Wie kann ich nachträglich ein horizontale Feuchtigkeitsspeere in mein Bruchsteinmauerwerk einbauen

29.03.2006





Fragen



Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die aufzuzählen der Raum hier nicht reicht. Wenn man sich kundig machen will kann man unter Horizontalsperre oder Mauerwerksabdichtung stöbern oder in der einschlägigen Literatur nachlesen (z.B. Claus Arendt, Trockenlegung; Frank Frössel, Wenn das Haus nasse Füsse bekommt; uam.)

Vor einer geeigneten technischen Lösung stehen jedoch einige grundsätzliche Fragen:
- Ist das überhaupt nötig? Gibt es einen Schaden? Welchen?
- Nutzung / Nutzungsänderung? Was will man erreichen?
- Tragkonstruktiver Aufbau der Gesamtkonstruktion (z.B. Gewölbe?)
- Materialien (Steinart, Mörtel...)
- Wirtschaftlichkeit / Kosten- Nutzen...
- örtliche Gegebenheiten...


Mein Rat: Ein erfahrener unabhängiger Fachmann vor Ort kann sicherlich am besten Rat geben. Das Honorar dafür ist bestimmt eine gut angelegte Investition.

beste Grüsse,
jh



Und hier gibt es Details,



warum das nichts bringt (neben vielen entsprechenden Forumsbeiträgen hier):

Aufsteigende Feuchte gibt es nicht

Sparen Sie am richtigen Fleck - an unsinnigen "Sanier"-Maßnahmen!

Ihre feuchte Mauer ist doch wahrscheinlich nur schadsalzbefrachtet und holt sich deswegen hygroskopisch aus der Umgebungsluft die Feuchte rein. Dagegen hilft simpelste Kompressentechnik.

Damit (durch angepaßte Lehmkompresse im richtigen Schichtaufbau mit Zwischenlage aus sorptionsfähiger Zellulosemembran und entsprechenden Arbeitsabläufen) haben wir bei dem abgebildeten Haus Unmengen Streusalz aus dem Natursteinmauerwerk in der Durchfahrt rausgeholt (war komplett Eigenleistung!), sodaß ein simpler Kalkanstrich jetzt gut hält.

Viel Erfolg!

Konrad Fischer



@Konrad



Bevor ich nun wieder die Verlinkung sperren muß, eine Bitte: Hier spielt die Musik. Die Diskussion über inflationäre Verlinkung auf die eigene Homepage werde ich nicht mehr führen.

Hartmut



abenteuerlich



die abenteuerliche These, dass es aufsteigende Feuchtigkeit nicht gäbe, habe ich ja schon gehört. Ich empfehle den Test: Legen Sie einen trockenen, nicht salzbelasteten weichgebrannten Ziegel auf ein nasses Tuch. Sie können bei dem kapillaren Aufstieg der Feuchtigkeit zuschauen. Wie in einem Schwamm.
Welche Belastungen, Ursachen und Wirkungen aber im konkreten Fall zusammenspielen, bedarf aber eben einer fundierten Untersuchung vor Ort.
Im Falle hoher Salzbelastung ist das Aufbringen von Kompressen sicherlich eine gute und bewährte Methode.
Pauschal und grundsätzlich würde ich mich darauf nicht beschränken.

beste Grüsse,
jh



Ich kenn den Test und habe ihn selbst gemacht.



Ein illusionäres Abenteuer wird es nur, wenn man vergißt, Mörtel zwischen die Steine zu packen, dann entspricht es nämlich nicht der Baurealität. Keine Kapillartransporte zwischen Stein (feine Poren) und Mörtel (grobe Poren, wirken kapillarbrechend!)- punktum. Auch wenn das sehr schwierig zu verstehen sein mag.



Generell stimme ich Herrn Hülsemann zu.



Es muss immer eine Voruntersuchung stattfinden.
Aber ist gibt halt auch einige Fakten die klar sind.
Es ist doch wirklich nicht so wichtig, ob die Feuchte bis zum dritten oder zehnten Ziegel aufsteigt.
Entscheidend ist wie sich durch einen feuchten Ziegel (und auch Mörtel) die Wärmeleitfähigkeit verändert und ob es dann zu Tauwasser kommen kann oder nicht.
Wenn mehr Wasser entsteht - als verdunsten kann wird ein Mauerwerk feucht bleiben, wenn keine Horizontalsperre eingebaut wird.
Und ob dies dann "aufsteigende" "hygroskope" oder evtl. Kapillarkondensation oder wer weiß was heißt - ist doch völlig Wurscht. Feuchte ist feucht und mindert die Wärmedämmung trastisch.
Dazu auch eine Aufnahme die ich durch Zufall entdeckt habe.
Ich finde dieses Bild sehr aufschlussreich. Zeigt es doch wie sich eine Mauer nach 25 Jahren im Bereich der eingeschlagenen Chromstahlplatten verhält.
Im Bereich der Horizontalsperre mit Edelstahlplatten ist es "trocken" und an der Rändern mit einer chemischen Bohrlochsperre ist es feucht.
Ob der Versuch von Herrn Fischer mit einer Wand und einem Versuch von wenigen Tagen so zu interpretieren ist, dass es keine aufsteigende Feuchte gibt, daran habe ich sehr große Zweifel.
Es muss mehr zusammentreffen als im Labor zu ermitteln ist.
Es hilft halt nichts und sagt auch nichts aus, wenn diese Versuche bei 80 % Luftfeuchte und bei 20 Grad durchgeführt werden. Es gibt halt keine Kondensation. Und dies ist letztendlich auch ein Faktum was zur Feuchtebelastung insgesammt beiträgt.
Es fehlt weiter auch die Problematik durch Salze. Wer heute noch denkt der Regen ist neutral liegt auch falsch. Wir haben gelegentlich ph-werte selbst am Taubenberg (Oberbayern) von unter 4.
Auch dies trägt erheblich zur Wasseraufnahme bei.



