Metallortungsgerät/ Leitungsdetektor bei Wandheizung?

21.03.2015 Anno1839



Hallo,

ich habe im ganzen Haus Wandheizung in Lehmputz mit dem WEM-Klimarohr realisiert. Trotz ausgiebigem Fotografieren zittere ich bei jedem Loch, das gebohrt werden soll...

Daher überlege ich, mir ein Metallortungsgerät (z.B. ein Bosch Professional GMS 120) zuzulegen. Hat damit jemand Erfahrung? Funktionieren die Geräte so genau, dass man die Zwischenräume damit ausfindig machen kann?

Danke vorab und ein schönes Restwochenende!





Danke für die Antwort. Es sind Holzfaser-Dämmplatten verbaut. Streckmetall habe ich gar nicht verwendet.

Danke auch für den Tipp mit der Thermofolie. Das erscheint mir auf den ersten Blick nicht gerade kostengünstig und umständlich (erst abkühlen, dann aufheizen...)



hehe...



:-D Mein Vergleichsmaß war jetzt eher der Metalldetektor...
Das erste, was ich gefunden hatte, war ein 3m-Streifen für >60€, nicht wiederverwendbar.
Gerade mal in der Bucht geschaut, da gibts für 25 € 2,1x0,6m und wiederverwendbar. Taugt so etwas, bzw. was nimmt man denn da?



Die Thermofolien...



können nicht wirklich genau sein.

Ich rate zu einem BOSCH DTECT 150. Mit dem Vorgängermodell (DTECT 100) arbeite ich sehr genau (ist sehr oft im Einsatz) und habe noch nix perforiert.

Grüße

Thomas



Danke auch für den Tipp...



... das Bosch DTECT 150 (ab 480€) ist ganz schön happig für den Hausgebrauch. Ich teste erst mal das Bosch Professional GMS 120 (ca. 400€ weniger). Mal sehen, vielleicht reicht das ja für die 0,5-1 cm Lehm, um mehr geht es ja nicht.

Rückmeldung folgt (Ich werde versuchen, gut daran zu denken :-))



Warum...



wird das Teil wohl 400 Euronen weniger kosten?

Wenn Du getestet hast, ob es Deine Rohre findet, wäre eine Info schön.

Grüße

Thomas



Gerät ist da und vielversprechend...



... sind die ersten Test verlaufen! Ich habe das GMS 120 an Stellen ausprobiert, wo ich noch sehr gut weiß, wo und wie die Rohre verlaufen. Es funktioniert soweit tiptop. Das Bohren steht noch aus, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass alles gut wird (statt nass).



Warum nicht mal ganz anders denken ...



... und lieber keine Löcher bohren!

Man könnte umlaufend an dem Wänden unter der Deckenkante eine starke Leiste aufschrauben (Dübel tiefsitzend), eventuell profiliert als Pendant zur Fußbodenleiste, in die man Haken setzen kann, an denen sich Bilder etc. mit einem Galeriesystem (Nylonschnüre + Bilderhaken mit Klemmschrauben) aufhängen lassen. Klar, nicht für jeden Fall das Ei des Kolumbus, aber möglicherweise eine ganz gute Alternative zum Herumbohren im Lehmputz, was ja fast immer mit Abplatzungen und Schönheitsreparaturen verbunden ist ...

Schöne Grüße aus dem schönen Havelland (BuGa Region 2015!)



Ganz einfach, weil...



... ich weder gerade Linien noch Ecken mag. Daher habe ich den Wand-Deckenanschluss mit einem gleichschenkligem dreieckigen Dämmkeil versehen und anschließen halbrund verputzt. Die Decke ist also ebenfalls mit Lehm verputzt und zwischen Wand und Decke ist eine Rundung; würde ich ein Galeriesystem verwenden, hingen Bilder min. 6 ca. vor der Wand. :-) Dennoch danke für den Tipp!



Leitungen finden



Bei der Putzstärke und den großen Rohrabständen von normalerweise mind 10 cm wird das von dir gekaufte Gerät präzise genug sein.

Es wäre etwas anders wenn du ganz genau neben dem Rohr deine Löcher bohren müßtest- bei dir wird's reichen wenn du in Feldmitte auskommst.

Andreas Teich



Nun,



je nach WH - System kann auch alle 10cm ein 12mm starkes Plasteröhrchen ohne Metalleinlage kommen.

Ich habe mir obiges Gerät gekauft, weil eine Schnapsnase von einem Architekten ein solches System senkrecht verlegt bis in den Bereich der Wandleisten ziehen lassen hat - und die Leisten geschraubt werden mussten :-(

300m laufende Leiste, 2 Tage auf dem Bauch gelegen, aber kein einziges der ca. 3000 Röhrchen erwischt.

Nicht die Tiefe von 1 oder 4cm ist das Problem, sondern die exakte Verortung in Höhe und Seite. Wenn's rieselt, war's nicht exakt...

Das hilft nur: vorher Bo(h)rsalz streuen ...

Grüße

Thomas