Neuer Putz auf zweischaliges Mauerwerk




Objekt:,
eingeschossiges Reihenhaus Baujahr 1910
teilunterkellert, Straßenseite = Südseite: Sandsteinsockel sonst: roter Ziegel verputzt
Horizontalsperre vorhanden: Teerpappe
im EG: zweischaliges Mauerwerk


Problem:
innen: stellenweise Feuchte, Schimmel
außen: abbplatzende Farbe, teilweise mit Putz

Lösungsansatz:
alte Farbe abschleifen
losen Putz abstemmen
neu verputzen

Frage
Wie/ womit neu verputzen?
Mit Farbe beschichten?
Kehle am Sockel mit Dichtschlämme abdichten?



Bilder wärenhilfreich



Hallo so eine Ferndiagnose ist nicht möglich, denn die Ursachen können sehr verschieden sein, abplatzender Putz kann z.B. seine Ursache in Salzen haben, die Feuchte geht in die gleiche Richtung. Es sieht so aus, das hier Zement im putz ist oder vielleicht sogar mit Gips geputzt wurde. also mal paar Bilder von den kritischen Stellen machen, dann kann man weiter sehen.
Mit freundlichem Gruß
M. Schmidt



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Hier kommen die gewünschten Bilder.



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Bild Nr. 2



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Und hier Bild Nr. 3

Blick durch die äußere Schale



feuchte Mauer



Eine Ursache vermute ich in dem vorspringenden Werksteingesims über dem Keller. Hier kann über die Lagerfuge Feuchtigkeit eindringen, dazu kommt noch das was an Wasser in die Fassade dringt, z.B. an undichten Fensterfugen der Brüstung. Das sammelt sich alles unten über der Werksteinlage.



Sockelvorsprung



Vielen Dank für die Antwort.
Also müssten wir diesen Vorsprung "aus einem Guss" mit anständigem Gefälle nach außen verputzen. Oder?
Welches Putz-Material nimmt man?
(Eigenmischung / Fertigmörtel?)

Macht eine zusätzliche Abdichtung dieses Bereiches mit Dichtschlämme Sinn? Oder behindere ich damit erst recht das Abtrocknen der der von innen kommenden Feuchtigkeit?



Außenputz



Keine Eigenkreationen.
Am besten eine wirkliche Fachfirma beauftragen die mit einem Systemlieferanten arbeitet und nicht im Baumarkt kauft. Dort bekommt man von den Bezirksvertretern auch fachliche Hilfe und Unterstützung.
Vom Grundkonzept her würde ich den Übergang zur Werksteinschicht mit einer mineralischen Dichtschlämme abdichten. Dazu gehört auch eine Grundierung und Sperrmörtel. Vorher muß die alte Dichtbahn bündig abgeschnitten werden.
Der neue mineralische Putz sollte klassisch zweilagig wieder aufgebaut werden.
Die gemauerte und verputzte Fensterbank muß ebenfalls saniert werden, inklusive Fensteranschlüsse.



Was spricht gegen Eigenmischungen?



In anderen Diskussionen werden Eigenmischungen ausdrücklich favorisiert nach dem Motto: Dann weiß ich wenigstens was drin ist und was nicht.
Für weitere Tipps wäre ich dankbar!



Putzmischungen



Wenn Sie genügend Erfahrungen mit selbst gemischtem Außenputz, dessen Ausgangsmaterialien und dessen Verarbeitung haben, bitte. Dazu müssen Sie aber erst einmal etliche m³ Putz selbst mischen, Verarbeiten und all die Fehler ausmerzen die Ihnen dabei unterlaufen werden. Das beginnt mit der Sieblinie des Zuschlages, der Wahl der Bindemittel und deren eher gefühlsmäßigen Dosierung bis hin zum richtigen Abdichten des Sockelvorsprunges. Selbst unter Profis finden Sie kaum noch jemand der das Risiko eingeht seinen Putz selber zu mischen und wenn dann lassen sich solche Leute Ihre Fertigkeiten und das Risiko teuer bezahlen.
Trotzdem steht es Ihnen frei nach der Versuch-Irrtum Methode selber den Putz auszubessern. Sie wissen dann zwar was im Putz drin ist aber ob das die richtigen Zutaten in der richtigen Menge waren merken sie erst später. Wenn es nicht funktioniert machen Sie es eben noch mal.



