Nachträgliche Bodenabdichtung und Dämmung

18.05.2020 Osterner


Wir haben einen alten Stall, der zum Wohnhaus ausgebaut wurde. Nun geht es an die Sanierung und der Fußboden muss raus. Wir würden gerne ökologisch sanieren. Da das Haus keine Bodenplatte hat würde ich nachträglich eine Fundamentabdichtung mit einer Lehmmischung der Firma Dernoton Fertigmischung BA mit einer Stärke von 20 cm einbringen. Diese wird mittels Rüttelplatte verdichtet und ist danach Wasserundurchlässig. Jetzt ist die Frage wie der weiter Aufbau sein muss. Ich würde gerne eine Hanf-Lehm Schüttung LLS 200 einbringen und darauf eine Fußbodenheizung mit Lehmestrich und Holzdielen. Die Raumhöhe beträgt ca. 3.20 m. Wie hoch muss den die Dämmung sein. Braucht man einen Energieberater ?Kann man das so machen , oder muss ich nach andere Dinge beachten.

VG Konstantin



Nachträgliche Bodenabdichtung und Dämmung



Experimentelles Bauen. Hanfschäben auf Naturboden muss du gucken.
Man könnte auch einen Hanfkalkestrich machen. Fussbodenheizung bei Holzdiele wegen der begrenzten Bodentemperatur mehr nur zur "Temperierung" und mit Wandheizung ergänzen.



Ökologischer Fußbodenaufbau



Deine Tonabdichtung verursacht großen Verlust an Raumhöhe und Erschütterungen des Mauerwerks- vom Aufwand und Kosten ganz abgesehen.
Zudem fehlt die Höhe dann bei der Dämmung.
Ich würde eher eine EPDM- Folie fugenfrei auslegen und am Rand bis zur OK vom fertigen Fußboden hochziehen. Die Folie ist umweltfreundlich und jederzeit rückbaubar und für andere Zwecke verwendbar.
Als ökologische, belastbare Dämmung Glasschaumplatten zB Foamglas, Kork, schwere Holzfaserdämmplatten verwenden,
Bei 14 cm SchaumglasPlatten mit einem Lambda von 0,37 kommst du auf einen U-Wert von 0,24 W/m2K- lt EnEv im Bestand ausreichend.
Fußbodenheizung, KVH Lagerhölzer, geölte Holzdielen.

Fußbodenheizrohre in Lehm müßten geringe Abstände haben.
Fertigsysteme zB Janssen, Ripal, Lithotherm etc