Ringanker auf Bruchsteinmauerwerk

29.12.2004



Hallo,
wir beabsichtigen eine kompl.Renovierung eines Bruchsteinhauses von Bj.1860.Zwecks Dachausbau wird auch ein neues Dach fällig.Wir würden gerne einen Beton Ringanker zur besseren Stabilität der Aussenwände anbringen,wie könnte man diesen am besten mit bem Bruchsteinmauerwerk verbinden ( Mauerdicke 55cm )?
Oder gibt es andere Alternativen?



Dachaufbau?



Hallo Hr. Müller,

habe in etwa das gleiche vor,
Bruchsteinhaus und Dachausbau.

Allerdings habe ich einen Mittelpfettendachstuhl,
der auf den Mauerlatten ruht, im Prinzip
muß der nur gegen Abheben und Verschieben gesichert werden,
die Spreizkräfte der Sparren gehen ja in die Deckenbalken,
und für das Dachgewicht brauch man doch keinen Ringanker.

Oder haben Sie ein Sparrendach,
bzw wollen sich eins draufmachen?
Ist das alte Dach denn nicht wiederverwendbar?

Viele Grüße,
Philipp Kawalek

P.S.: Bild zeigt, was passieren kann,
wenn mal kein Deckenbalken die Schubkraft aufnimmt.



Betonringanker



....wird sich schon von selber mit dem darunterliegenden Mauerwerk verkrallen. Also besondere Verbindungen nicht nötig. Es würde aber bei einer Komplettsanierung Sinn machen, diese Betonauflage auch über die einbindenden Querwände hinwegzuziehen und auch ein Giebelrähm so auszubilden. Bewehrung nicht vergessen !



Auch hier



hat Dietmar Beckmann recht.
Grundsätzlich ist die Frage ob ein Ringbalken erforderlich und sinnvoll ist von der gewählten oder vorhandenen Holzkonstruktion abhängig.
Eine solche Massnahme wie neuer Dachstuhl und Dachgeschossausbau muss von einem Statiker begleitet werden. Was sagt der dazu?