Nordhaus Fertighaus Typ 170 Baujahr 1970

24.06.2014 Haussuchender


Hallo in die Runde,

ich habe eine Frage bzgl. eines Nordhaus Fertighauses. Es handelt sich um den Typ 170, Baujahr 1970.

Gibt es Erkenntnisse in wieweit die Fertighäuser der Firma Nordhaus mit Formaldehyd und/oder Asbest belastet sind? Und besteht die Möglichkeit die Häuser nachträglich zu dämmen

Das von mir ins Auge gefasste Haus ist dicht, weißt allerdings im Energieausweis die Energieeffizienzklasse D (bezogen auf den Verbrauch) auf.



Hallo Haussuchender



Ob das Haus tatsächlich belastet ist kann nur eine Raumluftmessung zeigen, aber die Möglichkeit besteht.

Nachträgliche Dämmung, KFW-konform ist möglich.

Rudi





Die Firma Nordhaus gibt es immer noch, vielleicht erhalten Sie dort weitere Informationen. Zuverlässig ist aber ausschließlich eine Schadstoffmessung. Eine Dämmung ist möglich aber bei einem belasteten Haus gewiss nicht die finale Lösung, die sieht anders aus.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer

- Einen einfachen Formaldehydtest von Dräger erhalten Sie bereits für unter 30€.





Hallo,

bei dem genannten Haustyp können die folgenden Teile belastet sein:
Spanplatten innen mit Formaldehyd
Dachstuhl mit Pentachlorphenol, Lindan
Außenwand mit Pentachlorphenol
Wetterschale Asbest.
Zuverlässiger Pentachlorphenol-Zeiger ist die eigene Nase; sie nimmt Chloranisole, ein Abbauprodukt von PCP auf. Steckdose herausschrauben und bei Sonnenschein an einer Süd- oder Westwand riechen. Haut es sie um, ist was drin.

Zuverlässige Beprobung erfolgt als kombinierte Staub-, Material und Luftbeprobung. Die Staubprobe können Sie selber nehmen: z.B. mit einem nagelneuen Billigstaubsauger.
Die Materialprobe erfordert ein Stück Holz zu opfern. Bis zur Luftprobe können Sie dann noch ein wenig auf das Ergebnis warten.

Aber was gibt es bei Belastung noch zu sanieren ?

Grüße vom Niederrhein