Fragen zu einem Exposé

23.01.2007



Hallo Zusammen,

ich bin neu hier und habe euch per Zufall gefunden.
Wir würden uns gerne ein schönes altes Häuschen in Lippe kaufen BJ: 1649( denkmalschutz)
In dem Exposé steht was drin von Restnutzungsdauer 20Jahre. Heißt das das ich da nur 20Jahre wohnen kann und dann raus muß??????
Ich verstehe das nicht so Recht.

Ganz lieben Gruß Claudia





Hört sich nach Erbbaurecht an du kaufts nur das Haus aber das Grundstück wird dir nicht gehören,bei 20 Jahren ist das wohl nicht lohnenswert.

Viele Grüße

die Kirchen und öffentliche Träger bieten sowas sehr oft und günstig an





Erbbaurecht beträgt max.99 Jahre und beim Kauf eines solchen Objektes solltest du auf Verlängerung bestehen denn bei 20 Jahren ist das echt ein bisschen mager.



Die Restnutzungsdauer...



..kann sich auch auf die Wertemittlung der Immobilie beziehen. Das ist eine fiktive Grösse zur Bestimmung des Verkehrswertes und hat dann nichts mit der tatsächlich möglichen Nutzungsdauer zu tun. Die Restnutzungdsdauer kann sich z. B. durch umfassende Sanierungen wieder erhöhen.



..



Danke euch schonmal..........

und werde die Verkäuferrin nochmal genau fragen



Die Sache verhält sich wie folgt



Die Bank, die den Kauf finanziert, braucht für Ihre Wertermittlung bestimmte Daten. Obwohl unseren alten Kaschemmen aus dem üblichen Raster herausfallen, wird trotzdem von der Restnutzungsdauer wie bei ordinären Gebrauchtimmobilein ausgegangen. Ein neues Haus bekommt eine Gesamtnutzungsdauer von 100 Jahren zuerkannt. Wenn Sie also ein 30 Jahre altes Haus erwerben, berträgt die angenommene, quasi fiktive Restnutzungsdauer folglich 70 Jahre. wie hier bereits erwähnt, kann man die Nutzungsdauer einer Immobilie durch Renovierung, Modernisierung und Instandhaltung natürlich verlängern, genauso, wie man sie durch konsequentes Ignorieren verkürzen kann. Mit der Frage, wie lange Sie in dem Haus wohnen dürfen, hat das rein gar nichts zu tun. Und wie stichhaltig die angenommene Nutzungsdauer von 100 Jahren ist, zeigt ja Ihr Objekt der Begierde. Genug gelästert, die Bankonkels und -tantens müssen ja auch irgendwie zurechtkommen, und wir müssen ja auch von irgendwem das Geld bekommen. Konnte ich helfen? Grüße, Mario Albrecht



Danke..............



ja ich denke schon
Das du helfen konntest.

Morgen gehe ich nochmal zu dem Bankonkel und schaue mal was der mir so alles erzählt.........



LG Claudia