Horizontale Feuchtigkeitssperre



Wodurch sind Sie auf die horizontale Feuchtigkeitssperre gekommen?
Welche Bruchsteinsorte haben Sie in der Mauer?
Es muss ja einen Grund geben, dass Sie eine so komplexe Arbeit in Erwägung ziehen.
Haben Sie Feuchtigkeitseintrag festgestellt, z.B. Regen, Wasserrohre, fehlende Regenrinnen o.ä.?
Das wäre gut zu wissen.



Mörtel ist nicht gleich Mörtel



@ Herr Fischer

Kalkmörtel (Luftmörtel) hat sehr wohl einen Kapillareffekt(!) und wird auch Heute noch bei der Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden eingesetzt.



Nasse Füße



Hallo Andy

Wenn es auch hier zuweilen in der bebilderten Grundsatzdebatte übersehen wird. Bei dir handelt es sich natürlich nicht um Ziegel, sondern um dieses manchmal doch entnervende Gemenge aus verschiedenen Steinen unterschiedlicher Qualität.

Wir hatten die gleiche Mauerqualität.
Unser Haus steht ca. 10 Meter von einem Bach entfernt und das Grundwasser steht zeitweise ca. 30 cm unter der Rasenoberfläche. Es ist mir auch egal wie genau dieses Mauerwerk feucht geworden ist, aber als wir angefangen haben, hast du schon vom Anblick feuchte Füße bekommen.

Unsere Hauswände mit ca. 50 cm Stärke waren patschnass, schimmlig und modrig als wir mit der Sanierung angefangen haben. Wir haben das ganze Haus in Handarbeit durch Maueraustauch trocken bekommen. (1 Meter Freilegen - 1 Meter stehenlassen) Das war recht mühsam aber es hat sich gelohnt.

Gruß

L. Parisek



aufsteigende Feuchtigkeit



bitte sachlich bleiben!
dass nur der Herr Fischer einfache Sachverhalte zu verstehen in der Lage sei ist wieder mal ein Seitenhieb hart an der Grenze zum Ärgerlichen.

Und in der Sache falsch. Grobe Poren zögen keine Feuchtigkeit ist falsch. Sie ziehen weniger. je feiner die Pore, desto stärker die Sogwirkung. Nur ohne Poren wirkt ein Bauteil kapillarbrechend (z.B. Kiesschüttung, Sperrlagen), oder der Kapillarsog wird verhindert durch verschlossene oder hygrophobe Poren.

Insbesondere Kalkmörtel ziehen aber recht gut. Mitunter zieht Feuchtigkeit gar im Putz nach oben und von dort ins Mauerwerk. Auch mancher Sand- und Kalkstein ist porös und zieht Feuchtigkeit. Daher kann man bei Bruchstein mit mitunter breiten Mörtelfugen auch schlecht eine Ferndiagnose geben.

Die Wirklichkeit ist wie immer sehr komplex, hat sehr viele Spielarten und Wechselwirkungen. Das macht es ja gerade bei Feuchteproblemen so schwierig. Aber manche wollen das nicht verstehen, sondern beharren auf ihrer eingeschränkten Besserwisserei.

mit morgendlichen Wünschen für einen schönen Frühlingstag,
jh



Ebenso



Genau so sehen die Bruchsteinmauern in unserer Umgebung in Tschechien häufig aus. Meist ist es eine kombinierte Aktion zur Behebung: Dachrinnen anbauen (fehlen fast immer), Bewuchs und Erde aussen abtragen, Drainage aussen legen und Belüftungskanal innen legen. Manchmal noch beim neuen Dach den Überstand vergrössern (traditionell klein). Durch das Ausschließen aller Möglichkeiten werden so beste Ergebnisse erzielt. Das machen die Leute schon sehr lange so, denn die alten Häuser stehen mit ihren Bruchsteinwänden meist auf ein paar dicken Steinen mit Erde dazwischen, das ist alles.
Man kann es eben auch pragmatisch sehen: egal, wie das Wasser eintritt - wenn man es davon abhält, braucht man sich über Physik nicht mehr zu streiten.



Der Leiter der staatlichen Bauforschung



aus Holland hat als Referent an den hanseatischen Sanierungstagen vor einigen Jahren berichtet, daß sie über 10 Jahre Mauerwerke in den Sumpf gebaut haben, um aufsteigende Feuchte zu studieren. Doch keine Feuchte stieg auf.

Dr. Künzel berichtete von seinen Untersuchungen am Fraunhofer Institut Holzkirchen an Mauerkörpern betr. Porenkapillarität und zu hohem Übergangswiderstand zwischen Fein- und Grobporen, die das gleiche aussagten. Auch ich durfte meine bekannte Position zum besten geben.

Dr. Friese zeigte Feuchteprofile aus einem mehrjährigen Fassadenprojekt an einem zweischalig gemauerten Renaissancehaus in Görlitz. Kein Feuchteübergang zwischen nassem Stein der Außenfassade und Mörtelfüllung im Kern! Der geniale Effekt zweischalig gemauerter historischer Massivmauern.

Im Saal waren zig Vertreter aller berühmten Trockenleger, sie stellten im Foyer ihre skurrilen Verfahren aus. Keine Widerrede aus der bleichgewordenenen Firmengemeinde in der gewünschten Diskussion. Das hat mich am meisten überzeugt.

