neuer Badaufbau und viele Fragen

23.06.2015 Kitti120



Hallo
Wir haben nun unsere Badplanung begonnen und es sind ziemich viele Fragen endstanden. Ich hoffe ihr könnt uns weiterhelfen.

Zur Fußbodensituation:
Das bad war mal eine Werkstatt und war nur gepflastert. Das Pflaster haben wir hoch genommen und sind auf Sand und dadrunter Lehm gestoßen.
Den Bodenaufbau wollen wir wie in dem Buch "Fachwerkhäuser" von Wolfgang Lenze machen: Kies--> Folie-> Beton ->Folie->Dämmung mit Fußbodenheizung-> Estrich-> Fliesen

Hier ist aber schon unsere erste Frage: Mitten durch den Raum verläuft ein Fundament von Kalksandsteinen (waren mal zwei keine Räume). Was machen wir mit denen, da die Betondecke ja in eins durchlaufen sollte um Risse in den Fließen zu vermeiden?

Die Decke: besteht zur Zeit aus Balken dann Holzbrette dann Lehm und dadrüber befindet sich dann der Dachboden vom Stall.
Hier müssten wir wahrscheinlich auch Dämmen. Welchen Deckenaufbau und Dämmmaßnahmen würdet ihr empfehlen?

Dann der Wandaufbau:
die kurzen Wände(eine Seite Innenwand, andere Seite Außenwand zum Stall) sind komplett gemauert.
Die lange Außenwand zur Straße ist auch gemauert, wobei unter der Hälfte ein Balken liegt der weggeammelt ist.
Die andere lange Wand ist eine wilde Mischung von Fachwerk und Gemauertem, das Fachwerk gehört zum Wohnhaus der Rest zum Stall.
Wir hatten uns gedacht, dass wir den vergammelten Balken an dem Teil der Außenwand weg nehmen und den Hohlraum ausmauern. Würde das gehen?

Die kurze gemauerte Außenwand zum Stall hin würden wir gerne dämmen! An dieser Wand sollen dann Badewanne und Dusche stehen (gefließter bereich). Wie machen wir hier am Besten den Wandaufbau?

Und dann noch die Masterfrage zu dem Wandabschnitt wo gemauertes mit Fachwerk auf einandertreffen. An diese Wand soll zum Teil noch die Dusche angrenzen und das WC stehen.
Das fachwerk steht in den Raum rein und dahinter wurde eine Wand hochgemauert. Der Bodenbalken würde bei dem Neuen Fußbodenaufbau im Fußboden verschwinden, was wir ja nicht möchten.(siehe Foto, muss einmal nach rechts gedreht werden) Was machen wir am besten mit diesem ? Wie sollten wir hier allgemein mit dem Wandaufbau und der Dämmung vorgehen?

Wieder mal Fragen über Fragen, aber wollen einfach nichts falsch machen, da in dem Haus schon viel zu viel falsch gemacht worden ist

Grüße



Foto 2



geplanter Standort vom WC. Der Durchbruch soll zugemacht werden. bild auch einmal nach rechts drehen



Bild 3



Kalksandsteinfundament



Badfußboden



Das Fundament bzw. der Wandsockel muß raus.
An den Lenze sollten Sie sich nicht sklavisch festhalten.
Sie brauchen etwa 200- 250 mm Einbauhöhe.
Der vorhandene Untergrund kann drinbleiben, sollte aber Plan geebnet und bei Bedarf nachverdichtet werden (Handramme, Füße)
Darauf eine einfache Folie als Trennlage,
ca. 50 mm unbewehrten Estrichbeton 0-4 als Sauberkeitsschicht, eben eingebaut und geglättet,
Abdichtung,
ca. 100 mm Dämmlage,
ca. 50 mm Heizestrich,
Fliesenbelag.
Als Innendämmung und Fliesenträger empfehle ich Ihnen Wedi- Bauplatten, hohlraumfrei aufgeklebt.



Danke



für die schnelle Rückmeldung.

Kann man die Bauplatten auch für die Decke nehmen?

Was macht man in die Zwischenräume von Decke/Wand zu den Bauplatten, da ist nämlich ziemlich viel Luft zwischen.

Haben Sie auch eine Idee was wir mit dem balken machen können(Bild 1) der im neuen Fußboden verschwinden würde
mfg



Badausbau



Für die Decke sind die Platten unnütz. Wenn darüber ein bewohnter und damit beheizter Raum liegt genügt eine Unterhangdecke aus Gipskarton.
Zur Wandmontage an der Außenwand:
Ich schrieb " hohlraumfrei aufgeklebt."
Was hohlraumfrei ist muss ich sicher nicht erklären.
Zum Aufkleben gibt es zwei Verfahren: Das Wulst-Punkt-Verfahren und Buttering- Floating.
Beim Wulst-Punkt-Verfahren entstehen kleine aber in sich geschlossene Hohlräume, die sind tolerierbar. Damit sind Ebenheitsunterschiede bis ezwa 1 cm an der Wand überbrückbar.
Mit dem Buttering- Floating- Verfahren sind Unterschiede bis etwa 5 mm überbrückbar.
Das bedeutet: Wenn die Wandoberfläche zu uneben ist muß sie vorher abgeglichen werden (Kalkzementputz).
Wenn Sie andere Heimwerkerlösungen bevorzugen weil sie leichter einzubauen sind müssen Sie auch bereit sein die Konsequenzen tragen.