Feuchte Wand?

06.09.2012 Neil



Hallo zusammen,
bin kürzlich Eigentümer eines Fachwerkhauses in Mönchengladbach geworden. Bereits beim Kauf hat mich der Verkäufer auf einen Feuchtigkeitsschaden in einem Raum an der Wand aufmerksam gemacht. Bei der Renovierung hat es den Anschein gemacht als sei die Wand trocken. Nach Abziehen der Wand und tapezieren zeigt sich nun, dass hinter der Sockelleisten Feuchtigkeit hoch zieht. Das Haus ist an der Stelle nicht unterkellert, es handelt sich um eine Aussenwand.
Ich habe mir jetzt mal ein Feuchtigkeitsmessgerät bestellt, damit kann ich hoffentlich morgen mal messen.
In der Wand verlaufen keine Rohre, die anderen Räume mit derselben Aussenwand sind trocken.
Wie geh ich am besten vor und wie kann ich heraus finden, ob mir eine vertikale oder horizontale Sperre Abhilfe schafft? Wie arbeite ich mit dem Messgerät um welche Schlüsse aus den Messwerten zu ziehen?
Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus
Neil



Feuchtegerät



Das Feuchtegerät hätten Sie sich sparen können.
Es ist letztendlich egal was das Ding anzeigt.

Die Ursachen müssen gefunden und beseitigt werden.

Bitte mal Bilder einstellen.
Ist die Außenwand verputzt??

Ich gehe davon aus das entwerder der Außenputz oder die Verfugung nicht mehr ok ist..

Ist aber nur eine Vermutung.

LG.P:Schneider



Stadtteil?



Hallo,

die meisten Fachwerkhäuser, die in der letzten Zeit in MG zum Verkauf standen, habe ich besichtigt, oft war auch ein Sachverständiger dabei, von daher sind mir auch ein paar Schäden bekannt (die letztendlich dazu geführt haben, dass ich diese Häuser nicht gekauft habe). In welchem Stadtteil/Straße befindet sich Dein Haus?

Gibt es vielleicht ein paar Fotos von den Schäden?



Venn



Ich habe in Venn gekauft, Venner Str..
Das Haus ist von aussen nicht verputzt, im unteren Bereich (ca. 40cm) wurden um das ganze Haus rum Riemchen angebracht (nicht aktuell, schon länger her).
Bilder kann ich heute abend machen und dann hier reinstellen.

Wegen des Gerätes, vielleicht eignet es sich zum lokalisieren? Ansonsten kann ich es spätestens bei der Auswahl meines Kaminholzes gebrauchen.

Cheers
Neil



nasse Wand



Hallo

messen hilft gar nichts

Ursachen erkennen und beseitigen und neu mit geeigneten Mitteln wieder aufbauen.
Kalk und Kollegen

bei Realhilfe bitte Mail

Florian Kurz
www.slow-house.de



Falls das jemand liest, der ein Haus kaufen will...



... für Neil ist das leider zu spät. Aber für jemanden der ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchte, egal ob sie grade erst gebaut wird (hatte ich) oder mehr als 300 Jahre alt ist (hatte ich auch): Ein guter Bausachverständiger ist das Geld wert! (Ich bin keiner und bekomm auch keine Provision :-) ) Gute Sachverständige suchen wie Softwaretester so lange bis sie Fehler finden - das ist für den Käufer eigentlich immer gut...

Allerspätestens wenn Feuchtigkeitsschäden oder andere Ungereimtheiten auftauchen, würde ich immer Experten hinzuziehen. Vor dem Kauf.





Auch ich habe so ein Meßgerät, setze es aber nur gezielt ein, denn es werden ja nur Oberflächenfeuchten gemessen. So kann man z.B. dem Laien verdeutlichen, wo es zu einer Schlagregenbeanspruchung kommt. Auf Meßergebnisse fahren halt immer alle ab. Wichtiger ist aber Erfahrung im Umgang mit diesen Häusern, da helfen auch die teuersten Geräte nicht weiter.

Grüße aus Köln

Bernd Kibies



So schlimm ist es nun auch nicht ....