Ansonsten: Jeder ist seines Glückes Schmied.



Fugenmörtel?



@ Konrad Fischer

Die abgebildete Probe oben ist doch sicherlich hergestellt, um die Wirksamkeit des Mörtels gegen Feuchtigkeit nachzuweisen, oder?

Was ist das für ein Mörtel?
fragt
jh



Ach wo.



Das Foto habe ich neben anderen (alle auf meiner Themenwebseite) auf der letzten Leipziger Denkmalmesse an Werbeständen von Trockenlegern (!!!) geschossen. Einer hatte sogar ein Plexiglasschild "Aufsteigende Feuchte" auf dem trockenen Badewannen-Gemäuer, zigtausende haben nix bemerkt. Ich bin nahezu in Ohnmacht gefallen und habe dankbar den Fotochip vollgeballert und ein lustiges Schwätzchen mit einem der Herrn begonnen. Er hat den Joke selbst nicht erkannt und war dann erst mal sehr verdattert. Am letzten Tag der Messe bin ich nochmals vorbei - alles war wie am ersten Tag.

Sie schaffen es, den arm- und vertrauensseeligen Feuchtwandbesitzern mit solchen Installationen ihre Spritz- und Sägmethoden unterzujubeln. Der Mörtel ist irgendein Zementmörtel, ist auch egal. "Normalmörtel" hat immer gröbere Poren als "Normalstein".

Ich selber habe es mit Luftkalkmörtel-Baustellenmischung probiert. Sieht genauso aus.



Auch wenn es immer wieder schwarze Schafe bei den "Trockenlegern" gibt, man darf nicht verallgemeinern



Es gibt hierzu viele Arbeiten und Untersuchungen zum Thema kapillare Saugfähigkeit und anderer Wasseraufnahmemechanismen.
Hier Fliesen auch die Ergebnisse der Frost,- und Tausalzuntersuchungen bzw. Beständigkeiten mit ein. So einfach ist dieses Thema nun doch nicht.
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Aber doch auch noch zu den Aussagen von Herrn Fischer:
im Beitrag 50397
1; wie kommt denn das Salz anders in den Baustoff als über das Aufsaugen?
2; wenn Kompressen mehr heraussaugen, warum kommt dann nichts mehr nach?
Ich denke hier sollten wir in 10 Jahren wieder eine Bewertung vornehmen. Ich kenne sehr viele solcher namhafter Bauwerke und auch schöne Prospekte in Hochglanz gedruckt wo jedoch nach wenigen Jahren wieder der Verputz geschädigt war.
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Zu 50409: das sagt doch überhaupt nicht aus, dass es nicht in 5 Jahren auch feucht wird. Die Gebäude die ich Instand setze sind meistens wesentlich älter als 30 Jahre.
Saugfähigkeit braucht mehrere Einflussgrößen um einen solchen Würfel in kurzer Zeit zu durchfeuchten. In 8 Tagen tut sich da sicher nichts. Dagegen sprechen schon die neuartigen Mörtel.
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Zu 50465: Der Holländer hat auch nicht bedacht mit einem neuem Mörtel tut sich sehr wenig. Ansonsten fehlen die Angaben (Name und Arbeit) und Auftrag.
Zu Dr. Künzel, ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Behauptet es gibt keine „feuchten Wände“ durch diverse Wasseraufnahmen. Werden doch im Institut sehr viele Wände gemessen und diese sind auch meist mit Fugen. Aber wir haben ja in Kürze eine Sitzung der WTA. e. V. zum Thema Grundlagen, dann werde ich nachfragen.
Zu den Aussagen von Dr. Friese: ich denke dass eine doppelwandige Mauer mit Hinterlüftung andere Verdunstungen aufweisen wird als eine massive Wand. Dieser Vergleich hinkt sicher.
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Sehr lehrreich ist der letzte Satz (wenn er denn stimmt) dass die Vertreter (wer war denn anwesend) allesamt ruhig waren. Diese würde ich dazu gerne ansprechen. Wie ich an anderer Stelle schon gesagt habe, es könnte sich dann bei diesen Herstellern doch nur um Dummheit oder Betrug handeln. Dies sollte schnellstens aufgeklärt werden.
Da hier nur sehr wenige (eingeweihte) an dieser Diskussion teilnehmen, jedoch die Aussagen und deren Ergebnisse auch von volkswirtschaftlicher Bedeutung sind, würde ich diese Beiträge gerne weiter beackern“. Mal sehen, wenn ich die Namen bekomme, wie sich diese Firmen verhalten.
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Zum Bild: Diese Aufnahme ist schon vor ein paar Jahren gemacht, aber der Hochglanzprospekt und dazu die Versprechungen in der "Fachpresse und auf Baumessen" haben mich sehr verwundert. Man sollte immer seine bearbeiteten Objekte nach zehn Jahren besichtigen müssen, um dann vielleicht etwas vorsichtiger mit unseren Denkmalen umzugehen.



In aller Kürze:



1. Das Salz wird freilich aufgesaugt. Es gibt aber viele Möglichkeiten der Salzbefrachtung (anspritzendes Streusalz, Fäkalsalze aus Stallnutzung und andere Eintragsvorgänge aus der "näheren Umgebung", ...), die alle ohne "Aufsteigen" durch Mauerwerk funktionieren. Details auf Fachseite meiner HP, Link spare ich mir aus bewußten Gründen.

2. Salze konzentrieren sich vorranging im Verdunstungsbereich, werden sie dort mittels Kompresse abgebaut, kommt eben zwangsläufig nicht mehr so viel nach, weil nicht mehr so viel drin ist.