do it your self



Grundsätzlich möchte ich mich den Ausführungen, was die Risiken betrifft und auch grundsätzlich, des Herrn Dipl.-Ing. Böttcher anschließen. Ich möchte aber zu bedenken geben, das selbst Fachfirmen nicht immer das non plus ultra sind. Ich gehe sehr oft an den Fanckischen Stiftungen (Halle), wie an vielen anderen historischen Gebäuden vorbei und kann sehen wie lange die Sanierung gehalten hat. Auch Konrad Fischer weist an vielen Stellen auf die Nachteile der heutigen, ob nun im Baumarkt oder über einen Fachhändler, zu hohen Matrerialkosten erworbenen Baustoffe hin. Deshalb vertrete ich die Auffassung, dann soll doch lieber der Handwerker das Geld sich redlich verdienen (Hundertwasser), statt hoch-energetischen Stoffe zu verwenden, die schon vor ihrem Einsatz, der Umwelt bei ihrer Herstellung geschadet haben. Sicherlich ist es hypothetisch wie lange was hält und ein Kalkputz bedarf eben auch später einer gewissen Pflege. Wenn man ihn mit heutigen Anstrichsysemen überzieht, wird er sicherlich auch zu Problemen führen. Er ist auf alle Fälle wesentlich kostengünstiger zu reparieren. Bei heutigen Systemen ist Reparatur nicht vorgesehen. Damit will ich noch gar nicht auf die physikalischen Unterschiede eingehen. Hier //forum.derhausdoktor.net/#post8 habe ich es einmal versucht. Sicherlich gehört dazu natürlich Erfahrung, aber wer nicht beginnt, wird sie nicht sammeln können. Nach einem chin. Sprichwort ist die Erfahrung der bitterste Weg um weise zu werden.
Die Frage ist m. E. eine ganz andere. Will man ein Risiko verlagern, also einer Fachfirma übergeben oder will man es für seine dritte Haut selbst tragen. Wir leben in einem Trend, in dem wir alle Vorzüge genießen wollen, aber die negativen Auswirkungen gern anderen überlassen. Wer aber den Mut aufbringt, wieder etwas selbst in die Hand zunehmen, also BEGREIFEN zu wollen, wird meisten nicht enttäuscht. Vor Fehlern sollte man keine Angst haben. Sie sind der Moment, wo uns gewahr wird, das wir etwas ändern müssen und so schlecht ist diese Sicht nicht, weil es uns vor der Blindheit der Routine bewahrt.
Mit freundlichem Gruß
M. Schmidt



Außenputz



Mit selbstgemischtem Luftkalk nach Art von Konrad Fischer werden Sie weder den Vorsprung zum Keller noch die Außenfensterbank Abdichten können. Das sind die Schwachpunkte!



Sockelvorsprung



@Georg Böttcher: Dass der Sockelvorsprung problematisch ist, ist mir auch klar.
Aber: Kann "Abdichten" das Ziel sein? Damit würde ich die an der Innenseite der äußeren Schale kondensierende Feuchtigkeit einsperren. Der Weg nach unten ist durch die Horizonalsperre dicht. Also kann die Feuchtigkeit nur noch nach innen...

Wie würde denn Ihre Lösung aussehen?



Pflege Kalkputz?



@ M. Schmidt:
Vielen Dank für die Ermutigung!
Was meinen Sie mit "... ein Kalkputz bedarf eben auch später einer gewissen Pflege"?



Putzaufbau



Zur Zeit plane ich folgenden Putzaufbau:


Unterputz (wo nötig): 1 Kalk / 3 Sand
Oberputz: 1 Kalk / 4 Sand
Kalkanstrich nass in nass: 1 Kalk / 3 Wasser

Als Kalk würde ich Weißkalkhydrat CL90 verwenden.
Als Sand steht mir Weser-Putz-Mauersand mit ca. 15 Vol-% aufschwemmbaren Lehmteilchen zur Verfügung.
Ist das in Ordnung?