Hallo zusammen,

jetzt hab ich zwar gestern Bilder gemacht, leider aber mein Handy heute vergessen und somit kann ich die auch nicht einstellen.
Bitte keine Missverständnisse hier, das Gebäude ist in einem guten Zustand!!! Und wir fühlen uns wohl. Das es in einem alten Gebäude viel zu tun gibt ist meines Erachtens normal und ich habe das sehenden Auges in Kauf genommen.
Nach einem Gespräch mit einem Architekten gestern, der das Gebäude kennt erscheint es nicht ganz unwahrscheinlich, dass die Feuchtigkeit gar nicht von aussen und/oder innen kommt. Die Wand ist vor dem Einzug teilweise neu verputzt worde, vor allem im Sockelbereich. Da auch nur dort die Feuchtigkeitsschäden sichtbar sind und es sich um eine nach Norden ausgerichtete Wand handelt (und die anderen Zimmer mit der gleichen Aussenwand nichts haben), steht erst mal der Verdacht im Raum, dass ich die Sockel zu früh angebracht habe. Ob die Wand nun trocknet oder bei Regen wieder erneut durchnässt, das sollte sich doch mit dem Gerät messen lassen?!
Ich werde dann am WE noch die fehlenden Bilder hoch laden ....





Gehen Sie an Regentagen einfach mal nach draußen und beobachten, wo die Fassaden u.U. bewittert werden. Dann haben Sie evtl. weitere Anhaltspunkte. Die feuchten Wandflächen sind auch noch nach einem Starkregen gut zu erkennen.

Bernd Kibies



Sockelnass



Hallo

Mit was haben Sie denn den Socke verputzt?

Florian Kurz
www.slow-house.de



Sockel verputzt



Hallo,

die unteren ca. 5 cm wurden mit Rotband beigeputzt und anschliessend wurde die gesamte Wand mit Ardex 828 abgezogen.

Cheers
Neil



Eingesperrt



Hallo

dicht ist dicht
Wo soll das Wasser die Feuchte hin, wenn sie drinnen ist?

Diese Art von "Sockelputz" ist zwar üblich und weit verbreitet aber bringt immer mehr Verdruss als Nutzen für den Nutzer!

back to the roots

und nicht alles glauben, was auf den VERKAUFSPROSPEKTEN steht!

Florian Kurz
www.slow-house.de



Dicht ist Dicht



Bitte mal das Bild ansehen .
Genau so wurde es hier auch gemacht..Dicht geschmirt und zu gepamt nach Herstellerangaben.

Das Ergebnis lässt sich sehen..Kompletter Totalschaden.

Viel Spass und gutes Gelingen.

LG:P:Schneider





Ihre Materialwahl war suboptimal, Ihr Schadensbild wundert mich nicht. Ein sehendes Auge ist ok, man sollte aber auch verstehen, was man gesehen hat.

Bernd Kibies



Fotos



Hallo,

es hat ein bisschen gedauert, jetzt hab ich ein paar Fotos. Anzumerken ist noch, dass die Wand aussen und die Wand innen nicht die gleiche ist. Drinnen hat man damals eine weitere Wand eingezogen, die eben gerade ist, zwischen der Aussenwand und Innenwand ist wohl ein Hohlraum (zumindest klingt es so, wenn man innen gegen die Wand klopft.
Ich habe jetzt auch mal gemessen (auch wenn das nichts bringen soll), in Sockelhöhe messe ich ~ 13% Feuchtigkeit, auf einem Meter Höhe sind es ~8%. Andere Räume mit der gleichen Wand weisen ähnliche Werte auf, nur das es dort keine sichtbaren Spuren gibt.
Bilder kommen gleich, muss mich in der Community anmelden...



Fotos



Hallo,

es hat ein bisschen gedauert, jetzt hab ich ein paar Fotos. Anzumerken ist noch, dass die Wand aussen und die Wand innen nicht die gleiche ist. Drinnen hat man damals eine weitere Wand eingezogen, die eben gerade ist, zwischen der Aussenwand und Innenwand ist wohl ein Hohlraum (zumindest klingt es so, wenn man innen gegen die Wand klopft.
Ich habe jetzt auch mal gemessen (auch wenn das nichts bringen soll), in Sockelhöhe messe ich ~ 13% Feuchtigkeit, auf einem Meter Höhe sind es ~8%. Andere Räume mit der gleichen Wand weisen ähnliche Werte auf, nur das es dort keine sichtbaren Spuren gibt.
Bilder kommen gleich, muss mich in der Community anmelden...