3. Der Transportmöglichkeiten sind das Entscheidende, nicht die Zeit. Von Feinporen geht eben nichts in Grobporen, da beißt die Maus kein Faden ab.

4. Die Alterung eines Mörtels ändert an dessen Porigkeit eher in Richtung einer weiteren Vergrößerung etwas, das zeigen Untersuchungen der MPA Bremen an gealterten Mörteln. Grund: Bindemittelausspülung. Insofern wird der Kapillartransport durch Alterung eher noch unmöglicher als unmöglich. Wenn in der Zeit allerdings externe Salzbefrachtung (Stall, Fäkalspritzwasser, ...) einsetzt, sieht es eben anders aus. Es gibt übrigens in aller Regel keine "feuchte Mauer" außen ohne extreme Salzbefrachtung - darauf kommt es eben an. Sonderfälle wie aus bauphysikalischen Gründen mittels Kondensat absaufende Dämmwände oder kondensatüberlastete kalte Keller bzw. drückende Feuchte in Kellerwänden aus undichten Wasserleitungen nehme ich da mal aus.

5. Die von Friese (im Auftrag eines renommierten Mörtelfritzen) untersuchte Fassade war nicht "hinterlüftet", sondern ein Renaissance-Massivmauerwerk mit vorn und hinten Schalen aus Naturstein, drinnen stark mörtelhaltiger Steinschrott. Nicht Dinge erfinden, bitte!

6. Entscheidend bleibt die Frage nach der Systematik des Feuchtetransports. Hierzu wußte schon Heinrich Schmitt in seiner "Hochbaukonstruktion" Ausgabe 1974 alles zu sagen:

"Maßgebend für den Grad der Durchfeuchtung ist die Saugfähigkeit, also das Porengefüge der verwendeten Baustoffe.

Da die Feuchtigkeit immer aus den grobporigen in die feinporigen Schichten dringt (nie umgekehrt), ist es von Belang, wie die Poren zueinander liegen."

Mehr ist dazu nicht zu sagen. Und alles weitere ergibt sich daraus wie von selbst. Freilich würde die Trockenleger-Industrie - wenn sie es nun wahrhaben würde (niemals!!!) - dann bestimmt ein System erfinden, auf chemischem Weg eine Grobporenstruktur mit künstlichen Porenbildnern oder Polystyrol/PUR in nasse Wände einzublasen. Wenn es nur dolle kaputtmacht und kostet - vielleicht eine geniale neue Geschäftsidee??? ;-)

Besten Gruß

Konrad Fischer



Lösung zur dauerhaften Beseitigung von Nässe, Schimmel



Guten Tag,

ich kann Ihnen bei Ihrem Problem helfen. Alle herkömmlichen Methoden bringen meist nicht den gewünschten Erfolg, und wenn dann nur für einige Zeit mit erheblichem Kostenaufwand und Baumaßnahmen die vermieden werden könnten.
Wenn Sie Interesse haben auf Dauer Feuchtigkeit, Schimmel, und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten zu beseitigen, dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung.



@Herr Heydn



Das interessiert doch hier jeden!

Also mall die Karten auf den Tisch!
Nur nicht schüchtern sein!

FK



Gute Nachrichten? Wir sind ganz Ohr!



Oh ja, da sind wir alle gespannt Herr Heydn !

Wir freuen uns alle, wenn wir diese lästigen Feuchteproblem endlich schnell, preiswert und unkompliziert loswerden können.
Sagen sie uns doch bitte einmal wie das geht, wir haben jede Menge geplagte Hausbesitzer die ihnen dafür sehr dankbar wären.

Das Forum ist ganz Ohr (bzw. Auge)

Gruß

L. Parisek



Mauerwerkstrockenlegung



Sehr geehrte Interessenten,


Wir versprechen Ihnen nicht was wir nicht halten können. Soviel schon zum Anfang, es handelt sich um ein Verfahren, das völlig neu auf dem Markt und daher unbekannt ist. Es ist preiswerter als übliche Methoden und nicht so aufwendig und dennoch effektiver.

Es geht dem eine Entwicklungszeit von 15 Jahren voraus. Dieses hier jedoch zu erläutern ist zu umfangreich.

Wir werden ab dem 24.04.2006, für all Ihre geplagten Bauherren, Wohnungsmieter und Eigentümer zur Verfügung stehen.
Nähere Informationen erteilen wir Ihnen dann gern unter folgender EMail: Robert.Heydn@t-online.de

Wir wünschen Ihnen ein schönes Osterfest und freuen uns auf Ihre Anfragen.

Mit freundlichen Grüßen


R. Heydn



Premierenankündigung



Ach schade!

Ihr macht es ja so spannend, wie die uns bereits bekannten Zaubervorstellungen.
Schickt uns doch bitte auch nach dem 24.04.06 reichlich von euren Informationen.



Nur Geduld !



@ Lutz ,
-
- nur noch 11 X schlafen !
- sei schön gegruselt --

Andreas



Ach! Ist das alles aufregend!



Hallo Hallöle!

Wir brauchen auch nicht bis zum 24.12.2006 warten!
Das ist doch ein wesentlicher Vorteil!

Aber ich glaub ja nciht, dass er sich hier hinstellt und sich uns bösen Sündern offenbart?!?!?!?!?

Aber die Hoffnung stirbt zu letzt!

Ich harre und warte!

Während dessen geh ich in Andechs ein Bierchen trinken!

FK

Frohe Ostern!!!!!



Wenn nun wirklich was neues kommt?



Warum schon vorher Angst machen?
Auch wenn ich dann arbeitslos werde bitte ich alle wartet doch erst mal ab.
Schöne Ostern



Trockenlegung, Unterbindung von Salpeterausblühungen, Verhinderung von Schimmel u.v.m.



