Eine Frage an die Fachleute (bzw. speziell an Herrn Milling):

07.12.2009



Auf dem beigefügten Bild ist die Brüstung einer Fensterbekleidung zu sehen. Kann man das so machen?

Meiner Meinung nach wird die Vernagelung zu Problemen führen oder? Der Rost ist ja schon deutlich zu erkennen.

Gibt es bessere Alternativen und wenn ja, welche?

Viele Grüße
Achim Hecke



Hier die Seitenansicht.



Habe am Wochenende auch Außenbekleidungen ohne Blechbrüstung gesehen.



Andere Nägel



Ich würde mal sagen - als kaum-Experte - dass man da besser andere Nägel genommen hätte.

Nägel müssen nämlich nicht rosten, wenn man die Richtigen nimmt.

Aber wie gesagt - "kaum-Experte".

stt



Bei solchen



Regenblechen aus Kupfer nehme ich natürlich Kupfernägel.
Bei Zinkblechen eigentlich Edelstahlnägel.
Hab erst einmal die Bleche zusammen mit einem Schreiner eingelassen.
Aber dann nach ca 2 Jahren fahre ich daher und die Bleche wurden gestrichen.Naja wer´s mag.
Bin aber mal auf andere Beiträge gespannt.
Muß noch hinzu fügen das ich die Wulstbleche bevorzuge.
Und die senkrechte Aufkantung ist nicht so hoch wie auf dem Bild.





oder so



Ja eingeputzt ist



natürlich am besten.
Aber wenn ein Balken direkt uber dem Fenster ist,ist natürlich die sichtbare Befestigung eine Herausforderung.
Oder eben in Holz als Deckleiste mit Kompriband und Versieglung so wie es W.Lenze beschreibt im Buch.
Muß eben funktionieren und bezahlbar sein.



wem



es so gefällt, wäre aber zumindet bei Edelstahlnägel besser bedient gewesen. Warum kein Brettchen auf den zuvor abgeschrägten Fensterrahmen (ca. 15°) und das unter das Fachwerk geschoben und abgedichtet ? Lärche oder anderes witterungsbeständiges Holz hätte hier sicher genügt, das Holzfenster muß am Ende das Wetter doch auch abhalten. In Skandinavien werden für Bohlenzargenfenster kleine Fensterdächer zur Zierde eingebaut. Von Zierde kann bei dem Foto leider keine Rede sein. Blech gab es damals fast nicht - bei den historischen alten Fachwerkhäusern des armen Bauernstandes, höchsten bei der Kirche !





Also eigentlich geht Blech an Holz gar nicht,
wo sollen da die Dehnungen aufgenommen werden ?
Über die Art der Nägel braucht man sich dann auch nicht mehr zu unterhalten.

Grüße



Hat die früher wohl nicht gejuckt.



Wenn man sich die alten Häuser ansieht haben fast alle Bleche.Ist und war eben einfacher,schneller und günstiger.
Das dumme bei Edelstahlnägel ist nur die bleiben blank wenn das Zinkblech schon grau ist.



Der Lenze schreibt auch, daß in Außenfachwerk eingeschlagene Metalle,



also Nägel, Angeln von Fensterläden oder dergleichen vornehmlich im Herbst/Winter die Kälte und damit Feuchte ins Holz übertragen. Somit den Verfall des Holzes beschleunigen.

In Riegel bzw. Pfosten eingeschlagene Angeln sieht man aber allenthalben, auch in den Heimatmuseen.

Metall oder nicht Metall?

Ich bedanke mich herzlich für die Antworten und werde noch mal drüber nachdenken.

Viele Grüße
Achim Hecke