Foto innen



So sieht es von innen aus, ich hab bald die Vermutung, dass die Holzsockel (Pressspan) die Feuchtigkeit aus der Wand gesogen haben.



Foto aussen



Und das ist die Wand von aussen.



immer "the same old story"



Hallo

vorgepflanzte Innenwand
dichte Putze
zementäre Fugen
Konvektionsheizung



"When will they ever learn?"

Das Problem hat mehrere Ursachen und Parameter um das hier auf ein paar Zeilen zu bringen.

Nach meiner Erfahrung ist das tiefer liegend.

Da hilft keine weitere Absperrung sondern eine Paradigmenwechsel!

Falsche Maßnahmen werden nicht mathematisch besser wenn man sie addiert oder multipliziert sondern wenn man diese entfernt und dann die richtigen Maßnahmen ergreift:
Geeignete Materialien, Behbeung der Ursachen, etc.

Dazu braucht an eine Bauanalyse, eine systematische Erkundung der momentanen Situation, der vorhandenen Materialien etc.

Falls Bedarf kann ich Ihnen das liefern - Mail - Angebot.

Florian Kurz
www.slow-house.de



Stimmt so nicht



Hallo,

ich bin wirklich dankbar über Hilfe, aber das was da geschrieben wurde stimmt so nicht ganz:
- ich habe eine Warmluftheizung, keine Konvektoren
- Das Haus wurde Mitte der 70er saniert, damals wurden die Wände eingezogen.
- Die Wände sind alle mit diffusionsoffenen Putzen bearbeitet, nur zur Reperatur im Sockelbereich dieses Zimmers hab ich (wieder besseren Wissens) Rotband benutzt
- Womit gefugt wurde kann ich nicht sagen ....

Mein Ansinnen ist es mit den richtigen Massnahmen das Haus instand zu halten, deswegen frage ich ja hier auch. Allerdings kann ich mir im Moment nicht vorstellen, dass die bisherigen Arbeiten alle kompletter Quatsch waren. Der Vorbesitzer war vom Fach und das ganze hält ja jetzt auch schon knapp 40 Jahre ohne erkennbare Schäden.



Hallo Neil



Manche wollen nicht sehen - manche können nicht sehen!

Sie schreiben:

ich bin wirklich dankbar über Hilfe, aber das was da geschrieben wurde stimmt so nicht ganz:
- ich habe eine Warmluftheizung, keine Konvektoren

Das ist ja die Königin unter den Konvektionsheizungen!
M.E. geht es fast nicht schlechter - sorry!

- Das Haus wurde Mitte der 70er saniert, damals wurden die Wände eingezogen.
Ist DAS ein Qualitästmerkmal?
eher NEIN!
- Die Wände sind alle mit diffusionsoffenen Putzen bearbeitet,
mit welchem Material - Name bitte!
nur zur Reperatur im Sockelbereich dieses Zimmers hab ich (wieder besseren Wissens) Rotband benutzt
Nicht so gut - aber ehrlich!
Bringt Sie aber auch nicht weiter!

- Womit gefugt wurde kann ich nicht sagen ....
…schaut nach Kalkzement oder Zement aus …

Mein Ansinnen ist es mit den richtigen Massnahmen das Haus instand zu halten, deswegen frage ich ja hier auch.
Ist ja gut!
Aber dabei nicht die Rosarote Brille aufsetzen und hinterfragen der Substanz und auch andere als die Werbewege betrachten!

Allerdings kann ich mir im Moment nicht vorstellen, dass die bisherigen Arbeiten alle kompletter Quatsch waren.
Ich mir leider schon!
Da hab ich schon zu viel dieser "Prachtbauten udn 1A-Sanierungen von selbst- oder fremd ernennten Baufachleuten" gesehen!

Der Vorbesitzer war vom Fach
warum hat ers verkauft?

und das ganze hält ja jetzt auch schon knapp 40 Jahre
Is ja wirklich ne Ewigkeit!

ohne erkennbare Schäden.
Für wen erkennbar?

Augen auf!

