Quellmörtel




Hallo,

Bin etwas unsicher, ist Quellmörtel nur ein anderer Name für Unterstopfmörtel oder gibt es da Unterschiede ?
Sinn der Sache, Stiel steht auf Variofuß und möchte den 15cm Abstand zwischen Holz und Fußboden(Fundament) mit Klinker ausmauern und oberste Fuge mit Quellmörtel,Unterstopfmörtel ausfüllen.

MfG

Hans-Jürgen





Hallo,

genaugenommen gibt es keinen Quellmörtel, der wird volksmündlich nur so genannt.
Der Mörtel den Sie suchen muss “schrumpffrei” aushärtend sein.
Diese Infos stehen im technischen Merkblatt.

Grüße aus Schönebeck



Da



hat Oli mal wieder recht.
Aber bist Du Dir sicher, daß Du Mörtel bis an den Stiel raunführen willst? So verstehe ich Deine Frage.





Hallo Olaf,

Hans-Jürgen meint wohl die “Schraubfüße”, die könnte man auch:

1. hochdrehen
2. untermauern
3. nach dem aushärten auf Spannung wider runter drehen.

Grüße aus Schönebeck



Moin,



das ist falsch, vgl. hierzu die Datenblätter von Pagel



Quellmörtel



Hallo,

Nun Gut was anderes als den Unterstopfmörtel werde ich wohl eh nicht bekommen, habe noch etwas davon übrig.
Zur Sache nochmal, der Stiel steht schon im Flur bombenfest auf dem höhenverstellbaren Fuß, Zapfen oben auch noch eingeklebt, soll auch so bleiben will aber trotzdem für mehr Auflage den Spalt zum Fußboden ca.14 cm mit 4 Klinker eben für 10€ :-( gekauft zumauern.
Hmm auf dem Fußboden dicke Deponiefolie und den Unterstopfmörtel vielleicht noch mit Kiesol angemischt und müsste hoffentlich gut sein.
Danke für Eure Mitarbeit !!

MfG
Hans-Jürgen





@Olaf Bernhard


was ist falsch, und welche Datenblätter meinen Sie?

Grüße aus Schönebeck



Hallo,



so wie ich das verstehe, steht der Stiel schon auf einem Pfostenfuß aus Stahl, und soll nur noch mit Klinkern verkleidet werden.
Ein Hochdrehen des Fusses und späteres Ablassen nach dem Untermauern ist technisch nicht möglich, weil das Gewinde ja zugemauert ist.
Nach dem Untermauern würde ich die oberste Fuge einfach mit Acryl schließen, da der Stiel ja statisch sicher auf dem Pfostenfuß steht.



Moin,



Herr Struve, falsch ist, dass das es keinen Quellmörtel gäbe.
Pagel bietet schon seit Jahr und Tag Quellmörtel an (Quellmass 1%)





Herr Bernhard,

verraten Sie doch einfach mal das Produkt.
Ich würde gerne mal das Schwindmaß wissen. 1% ?

Grüße aus Schönebeck



Hat er doch,



nämlich Pagel, ein seit Jahren bekannter Hersteller für Quell- und Vergussmörtel. Und Schwindmass?? Dann wärs kein Quellmörtel ;-)). Der quillt um 1% auf.
MfG
dasMaurer





Pagel ist eine Firma kein Produkt.

Auf deren WEB Seite finde ich erstmal keinen Quellmörtel, darum hatte ich nach dem Produkt gefragt.
Mein Kenntnisstand ist, das bei derartigen Mörteln das Schwindverhalten durch Zusätze lediglich ausgeglichen wird.

Grüße aus Schönebeck



Moin



Herr Stuve, Sie werden doch in der Lage sein auf der Seite von Pagel Quell bzw. Unterstopfmörtel zu finden.
Da geht man auf Produkte---> Vergussmörtel ----> Unterstopfmörtel (Quellmass 0,5%) , so und wenn Sie bei den anderen Vergussmörteln schauen werden Sie auch das Quellmass von 1% finden.





Herr Bernhardt,

ich bin schon in der Lage, aber unter Quellmörtel ist da nun mal nichts zu finden.
Dank Ihres letzten Hinweises habe ich mir mal den Prüfbericht eines Mörtel hinsichtlich des quellen und schwinden angesehen.
Da quillt nichts um 1%

http://www.pagel.com/all/pdf/certificates/de/v1_50_070620_erstpruefung_dafstb_vgm_rili.pdf


Grüße aus Schönebeck



Moin,



Herr Struve da quillt der doch tatsächlich nur um 0,7% im Mittelwert,dickes Ding.Dafür quillt der E2 um 1% aber es gibt ja keine Quellmörtel...........................





Lieber Herr Bernhardt,

Warum unterschlagen sie das Schwindmaß wenn Sie schon besserwissen wollen?
Steht auch im Merkblatt.