Was ist von dem Aufbau zu halten?
Soll vielleicht doch eine Prise Zement dazu?
Kann ich zwischen Ober- und Unterputz ruhig 4 Wochen Pause machen?



ableiten mit Anleitung



Hallo

Problem:
innen: stellenweise Feuchte, Schimmel
(kann auch ein "Innenproblem" sein … (konvektive Wärme; Material, Möbel, … )
außen: abbplatzende Farbe, teilweise mit Putz
falsches Material oder falsche Materialien

Lösungsansatz:
alte Farbe abschleifen
(evtl die ersten 5 mm abfräsen)
losen Putz abstemmen
genau
neu verputzen
genau

Frage
Wie?
richtig!
wie viel der Fassade soll gemacht werden?
nur bis zu dem "ab-en" Fensterbereich oder ganzflächig … 
evtl. den unteren Bereich ganz und das darüber liegende abgefräst

womit neu verputzen?
in dem unteren Bereich mit dem Übergang / Kante
würde ich den solubel SP50 0-4mm nehmen / bis zur Fensterkante
dann als Oberputz das gleiche Material (kommt auf die Optik an) welche Körnung? dünn drüber (auch über die abgefrästen Putzflächen

Mit Farbe beschichten?
nix beschichten
KalkKaseinfarbe von solubel oder Sumpfkalk kaufen und selber machen!

Kehle am Sockel
können Sie mit dem vorgeschlagenen Material machen - muss keine Kehle sein, kann auch nur ein Keil werden oder gerade anputzen und mit Kellenschnitt trennen
das reicht - keine Angst

mit Dichtschlämme abdichten?
NEIN … nix dichten!
Wenn sie "dichten" wollen nehmen Sie ein Papier, einen Stift und lassen Sie Ihrer poetischen Ader freien Lauf … 
:-)

Gutes Gelingen

Florian Kurz



Super Antwort!



Danke!



Abdichtung



Sorgen Sie dafür das kein Schlagregen durch die Außenschale eindringen kann. Kapillarer Flüssigtransport ist etwa um den Faktor 100 höher als diffusive Ströme durch Kapillaren. Das kann man mit einem funktionierenden Außenputz. Das ist aber nur ein Teil der Lösung.
Der absolute Schwachpunkt ist die Aufstandsfuge mit Abdichtung auf der Werksteinlage, hier sammelt sich Wasser:
1.Das bereits eingedrungene Wasser läuft an der Innenseite der äußeren Schale herunter.
2. Kondensat von innen würde das ebenfalls tun, die Menge ist allerdings vernachlässigbar gering.
3. Regenwasser läuft bei stärkerer Beregnung an der Wand herunter, auf jedem noch so kleinen Sims erfolgt ein Aufstau, unten am Übergang zum Keller kumuliert sich dieses Wasser.

Das Wasser aus diesen Quellen wird kapillar über und unter der Abdichtung nach innen geleitet. Die erste und zweite Fuge wird durchfeuchtet, damit auch die innere Schale. Unten am Wandfuß liegt erfahrungsgemäß Mörtel der den Spalt verstopft, hier erfolgt auch kapillare Feuchteverteilung.
Das zum Szenario.
Punkt 1 läßt sich nur begrenzen, einmal durch einen funktionierenden Putzaufbau und dann durch Minimierung von Leckstellen an Vorsprüngen- hier bei ihnen sichtbar die gemauerte, verputzte Fensterbank, dazu kommen Fensterlaibungen. Da kann Wasser in den Zwischenraum laufen.
Punkt 2 kann man vernachlässigen, das feuchtet die Innenwand nur von der Oberfläche her auf. Dagegen kann man mit ordentlicher Lüftung und Heizung etwas tun- die Taupunkttemperatur nicht unterschreiten.
Punkt 3 kann man durch Abdichtung der bewußten Fuge abstellen damit kein Wasser mehr kapillar eingesaugt werden kann. Das geht mit einem mineralischen Abdichtsystem unter dem Putz.

