas





Danke Thomas,

dann werde ich die Hinweise beachten, ich war sehr unsicher, ob das was werden kann.
Das Schweinchenrosa erfreut mich auch nicht gerade, jedoch auf Lärche sah es ganz gut aus.

Grüße
Detlef