Nachträgliche Abdichtung Fußpunkt

28.03.2021 Blumenschein

Nachträgliche Abdichtung Fußpunkt

Hallo zusammen,

im Rahmen einer statischen Ertüchtigung und Dämmung einer erdberührten Kelleraußenwand (DHH, BJ 1960) gilt es einen erdberührten Fußpunkt im nachträglich abzudichten. (Siehe Anhang).
Hierzu soll die Abdichtung der Hohlkehle so gut wie möglich entfernt und im ersten Schritt mit Remmers MB 2K abgedichtet werden. Dazu wird die Kante der Bestandssohlplatte gebrochen und mit Mörtel eine glatte Oberfläche geschaffen.
Im Anschluss wird das Auflager für die neue KS-Wand anbetoniert und kraftschlüssig verbunden. Die beiden Bauteile werden wieder mit Remmers MB 2K inkl. einem systemgerechten Fugenband abgedichtet.
Nach Fertigstellung der neuen Außenwand wird die Außenwand komplett mit MB 2K (2mm) abgedichtet.

Hat jemand mit so einem Aufbau Erfahrungen?
Hält die Abdichtung auf den Resten der Bestandsabdichtung?
Hält der Mörtel zwecks Oberlächenbegradigung auf der Bestandsabdichtung?
Laut DIN muss die Abdichtung mind. 10 cm an der Stirnseite runtergezogen werden. Die Stirnseite ist aber nur 10 cm breit, sprich die DIN kann hier nicht erfüllt werden. Wird es trotzdem dicht werden?

Vielen Dank,
Gruß Blumenschein



Sockelausbildung



Was ist denn nun Bestand und was ist neu?
Was sollen die untersten 18 cm sein? Dämmstoff?
Wer die Notwendigkeit einer statischen Ertüchtigung festgestellt hat sollte doch auch in der Lage sein, einen relativ einfachen Fall zuende zu planen.
Auf welcher Höhe liegt das Geländeniveau?

Nur das Befolgen von DIN-Vorschriften führt nicht zwangsläufig zu dauerhaft funktionierenden Lösungen- auch selbst nachdenken ist sinnvoll.



Abdichtung Fußpunkt



Hallo,

rot ist neu, schwarz ist Bestand. Geländeoberpunkt ist ca. 1,80 - 2,00 m über Oberkante Sohlplatte



Abdichtung Fußpunkt



Ja, die unteren 18 cm sind Dämmung. Das Bild muss natürlich um 90° gedreht werden.

Vielen Dank für weitere Informationen.



Neuen an alten Beton wasserdicht angießen



Um an alten Beton neuen so anzugießen, dass die Nahtstelle dicht ist kann man den alten Beton (nachdem man die Oberfläche gereinigt hat) mit Ceresit CC81 Haftfest einpinseln und dann naß-in naß den neuen Beton angießen. Diese Haftemulsion stellt eine Verbindung her, die dauerhaft hält und dicht bleibt.
Das Mittelchen wirkt wie ein guter Leim zwischen Holz: Will man zwei zusammen geleimte Hölzer auseinander reißen zerreißts das Holz, aber nie die Leimfuge. Genauso klebt diese Haftemulsion, beim Wegstemmen bricht immer der Beton neben der Nahtstelle.
Mischt man das Mittel in den Beton wird er a) fließfähiger, was die Menge des Anmachwassers reduziert und das Einbringen erleichtert und b) der Beton wird wasserdicht.
Wenn ich deinen Beitrag und Zeichnung richtig verstanden habe, wäre das die Lösung für das Anbetonieren der neuen Auflage für die KS-Wand, ohne das Remmers Zeug dazwischen Kleben zu müssen.



Fundament ertüchtigen



Wer hat die Notwendigkeit einer zusätzlichen Stabilisierung festgestellt und
wie soll das bestehende Fundament mit Beton unterstützt werden?
Gibts Risse o.ä. in den Wänden und Fotos vom jetzigen Zustand?