Und jetzt noch mal:
Diese beiden Punkte: Fenstereindichtung und Fugeneindichtung- kriegen Sie mit selbstgemixtem Luftkalkmörtel und ohne Fachwissen nicht hin, egal ob der Sumpfkalk mit hundertjährigem Lärchenholz von Jungfrauen gebrannt wurde oder nicht. Damit können Sie höchstens den Außenputz erneuern, aber damit haben Sie die Probleme nur kaschiert und nicht gelöst.
Moderne zweischalige Wandsysteme haben eine spezielle Abdichtungstechnik am Fußpunkt, dazu gehören auch Entwässerungsöffnungen für doch eingedrungenes Wasser. Entwässern können Sie nicht mehr, also nur die eindringende Wassermenge möglichst begrenzen.



wenn Sie fünf Fachleute fragen,...



haben Sie bestimmt sechs Antworten. Auch moderne Mittel und der Versuch alles abzudichen haben seine Berechtigung. Nur waren und sind die alten Häuser nicht dafür konzipiert und sie weigern sich, sich ummodeln zu lassen. Das kann man oft genug erleben. Wenn man sich in ein altes Haus verliebt hat, sollten man nicht versuchen, daraus eine Prinzessin zu machen.
Kalkputzpflege: jetzt denkt vielleicht mancher, da muß ich ja ständig streichen. Das hatte ich nicht gemeint, die wichtigste Pflege beginnt mit der Aufmerksamkeit, also wenn z.B. ein Fallrohr leckt, muß es so schnell wie möglich repariert werden. Die Witterungseite muß vielleicht einmal öfter gestrichen werden. Dabei ist es günstig immer das gleiche Mittel zu nehmen, Kalk. Kalkfrabe nicht zu dick machen, sonst platzt sie ab. Auch mit dem Kasein sparsam umgehen. Hier ein paar Ausführungen dazu: //forum.derhausdoktor.net/#post2. Viel hilft nicht immer. Dafür lieber zweimal Streichen oder auch dreimal. Der Putz wird es danken, so viel Zuneigung zu erhalten. Gleichzeitig haben Sie Ruhe, Ihr Gebäude Stück für Stück zu betrachten und Sie selbst entschleunigen sich auch ein wenig dabei.

Kalkputzmischungen: Mit dem Grundmischungsverhältnis liegen Sie schon ganz richtig, aber selbst ich rühre mir den Kalk erst einmal an, um zu sehen wie der örtliche Sand, selbst bei Lieferung aus der gleichen Grube, denn es ist ein Naturprodukt, sich in der Mischung verhält. Wenn die Mischung plastisch ist, also zum Vermauern gut, sollte sich nicht gleich Wasser oben absetzen, am Besten mal eine Nacht stehen lassen. Dann eine Probefläche putzen. Wie läßt er sich verreiben, reißt er? Wenn das gelingt, dann zu einer Putzmischung weiter verdünnen. Ich nehme grundsätzlich Eimer zum Abmessen, Schippe ist zu ungenau, um immer das gleiche Mischungsverhältnis zu erreichen. Erst den Kalk mit Wasser und wenig Sand klumpenfrei mischen und dann den restlichen Sand zu setzen. Die Flächen gut vorwässern und dann den Putz auftragen. Ich empfehle als erstes einen Spritzbewurf ca. 70% Deckung mit etwas gröberen Sand, dann wird die erste Lage schon wesentlich besser (ebener). Putz nicht aufziehen sondern anwerfen, denn nur so erhält er seine gute Haftung. Den frischen Putz vor Witterungseinflüssen (Wind, Sonne) schützen und feucht, nicht naß halten. Die erste Lage rauh halten, Haftungsbrücke und vor dem Aufbringen der zweiten Lage die Sinterschicht mit einem Stahlbesen o.ä. unterbrechen, damit sich beide Schichten verbinden können. Mit der zweiten Lage nicht solange warten, pro Millimeter Schichtdicke max. einen Tag. Deckschicht nicht so mager, nur geringfügig weniger Sand, 1/2 Anteil. Die Deckschicht nach Möglichkeit ohne viel Zugabe von Wasser verreiben, da sonst der Kalk aus der Mischung austritt und an der Oberfläche versintert. Man kann dem Kalkputz Zement zusetzen, aber da besteht die Gefahr, das sich Salze bilden. Besser ist Trassmehl Kasein oder Leinöl und SPARSAM, nicht wie vorgeschrieben, denn es gibt ja eine Balance. Setze ich zu viel zu, wird der Putz starrer und verliert teilweise seine Eigenschaften. Nach dem Putz, wenn es geht noch feucht in feucht erste Kalkmilch auftragen. Es ist keine Hexerei, es ist Arbeit und wenn man die Augen, die Hände und diese Regeln berücksichtigt, sollte nicht viel schief gehen. Nun ist sicherlich auch klar, das sich ein tradierter Putzer kein Risiko teuer bezahlen läßt. Er hat einfach eine ganze Menge (harter) Arbeit zu leisten, von der er auch eine ganze Menge mehr verstehen muß, als ein heutiger "Putzmonteur", ohne diese Arbeit herabwürdigen zu wollen, an seiner Spritze, denn sein Verständnis beläuft sich nur darauf, wie er es an die Wand bekommt, mehr nicht.
Sicherlich ist der Sockel ein Problem. Ich würde erst die Schräge oder von mir aus auch Kehle ausbilden und dann den Putz aufbringen, wenigstens die Deckschicht später, weil ich dadurch keinen vertikalen Übergang habe und so das Wasser schlechter eindringen und besser ablaufen kann.