Sehr geehrte Interessenten,

Wir möchten nicht, bevor wir uns eingehend mit jedem einzelnen Ihrer Probleme befassen konnten, in den Eimer einer unseriösen Unternehmensgruppe gesteckt werden. Wie wir wissen, versuchen viele dem geplagten Hausbesitzer, Vermieter und Mieter das Geld aus der Tasche zu ziehen und im Ergebnis daran eine nicht befriedigende Lösung des Problems geschaffen zu haben.

Zunächst soviel zu unserem Produkt:

- es ist organisch – pflanzlich – mineralisch
- lösungsmittelfrei
- toxikologisch unbedenklich
- entwickelt keinerlei giftige Dämpfe
- löst keine bekannten Allergien aus
- schafft Wertbeständigkeit
- ist mischbar mit Dispersionsfarben
- verhindert Salzausblühungen und Schimmelbildung
- beeinträchtigt nicht die Wasserdampfdiffusion
- verfestigt Kälkerung (Kellerräume, Ställe)
- konserviert und verfestigt u. a. Ziegel-, Natursteine, Kalk- und Porensteine
- für alle Gewerke aus Beton geeignet
- es gibt viele Einsatzgebiete (auch im Denkmalschutz)

Es ist für Alt- und Neubauten im Innen- und Außenbereich. Gegen aufsteigende Feuchtigkeit, feuchtes Mauerwerk und kapillare Feuchtigkeit. Konserviert und verfestigt. Es werden Feuchtigkeit, Schimmel, Salzausblühungen, Salpeter- und Nitratzerstörung umweltfreundlich verhindert.

Bei fachgerechter Anwendung bildet unser Produkt in Verbindung mit Sauerstoff und Steinsalzen eine witterungsbeständige und irreversible Oxidation, die nur mechanisch oder durch technische Säuren zerstört werden kann.

Es bestehen keine gesundheitsschädlichen Reaktionen für Menschen, Tiere und Pflanzen.

Wie schon vorab erwähnt, sind wir für Sie ab dem 24.04.2006 per Email: Robert.Heydn@t-online.de erreichbar.



Wir sind für Sie ab sofort erreichbar



Wenn Sie auf der Suche nach einer Lösung für die Probleme mit Schimmel, Nässe, aufsteigender Feuchtigkeit und der damit verbundenen Fachfirma sind, sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie und erstellen Ihnen zunächst durch Besichtigung der Schäden eine für Sie und speziell auf Ihre Bedürfnisse angepasste Lösungsmöglichkeit.
Robert.Heydn@t-online.de



Sackware



Hallo Robert Heydn

Ein Werbebanner können sie hier gerne gegen wohlfeiles Geld mieten!

Wenn sie für alle etwas "Hilfreiches" zu sagen oder vorzustellen haben, dann tun sie dies bitte kostenfrei hier auf diesen Seiten.

Ein Forum lebt von Öffentlichkeit und nicht von abgeschirmten geschäftlichen Verkaufsgesprächen. Wir würden uns alle freuen wenn sie ihre Karten auf den Tisch legen würden, damit wir von den segensreichen Innovationen auch etwas mitbekommen. Bisher haben sie mit bedeutungsschwangeren Andeutungen auf den Sack geklopft von dem wir nicht wissen ob er eine Katze, ein Zauberkästchen, ein Wunderelexier oder schlicht nur Luft mit einem Überweisungsformular enthält.

Also schnüren sie bitte den Sack auf

Gruß

L. Parisek



Ja! Ja! Ja!



Das ist ja wie Weihnachten!!!!
Ich freu mich schon so!
Bin gespannt, was für Mittel
und Wege und da aufgetan
werden, um dem Übel an den
Karren zu fahren!
Ehrlich!

FK



Trockenlegung von Mauern



Sehr geehrter Herr Parisek,

Wir wissen, dass es genügend Nepper, Schlepper und Bauernfänger in allen Bereichen gibt. Wir wollen weder vorab Kasse machen, noch Ihren geplagten Bauherren das blaue vom Himmel versprechen und nicht halten. Sie werden, wie auch in allen anderen Bereichen damit leben müssen, dass es sich um ein absolut neues Produkt handelt. Wir sind dabei eine Vertriebsstruktur aufzubauen, wozu auch Werbung und Marketing gehören. Wir bieten Ihnen, Herr Parisek an, dass wir uns bei Ihnen vorstellen und Ihnen erklären – kostenlos – worum es sich im einzelnen handelt. Dann bitte ich Sie zu entscheiden, ob wir in die Schiene der „Abzocker“ passen oder nicht. Wir wollen – wie jeder von uns – im geschäftlichen und zulässigem Rahmen Geld verdienen, jedoch nicht um jeden Preis. Wir arbeiten mit Labors zusammen und mit Fachfirmen, die beraten und ausführen. Der „Sack“ enthält weder das eine noch das andere. Es gibt keine Zaubermittel und Wunderelexiere, aber auch mit einer Katze können wir nicht dienen.
Wir wissen auch, dass alles was es neues auf dem Markt gibt erst einmal misstrauisch beäugt wird, was durchaus auch berechtigt ist.

Dennoch können wir nur in einzelnen Gesprächen und an wirkliche Interessenten die Informationen geben, die Sie benötigen. Da jedes Problem der Feuchtigkeit eine andere Ursache hat & diese zunächst untersucht werden muss. Wenn wir mit Ihnen oder Ihren Kunden beratende Gespräche durchführen, werden diese gratis sein!!! Sollten Sie dann entscheiden, dass wir den Auftrag erhalten, weil sie von unserem Produkt überzeugt sind, dann kommt es zu einem Vertragsabschluß, wie in jedem anderem Unternehmen. Alles andere ist unseriös und für uns nicht tragbar.