Florian Kurz
www.slow-house.de



Ein paar Antworten



ich bin wirklich dankbar über Hilfe, aber das was da geschrieben wurde stimmt so nicht ganz:
- ich habe eine Warmluftheizung, keine Konvektoren
Das ist ja die Königin unter den Konvektionsheizungen!
M.E. geht es fast nicht schlechter - sorry!
--> was genau ist daran schlecht? Wo kann ich die Nachteile dieser Art Heizung nachlesen?

- Die Wände sind alle mit diffusionsoffenen Putzen bearbeitet,
mit welchem Material - Name bitte!
--> laut dem Sohn des Vorbesitzers sind die Wände alle mit Kalkputzen gemacht, welche kann ich leider nicht sagen.


- Womit gefugt wurde kann ich nicht sagen ....
…schaut nach Kalkzement oder Zement aus …
--> ist auf jeden Fall noch der erste als diese Wand erbaut wurde. Wann genau das war kann ich nicht sagen, dazu gibt es keine Aufzeichnungen.


Der Vorbesitzer war vom Fach
warum hat ers verkauft?
--> weil er und seine Frau verstorben sind und die Kinder nicht mehr in der Gegend wohnen


ohne erkennbare Schäden.
Für wen erkennbar?
--> für mich und zwei Architekten



zum Schluss



Hallo

--> was genau ist daran schlecht? Wo kann ich die Nachteile dieser Art Heizung nachlesen?
z.B. http://www.sancal.de/sites/100fragen/100Fragen.html

--> laut dem Sohn des Vorbesitzers sind die Wände alle mit Kalkputzen gemacht, welche kann ich leider nicht sagen.
Ja, das ist eben "ein" Problem - Kalkputz dürfen sich viele schimpfen und da steht auch gross drauf "Diffusionsoffen"


--> ist auf jeden Fall noch der erste als diese Wand erbaut wurde. Wann genau das war kann ich nicht sagen, dazu gibt es keine Aufzeichnungen.
Gerade der Sockelbereich ist doch nachverfugt worden - das sieht man doch auf dem Bild. GRAU

ohne erkennbare Schäden.
Für wen erkennbar?
--> für mich und zwei Architekten
Ja dann ist doch ALLES in Ordnung!

Warum fragen Sie dann weiter, wenn doch schon 2 Fachleute das Problem kennen und sich da auskennen?

Wenn die keine Probleme sehen an der vorgestellten Wand, die Aussenverfugung nicht bemängeln und Ihnen eine weitere vertikale und noch eine horizontale Sperre an die Hand geben …

Dann machen Sie es doch so!

Ich würde es eben nicht SO machen!

Florian Kurz
www.slow-house.de



Ich sehe...



... vor lauter Backsteinen das Fachwerkhaus nicht, oder ist es Mischbauweise?

Unabhängig von den richtigen Überlegungen Florian Kurz' würde mir zuerst der Hohlraum zwischen der eigentlichen Haus- und der später eingezogenen "geraden" Wand verdächtig erscheinen.
Ist es denn überhaupt eine gemauerte Wand, oder nur Trockenbau mit Rigips/Spanplatte, womöglich mit Glas-/Mineralwolle im Hohlraum?

Im Rheinland mauert man traditionell nicht zweischalig mit Hohlraum, sondern stets massiv. Also, so schön die frisch verputzte Wand vielleicht aussehen mag, so dringend bedarf es eines gründlichen Blickes hinter die Kulissen.

Haben Vorbesitzer oder Profi-Sanierer sich mal über den Grund für das Zukleistern des Gebäudesockels mit hässlichen und völlig unpassenden Riemchen geäußert? Vielleicht war der alte Fugenmörtel einfach nur infolge Schädigung durch Spritzwasser (nach Verlegung der Betonwegplatten und/oder Änderung des umgebenden Bodenniveaus?) mürbe geworden und konnte somit keinen Wetterschutz mehr gewährleisten. Vielleicht gab es aber die Feuchtigkeit erst nach der gerade-Innenwand-Renovierung, sei es, weil dort unten, im kältesten Bereich die Raumfeuchte am liebsten kondensiert, sei es, weil die Abdichtung zur Bodenfeuchte nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Ja, da kann schnell ein Kurzschluss im Gehirn auftreten, der das Übel stets nur von draußen her verortet, bzw. nach Sartre „Die Hölle, das sind die anderen!“ und nach Mauern schreit (s. auch => Kellerabdichtungen).