Warum nennt die Firma Pagel den Mörtel nicht Quellmörtel?
Weil, Herr Bernhard, der soll Wert +0,1 % beträgt

Warum heißen Quellbänder Quellbänder?
Sehen Sie sich mal Merkblätter an, da geht es um Volumenvergrößerung bis zu mehrern 100 % .
Da können sie noch solange Erbsen im 0, % Bereich zählen, es ist Schwundfrei aushärtender Mörtel.

Für Ihre nächsten “Quellmörtel” Verkäufe hier mal einen der auch so heißt:

RÖFIX 998 QUELLMÖRTEL

http://products.roefix.com/var/roefix/storage/ilcatalogue/files/pdf/ger-DE/DC0006044.PDF

Zu blöd nur das da gar nichts quillt, im Gegenteil er schwindet nur.

Grüße aus Schönebeck



Moin,



werter Herr Stuve, das Schwindmass steht natürlich auch im TM wenn man das aber gegenrechnet bleibt immer noch eine Volumenvergrößerung. Ich habe auch nie behauptet, dass der Mörtel eine Volumenvergrößerung von mehreren hundert Prozent hat,Sie hingegen haben behauptet es gäbe keinen Quellfähigen Mörtel und das ist schlicht und ergreifend falsch.
Aber im das mit dem Besserwissen haben Sie wohl eher drauf .........,





Herr Bernhardt,

ich schlage vor Sie befassen sich erstmal mit der Thematik.

Schauen Sie mal was Expansionszement (Quellzement) und was Schwindkompensierter Mörtel ist.

Suchen Sie mal im Baulexikon Ihren Quellmörtel.

Und dann sagen Sie mir was an meiner Antwort falsch war,
und was Sie hier zur Beantwortung der Frage beigetragen haben bzw. worum es Ihnen hier überhaupt geht.

Grüße aus Schönebeck



---Forenreferenz-----------
-
Hallo,

genaugenommen gibt es keinen Quellmörtel, der wird volksmündlich nur so genannt.
Der Mörtel den Sie suchen muss “schrumpffrei” aushärtend sein.
Diese Infos stehen im technischen Merkblatt.

Grüße aus Schönebeck mehr ...
----------------------------------




kleiner Disput?



@Olaf Bernhardt
Sie können den Worten des Herrn Struve glauben schenken.
Es gibt in der Tat nur schwundfreien Unterstopfmörtel. Die Angaben über das vermeidliche Qellen des Mörtels heben lediglich das Schrumpfmass auf.
Wird der Mörtel nicht exakt nach Herstellerangabe gemischt(Wz-Wert) ist das mit dem schrumpffreiem Aushärten jedoch direkt hinfällig!
Die angebotenen Mörtelzusätze für Quellmörtel sind nichts anderes als Luftporenbildner die dem Schrumpfen entgegenwirken. Die Bezeichnung Quellmittel oder Mörtel ist somit irreführend und schlicht falsch.

Viele Grüße
JHS



vor



etwa 1,5 Jahren hatte ich Kontakt mit einem Pagel-Vertreter. dabei ging es um Maschinenfundamente in einer Gießerei in Freiberg. Der sagte eindeutig, dass es nur schwindfreihen Mörtel gibt, einen Mörtel mit Quelleigenschaften gibt es praktisch nicht, das ist nur Werbestrategie.
Also für eine Unterstopfung mit der Hoffung auf eine formschlüssig verbessernde Eigenschaft nicht geeignet. Nur eine hinreichend große Fuge, um mit Klinkerstücken straff auskeilen zu können - in Verbindung mit diesem Mörtel kann eine gute Auflage sichern.



Quellmörtel



Hallo,

Oh je, hoffentlich habe ich jetzt keinen Glaubenskrieg ausgelöst.
Nun für mich trifft Olafs Letzte Aussage ganz gut den Kern der Sache für mich.
Zu starkes auf quellen würde ja bei allen Seiten offen ja auch Alles nach außen quellen und nicht viel bringen bei Bohrlöchern Fugen sieht die Sache vielleicht etwas anders aus und bei Porenbildnern(Luft) leidet vielleicht die Festigkeit.
Na ja wenn vielleicht 1 mm Luft bleibt nicht schön aber wenn sich das Fachwerk darüber nicht weiter setzen kann muss man damit wohl leben, deswegen in meinem Fall ganz gut der Stiel steht ja noch auf Eisen.
Vielleicht etwas verrückt aber ansonsten müsste ich nach dem untermauern der Klinker die oberste Fuge mit Baukleber ausfüllen der quillt etwas auf.
Hatte ich oben im Zapfenbereich gemacht der Stiel fing schon an zu knistern durch den Druck.
Ach ja Acryl wollte ich nicht nehmen die 2,3 Tonnen vom Variofuß sind mir noch nicht genug deswegen noch die zusätzliche Auflage auf der Untermauerung wenn ich die Optik eh verbessern will.
Bei solchen Spielchen für ein Schwellholz kann man dann schon arm werden auf der Länge mit Baukleber Fuge zu unterfüllen :-) bzw. Thema Feuchtigkeit beachten.

MfG
Hans-Jürgen