Möglichkeiten, Zimmerbalken, Grundproblem

06.11.2014 HolzNerd


Hallo zusammen,
wir sind ganz vorne - zwischen Traum - Vorstellung - Realität und Wahnsinn. Das Fachwerkhaus ist von ca. 1100 und historisch bedingt "gewachsen". jetzt soll es saniert werden - einmal richtig nach unseren Möglichkeiten. Grundproblem ist die Deckenhöhe!! von 1,70 (Mittlerer Zimmerbalken). Es gibt 3 Etagen: Paterre (Darunter Hohlraum wegen Feuchtigkeit (50-80 cm), Dachgeschoss könnte noch erhöht werden (zum Spitzboden) aber die erste Etage ist ein Problem.
Haben wir Jemanden in der Community, der Ähnliches schon hinter sich hat?
Für jede Idee wären wir dankbar.



wow



wenn es wirklich von 1100 sein sollte, wäre es da älteste Fachwerkhaus Deutschlands ;) .
In dem Fall könntest Du ohne den Denkmalschutz kaum etwas bewegen..keine Decke tiefer legen oder den Boden erhöhen.

Ansonsten ist das ein Fall für einen guten Altbauarchitekten, der dir sicher Möglichkeiten des Umbaus aufzeigen könnte. Wir können hier, zumal ohne Fotos und Grundrisse, auch nur in eine milchige Kristallkugel sehen ..

Wir haben bei uns übrigens Türhöhen von teilweise 1,70 und leben damit bei einer Deckenhöhe von unter 2,00 m.



geringe Deckenhöhe



Sollte das Haus wirklich aus dem 12.Jhd. sein, ist zu vermuten, dass der Denkmalschutz etwas gegen Höhenveränderung hat.
Abgesehen davon, sind die Deckenhöhen konstruktionsbedingt und nur unter einem unverhältnismäßigem Auswand änderbar. Ausgenommen das Dachgeschoß.
Nähere Infos und Bilder wären hilfreich.
SG





Lieben Dank für eure Einträge. uaahh... Nein das Haus ist natürlich nicht von 1100. Sorry, für die Verwirrung. Das Gehöft wurde ab ca. 1400+ ermals erwähnt. Keine kennt aber den damaligen Bauumfang. Also gehen wir einfach von sehr alt aus. Der Rest wird noch recherchiert. Der Hof steht seit letztem Jahr unter Denkmalschutz. Die Auflagen haben wir noch nicht, weil wir uns noch gar nicht klar sind, was wir mit dem Haus machen wollen/können/sollen. :-( So eine Aufgabe will vorher gut überlegt sein. Nur der Wille reicht wohl nicht.
Zur Deckenhöhe: ja, es geht mir in erster Linie um unverhältnismäßigen Aufwand, den man sicher erst abschätzen kann, wenn Boden und Decke offen sind. Momentan ist alles verkleidet und somit noch "Luft" in Decken und Böden. Wir müssen erst den Boden im EG aufmachen um zu sehen, ob das Grundgerüst noch in Takt ist. Den Wurm habe ich auch schon entdeckt in einem Balken. Bilder kommen später nach. Jedenfalls ohne Fachleute wird es nicht gehen. Wie habt ihr denn angefangen? Geht man zuerst zur Denkmalbehörde, zum Architekten? Dafür habe ich noch keine konkreten Vorstellungen und glaube das ist noch zu früh. Was meint ihr?