neues Schieferdach & neue Unterspannbahn - wie richtig isolieren




Hallo,
ich habeschon einiges gelesen, aber noh nicht die Antwort für uns gefunden.
Wir haben vor 2 Jahren einen "alten" Bauernhof gekauft; Bj. 1925. Er hat Bimssteinwände, eine Mauer 30 cm, eine zusätzlich davor 10 cm.
Wir mussten recht viel sanieren; innen bis auf die Decken eigentlich alles neu.
Das Dach war jedoch das erste was gemacht werden musste. Komplett neuer Schiefer mit neuer Unterspannbahn.
Unser Problem: Kondenswasser! im Winter.
Wir sind jetzt erst das zweite Jahr im Haus und haben Bedenken, dass durch den veränderten Aufbau das Dach durch die fehlende Möglichkeit der ungestörten Durchlüftung nun leidet, uns weg schimmelt.
Was wann wie tun?
Warmdach? Oder doch Hinterlüftung zur Schalung hin?
Mit welchem Material isolieren? Dampfbremse? Welche?
Das Treppenhaus zum Speicher haben wir (fast) Luft/Durchzugsdicht. Doch die Wärme sorgt weiterhin für Kondenswasser. Dieses zu dämmen wäre durch die Verwinkelungen recht viel Aufwand. Und wir wollen den Dachstuhl später als Wohnraum nutzen.
Vielen Dank für ihre/eure Anregungen, gerne auch Fragen



Kondenswasser an der Dachschräge



Habe ich richtig verstanden: Das Dach hat jetzt folgenden Aufbau von außen nach innen:
- Naturschieferdeckung
- Holzschalung
- Unterdeckbahn (welche)
An dieser Unterdeckbahn kondensiert jetzt Wasserdampf, sodaß die Schalung nass wird? Gibt es zwischen Schieferdeckung und Schalung keine 2.wasserführende Ebene?
Wenn die Trenntür vom Wohnraum zum Bodenraum dicht ist, wo kommt dann soviel Feuchte Luft her? Wie sind die Decken der unter dem Dachboden liegenden Etage aufgebaut? Gibt es Fenster im Dachgiebel über die eine Lüftung erfolgen kann?
Wann ist der Dachbodenausbau geplant?



Dachaufbau / Kondenswasser



Hallo Pope, vielen Dank für deine Frage.
Der Aufbau ist von außen nach innen:
- Schiefer
- Unterspannbahn; welche weiß ich nicht; ist aber der vorgeschriebene "Regenschutz"
- Holz-Schalung auf Sparen

Feucht wurde es besonders bei kalten Temperaturen - klar!
Unser Treppenhaus haben wir erst seit ca. 1 Woche "abgedichtet", d.h. die ca. 100 Jahre alten, krummen Treppenstufen mit "Parkettsilikon" zu gemacht.
Mein Eindruck ist jedoch, dass es immer noch feucht ist/wird. Eigentlich verständlich, denn es kommt immer noch Wärme von unten hoch.
Wir hatten die letzte Zeit die Dachfenster-Lüftungsklappen offen um "Durchzug" bzw. eine Möglichkeit zum ABlüften zu geben.
Bei kaltem Wetter war dennoch alles feucht, besonders die durch die Schalung kommenden Nägel (klar, sind von außen kalt und Metall leitet besser).
Jetzt versuchen wir es seit gestern mit Stoßlüften; 3 x / Tag ca. 10 Minuten. Mal schauen ob es eine Veränderung bringt.
Meine Frage ist eben:
- jetzt verkleiden oder auf den Sommer warten
- wenn ja, wie verkleiden; direkt auf die Schalung oder Zirkulation lassen???
Danke im Voraus