Problem Feuchtigkeit: Ich hatte es ja oben schon erwähnt, die Häuser waren anders ausgestattet, d.h. sie hatten einen Ofen, der nicht am Fenster stand, die damals weniger dicht waren als heute. Ich will damit sagen, das ein neues Heizungssystem, mit dem Haus kompatibel sein muß. Leider wird das meist nicht berücksichtigt und man schaut nur auf die theoretische Enerigieeinsparung, die am Ende meist nicht einmal eintritt oder nach Jahren sogar in sein Gegenteil verkehrt, weil durch die Tauwassereinlagerung (Feuchtigkeit) die bauphysikalischen Eigenschaften sich drastisch verschlechtern. Dazu gibt es im oben angeführten Forum auch was zu lesen. Für ein altes Haus ist i. d. R. Konvektionsheizung das reine Gift und die meisten Probleme liegen darin begründet, das die Oberflächentemperaturen deulich geringer sind, es reichen drei Grad, als die Raumtemperatur und zusätzlich die Fenster dicht gemacht wurden. Bei allen Verständnis, das wir Energie einsparen müssen, ich sehe es genau so, habe ich noch keine Rechnung gefunden, die nachweist, das mit vernünftig gelöster Stahlungsheizung, weil sie ja mehr Energie an den Baukörper abgibt, mehr Energie verbraucht wird, als mit heutigen Konverktionsheizungen und allem Regel-Schnick-Schnack. Rechnen wir in den Vergleich noch die Baukosten und den Energieverbrauch bei deren Herstellung mit ein, bricht das Kartenhaus der Ökologie neuer Systeme völlig zusammen. Dabei lasse ich noch alle Fragen der Gesundheitsbeeinträchtigung, durch Schimmel, Milben und Co völlig außer Acht, die für das Wohlbefinden ein ganzes Leben lang eine wesentliche Rolle spielen.
Mit freundlichem Gruß
M. Schmidt



Neuer Putzaufbau



Dank der guten Tipps aus dem Forum und guter Gespräche mit Maurer und Maler/Restaurateur plane ich jetzt folgenden Putzaufbau:


Spritzbewurf (wo nötig): 1 Weißkalkhydrat / 3 scharfer Sand
Unterputz (wo nötig): 1 Weißkalkhydrat / 3 Sand
Oberputz: Bremer Muschelkalk Oberputzmörtel
Kalkanstrich nass in nass: 1 Sumpfkalk / 3 Wasser

Die Schräge am Sockel werde ich wie beschrieben ausführen und auf saubere Anschlüsse bei Fenstern und Türen achten.

Kann man das so machen?



Probefläche



die Mischung nicht festlegen, der Sand ist überall unterschiedlich. Für meine Begriffe ist 1 : 3 ein wenig zu fett, da er dann zum reißen neigt. einfach mal einen m² putzen und dann weiß man es besser, denn auch der Unterputz sollte rißfrei sein, da sich in den Zwischenräumen Wasser sammeln kann (Schlagregen). Spritzbewurf ist gut Unterputz 1 : 3,5 oder ein wenig mehr.
Mit freundlichem Gruß
M. Schmidt



Tropfkante an Fensterbank?



Die gemauerten Fensterbänke sind mit einem sehr harten Zementputz versehen.
Die Unterseite hat Gefälle zur Wand hin oder ist bestenfalls waagerecht.
Sollte da nicht eine Art Tropfkante sein?
Kann / sollte man die nachträglich einfräsen, beispielsweise mit der Flex einen kleinen Schnitt an der Unterkante entlangführen?