Das Fachwerk vermisse ich auch irgendwie. Der Sockel mit Riemchen in Ziegeloptik ist ganz fürchterlich.

Bernd Kibies



Fachwerk liegt innen



Das Haus ist im Laufe der Jahre "gewachsen", sprich das Fachwerk dieser Seite liegt im Haus. Die abgelichtete Wand ist nachträglich gekommen um den Wohnraum zu vergrößern (allerdings auch schon vor etlichen Jahren, also auch deutlich vor der Sanierung in den 70ern). Deswegen ist das von der Seite aus nicht sichtbar. An der Hofseite ist das Fachwerk auch von aussen sichtbar.

Wie die Steine heissen, aus der die Innenwand gemauert ist, weiß ich nicht. Es sind graue, recht grob-porige Steine, ca. 10 cm dick.

@Florian Kurz: es macht den Anschein, als seien Sie "beleidigt". Das war nicht Sinn meines Postings, aber Ihren Ausführungen nach könnte man meinen, ich wohne in einer snierungsedürftigen Bruchbude und es ist alles schlecht. Mir fällt schwer das zu glauben, aber ich taste mich ja auch gerade erst ran an die Sache.



Leberwurscht



Hallo

Nein - ich bin nicht beleidigt!

Ich sehe nur die Sache etwas entspannter als Sie, der das Teil gekauft hat und sich nun vor lauter Neuem und auch Problemen sieht, unsicher ist und von links nach rechts denkt …

Sie können sich wirklich anderen Meinungen anschliessen, deren Ergebnisse ich schon kenne.

Ich will Sie nur vor Fehlern bewahren.

Stöbern Sie halt mal ein paar Tage, Wochen hier im Forum rum und Sie werden sehen: es ist alles anders als einfach!

Lesen Sie auch diesen Thread noch mal von vorne:

Ursachen beseitigen …

Viel Erfolg


Florian Kurz
www.slow-house.de



Gemeinsamer Nenner



Ursachen beseitigen - genau das was ich machen will :)
Nur, was ist die Ursache? Ist es Kondensationsfeuchtigkeit? Kommt es aus dem Boden durch Kapilarkräfte, drückt es nass vor die Wand?
Wenn ich weiß, wo es wahrscheinlich her kommt, dann möchte ich die Ursache beseitigen mit den geeigneten Maßnahmen.

Indes hab ich nicht unbedingt vor, so als Trockenübung, die Innenwand einzureissen, die Außenwand neu zu verfugen, die Riemchen weg zu kloppen, schon vor meiner ersten Heizperiode die Heizung zu verteufeln und vor allem zu ändern, etc. pp..

Im Moment möchte ich "nur" das Feuchtigkeitsproblem verstehen und dabei find ich auffällig, das nur dort Flecken auf der Wand sind, wo die Pressspanleiste an der Wand anlag, der Rest der Wand ist ohne sichtbaren Mangel.



eben so gehts nicht!



Hallo - zum letzten Mal:

Noch mal:
siehe auch weiter oben:
"When will they ever learn?"

Das Problem hat mehrere Ursachen und Parameter um das hier auf ein paar Zeilen zu bringen.

Nach meiner Erfahrung ist das tiefer liegend.

Da hilft keine weitere Absperrung sondern eine Paradigmenwechsel!

Falsche Maßnahmen werden nicht mathematisch besser wenn man sie addiert oder multipliziert sondern wenn man diese entfernt und dann die richtigen Maßnahmen ergreift:
Geeignete Materialien, Behbeung der Ursachen, etc.

Dazu braucht an eine Bauanalyse, eine systematische Erkundung der momentanen Situation, der vorhandenen Materialien etc.


Ende der Durchsage.

Sie WOLLEN einen Schalter, der zu betätigen ist - den gibts nicht! - siehe oben!

Florian Kurz
www.slow-house.de



Prust



Also alles ganz einfach..

Fachmann vor Ort holen.Baubesichtigung durchführen .Bauschäden dokumentieren.Sanierungskonzept erstellen ..Loslegen und alles wird gut.

Ferndiagnosen oder wie auch immer sind eher Kontraproduktiv und führen zu keinen Ergebnis.
Es kann hier keiner Hellsehen..

LG:P:schneider