Wir sind weiterhin nicht interessiert Ihre Bauherren und Kunden über den Tisch zu ziehen. Es sind bereits bestehende Referenzobjekte vorhanden. Vereinbaren Sie doch bitte einen Termin mit uns und entscheiden Sie selbst - Herr Parisek!

Mit freundlichen Grüßen


R. Heydn



Welches Verfahren für die Trockenlegung ist denn nun für dieses Objekt geeignet?



Weiter oben ist diese Diskussion schon sehr spannend, aber auch wie ich meine gut verlaufen.
Nun kommt etwas Neues dazu.
Kann man - auch wenn es Ihnen Herr R. Heydn ums verkaufen geht, wenigstens näherungsweise erfahren - um welche Technik es geht?
Ich beschäftige mich seit 1970 mit diesen Problemen und bin immer - auch neuen Verfahren aufgeschlossen.



Das ist aber geheimnisvoll!



Manche schreiben hier rein: Macht es mit Teerpappe, andere mit Stahlblechen, wieder andere so und Sie?
Verraten gar nichts. Ausser die Weisheit, dass jedes Bauvorhaben anders geartet ist und eine "persönliche" Beratung braucht!
Das, denke ich, weiß so ein jeder hier!

Na vielleicht kaommt ja noch was handfestes!

FK



Geheimnisse des Glaubens:



Die 7 Tibeter des Trockenlegens:

1. Mauersäge, dann Einbau Blech oder Polymerpappe
2. Bohrlochinjektion, mit Giftsuppe, Paraffin (vorher uuuunbedingt Lochheizung), Wasserglas mit Schadsalzabspaltung
3. Elektromagnetismus mit und ohne Strom (sehr substanzschonend, bravo!)
4. Sperrputzkaschierung ("Sanier"-Putz) der Wundermethode 1-3
5. Entsalzung mit Kompressentechnik (Zellulose, Bentonitgemisch, Opferputz)
6. Fundamentbewässerung mit Drainage ???
7. Entsalzung mittels Ausspülverfahren (auch sehr naß)

Und das ganze dann wg./gg.

A) Aufsteigende Feuchte (???)
B) Staunässe, Kondensat, Hygroskopie, Regen

Also los, lieber Herr Heydn, wie geht Ihr Verfahren?

Buchstaben/Zahlenangabe genügt. Kombinationen sind möglich. Das wahre Geheimnis bleibt dann (fast) gewahrt. Oder Methode 8?

Gespannt

Konrad Fischer
(Auch Heide, Ketzer, Protestant betr. alle Baureligionen)



Trockenlegung



Sehr geehrte Interessenten,

wir versuchen Ihren Wissensdurst zu stillen. Es ist ein Hydrophobierungsmittel, dass mit den bekannten Steinhydrophobierungsmitteln nicht vergleichbar ist. Es ist für Alt- und Neubauten im Innen- und Außenbereich. Gegen aufsteigende Feuchtigkeit, feuchtes Mauerwerk und kapillare Feuchtigkeit. Es konserviert und verfestigt. Es werden Feuchtigkeit, Schimmel, Salzausblühungen, Salpeter- und Nitratzerstörung umweltfreundlich verhindert. Das Hydrophobierungsmittel dringt in das Mauerwerk ein. Durch spezielle Isolierung der Rohstoffe erfolgt in Verbindung mit Sauerstoff und Steinsalzen eine witterungsbeständige Oxidation. Eine Zerstörung der Oxidation kann nur mechanisch oder durch technische Säuren erfolgen.
Das Hydrophobierungsmittel ist eine organische, mineralische Imprägnierlösung. Es wird im Innen - und Außenbereich alle porigen, saugfähigen und mineralischen Stoffe eingesetzt.
Die Verarbeitung hängt stark von der Saugfähigkeit des Untergrundes ab. Genaue Werte sind daher immer vor Ort durch eine Probeapplikation zu bestimmen. Die Abbindezeit beträgt 12 Tage. Es trocknet nahezu farblos aus. Vorher ist wieder eine Probe anzulegen.
Bei diesem Hydrophobierungsmittel ist eine ein- bis mehrfache Behandlung am zweckmäßigsten im Flutverfahren.
Risse und Spalten im Mauerwerk müssen vorher fachgerecht beseitigt werden. Angrenzende nicht alkalibeständige Bauteile sollten abgeklebt, bzw. geschützt werden.
Der Untergrund für dieses Verfahren muss sauber, staubfrei und saugfähig sein. Das Flutverfahren wird empfohlen.
Da es sich jedoch nicht nur um ein Hydrophobierungsmittel im herkömmlichen Sinn handelt, sondern auch Schimmel den Nährstoffboden entzieht uvm.

Es ist ratsam, sich mit uns in Verbindung zu setzen, damit an Hand von einer - ich will es an dieser Stelle nun doch mal "Vorführung" - nennen, die Wirkung dieses Hydrophobierungsmittels erklären können.


Mit freundlichen Grüßen

R. Heydn



Das hört sich nach wasserglashaltigem Silikonat an.



Richtig?

Und wie verhält es sich mit der altbekannten Problematik, daß Hydrophobiermittel nicht nur etwas die Wasseraufnahme von außen her beschränken, sondern auch die wesentlich entscheidendere Kapillartrocknung einer feuchtehaltigen Wand von innen? Sie ist als Feuchtetransportmechanismus ja 1000:1 gegenüber Dampfdiffusion nach außen.

Trocknungsblocker sind da nach entsprechend grausamen ereignissen an hydrophobierten Wänden in einem langjährigen Forschungsprojekt des BMFT zumindest bei nicht bauchemieabhängigen (wie Leistungsempfängern von Unternehmen der Bauchemie die unterstützende umsonstige Firmen-Planungsleistungen (gegenüber Bauherrn selbstverständlich immer berechnet)- Ausschreibungstexte, Weihnachtsgratifikationen, ...) Fachleuten unten durch.

So behandelte Wände frosten auf, die vom Mittel nicht erreichten Wandzonen mehlen dann zusammen, die gefestigte Kruste schollt ab, ...

Das sind die Erfahrungen mit verfestigenden und kapillartrocknungsblockierenden Hydrophobierungen.

Und ihre festigungsbedingte Schadsalzabscheidung (z.B. Pottasche bei Kaliwasserglas) erhöht die Feuchteaufnahme durch Hygroskopie, wobei selbstverständlich die Kondensateinwanderung durch solche Mittel (diffusionsoffen!) keineswegs behindert wird.

Leider merken die Hydrophobieopfer das erst nach einigen Jahren.

Es braucht also etwas Langzeiterfahrung und Kenntnis auch der wiss. Erfahrungswerte, um sowas beurteilen zu können.

Ist Ihr Mittel also unbeschränkt kapillaraktiv - ein Unding bei üblichen Hydrophobierungen? Und wie sollte es dann den Wassereintritt verhindern?

Interessiert

Konrad Fischer



Tockenlegung



FALSCH!!!

Es ist kein silikonhaltiges Hydrophobierungsmittel.
Es ist organisch – mineralisch – pflanzlich & lösungsmittelfrei.
Es konserviert und verfestigt unter anderem Ziegel-, Natursteine, Kalk – und Porensteine und ist geeignet für alle Gewerke aus Beton. Es kann eingesetzt werden im Denkmalschutz!!!

Durch spezielle Isolierung der Rohstoffe erfolgt in Verbindung mit Sauerstoff und Steinsalzen eine witterungsbeständige Oxidation. Eine Zerstörung dieser Oxidation ist nur mechanisch oder durch technische Säuren erfolgen. Dadurch wird Wertbeständigkeit geschaffen. Die Wasserdampfdiffusion wird nicht beeinträchtigt.

Es schafft witterungsbeständige Oberflächen, verhindert Salzausblühungen und Schimmelbildung. Nach der Abbindung (Reaktionszeit ca. 12 Tage) ist die Lösung wasserunlöslich.
Es gibt Referenzobjekte, die wir Ihnen auch gern zeigen.



Aber:



1. Hydrophobiert es?
2. Festigt es? Dann hat es logischerweise - abhängig von Saugfähigkeit des Untergrunds, Umgebungsbedingungen (Restfeuchte im Material, Temperatur, ...) - nur begrenzte Eindringtiefe. Das führt zu Krustenbildungen, die nach einiger Zeit erfahrungsgemäß wegblättern. Außerdem verändern die meisten Festiger (ist Kieselsäureester oder dergleichen drin???) die Kapillartrocknung äußerst nachteilig.
3. Eine Vorführung kann eine wissenschaftliche Durchdringung der "Physikochemikalismen" nicht ersetzen, sie liefert doch regelmäßig nur Blendwerk und keine langfristig wirksamen Beurteilungsgrundlagen.

Sie können sich vielleicht gar nicht vorstellen, was ich in 30 Jahren am Saniersektor schon für Heilserwartungen wieder aufgeben mußte. Und es waren immer geradezu unglaublich überzeugende Vertreter im Einsatz, manchmal sogar gerüstet mit drittmittelerforschtem Forschungsblödsinn "angesehener" aber käuflicher Institute übelster Manipulationstechnik (das machen die oft für Bauämter, die Kollegen dort sind "vielleicht" nicht "alle" ausreichend wissenschaftlich bewandert und geben fremdes Geld aus - die allerlukrativsten Opfer also)!

Also bitte hier öffentlich Stellung nehmen zu den kritischen Einwänden. Und nicht immer Besuche versprechen. Das Leben ist zu kurz dazu. Und bestimmt überzeugen auch Sie mich durch Ihr gewandtes Auftreten in spätestens drei Minuten! Da hab ich schon jetzt Angst davor ;-)



Hausspruch dazu?



Man spricht von Fortschritt immer,
Und doch wird`s täglich schlimmer.
(Schwaben)



Trockenlegung uvm



Es führt zu keinerlei Krustenbildung, die wegblättert, das Gegenteil ist der Fall. Es wird im Denkmalschutz eingesetzt und ich glaube zu wissen, wenn Sie Erfahrung darin haben, ist es sehr schwierig, fast unmöglich einen solchen Auftrag zu bekommen?!

Nach 12 Tagen (Reaktionszeit) ist die Trocknung eingetreten, damit ist die Trockenlegung für dieses Objekt abgeschlossen und dafür übernehmen wir die Gewährleistung. Ich hoffe Ihnen die Angst vor etwas Neuem nehmen zu können.

Ich kann mir wirklich gut vorstellen, was alles in 30 Jahren auf Ihrem Tisch gelandet ist und Sie sehr vorsichtig sind. Wir sind keine Vertreter!!! Wir haben eine Firma, die Ihren geplagten Bauherren helfen will und natürlich auch Geld damit verdient!

Es handelt sich hierbei auch nicht um drittmittelerforschtem Forschungsblödsinn "angesehener" aber käuflicher Institute übelster Manipulationstechnik! Es ist wirklich ein Produkt, dass es neu auf dem Markt mit allen Zulassungen gibt. Es ist patentiert. Wie gesagt, wir erbringen Ihnen auch die erforderlichen Gutachten und Unterlagen.

Ich sagte schon dass es kein Wundermittel gibt, jedoch stellt dieses Produkt, das wir vertreiben, zum Erstaunen der Skeptiker und uns selbst eine wirkliche Alternative zu den bislang bekannten Hydrophpbierungsmitteln dar.

Wir wollen keine Besuche, wenn Sie es nicht wünschen, wir wollen Sie auch nicht überzeugen. Sie sollen selbst für sich entscheiden, ob dieses neue Produkt eine Alternative in Sachen Trockenlegung für Sie darstellt oder nicht.

Wir verdienen keine Provision, ob wir nun einen Liter mehr oder weniger verkaufen. Wir wünschen, dass unsere Kunden sich selbst entscheiden und diese Entscheidung auch nicht bereuen, denn unsere Kunden sind zufriedene Kunden. Was sollen wir mit einem Produkt auf dem Markt, dass keinen Bestand hat??? Wir wünschen Zusammenarbeit und keine Abzocke. Wir leben von Referenzen und Empfehlungen und können uns nicht leisten unsere Kunden zu verprellen.
Aber bitte, wie sollen wir Ihnen etwas erklären, dass Sie nicht physisch in Händen halten und selbst testen können? Kaufen Sie auch ein Auto ohne es probegefahren zu sein?

Noch eins. Eine Gebrauchsanleitung und die bestellte Menge können wir Ihnen auch gern ungetestet & ungesehen schicken. Aber, sind Sie dann nicht in der Lage die richtige Verarbeitung zu gewährleisten, wofür sollen wir dann die Garantie übernehmen?

Wir reden hier auch über ein erschwingliches Produkt und nicht über die auf dem Markt üblichen Preise einer Trockenlegung von 140, 00 bis 250,00 € je qm!

Mit freundlichen Grüßen

R. Heydn



Festigung ohne Krustenbildung?



Wie funktioniert denn das? Das bräuchte ein sicher gewährleistete Komplettdurchdringung des Untergrunds ohne Veränderung des materialtypischen Verhaltens gegenüber Temperaturdehnung und Wechselfeuchte. Komplettränkung kenn ich nur von Vakuum-Acrylverharzung, die aber auch wg. og. Strukturveränderungen (?) ausreichend Mißerfolge vorzuweisen hat. Und trotzdem denkmalpflegerisch oft geradezu bedenkenlos eingesetzt wird. Studieren Sie diesbezüglich mal den Skandal an den Kölner Rathausfiguren. Der Hammer!

Glauben Sie denn allen ernstes, Denkmalpfleger wären die besseren Menschen? Die Festigungsempfehlungen eines "süddeutschen" Denkmalamts haben die Zerstörung der Steinoberflächen der Natursteindekoration des (von mir betreuten) Bremer Rathauses auf dem Gewissen (Gutachten habe ich gelesen). Von der für Amtspersonen eigentlich verschärft zu fordernden VOB-Produktneutralität ist meist nichts zu finden. Die Produzenten gerade solch spezieller "Denkmalprodukte" finanzieren teils amtliche Weihnachtsfeiern u.ä. ansonsten unterfinanzierte Ereignisse. Das wirkt, denn es geht um "Menschen".

Und schauen Sie sich Denkmalpflegeprojekte ruhig mal genauer an: Da werden amtsseits oft die schädlichsten Methoden (z.B. Silikatfarbe, Sanierputze, Kieselsauereien, Kunststoffkalkprodukte und vieles andere dergleichen) befördert und bringen entsprechende Schadensfälle. Hier gibt es also kein Argument, das realiter beweihräuchern hilft.

Also:
1. Festigt es? Nur Langzeitbewährung und kritische Vergleichstests könnten hier Ihre Annahme stützen, daß das überraschenderweise mal gutgehen sollte. Zulassungen sagen über die Dauertauglichkeit nun wirklich nichst aus, zumindest wir beide sollte es wissen, auch unter Würdigung der Geldgier der Zulassungsbehörden. Auch die jämmerlich versagenden Leime der Einsturzdächer waren selbstverfreilicht zugelassen!

2. Hydrophobiert es?
Sie sind darauf nicht mehr eingegangen.



Probefahrt...



...kann man hier doch nicht anbringen, ich würde schon gern wissen, womit Sie mein Haus behandeln wollten und zwar genau.
Festzustellen ob es "gut", "biologisch", "unbedenklich" oder ähnliches ist, möchte ich mir schon selbst vorbehalten zu entscheiden.
Alles andere ist wirklich nur Vertretergetue und das macht mich extrem ungeduldig, musste ich doch immerhin alles lesen und lange warten, um wieder nichts Neues zu erfahren.
Danke und alles Gute



Meine Güte



Wie soll man da als kleiner Hausbesitzer, der von dem ganzen Klimborium keine Ahnung hat, den jemals eine richtige Methode finden.
Das ist ja wie Lotto spielen.
Früher war halt alles anders. Da hat man sich nich so viele Gedanken gemacht.
Wie heisst doch der Spruch??
Viele Köche verderben ben Brei !! oder so....



Ach ja,



In meinem nächsten Leben Kauf ich mir dann ein Holzhaus.



Ganz so einfach ist es nun doch nicht. Was hat denn früher das Heizöl gekostet?



Und als Laie, sollten Sie genau wie früher auch, auf die Fachleute hören.
Man konnte in der Vergangenheit auch nicht alles selber machen.