Mauerdurchführung Sandstein

19.04.2021 Thommes


Hallo zusammen....demnächst geht´s bei mir im Keller los.
alte dünne Estrichschicht raus...30cm tiefer buddeln.... schottern Bodenabläufe installieren u.s.w

es müssen auch neue abwasserrohre nach aussen geführt werden.
kernbohrgerät kann ich mir besorgen..das is kein problem.

nur bei der art der Mauerdurchführung bin ich noch etwas unschlüssig
es gibt da ja die tollsten sachen....gummispannelemente Hauff "ringraumdichtungen" aber meist für neubauten, bzw betonwände

ich habe ja sand/ bruchstein.
nach der kernbohrung wird das entstandene Loch ja nicht so aalglatt wie das ein loch in einer betonwand...sprich für eine ringraumdichtung müsste ich ein betonrohr dort einsetzen.

das gibt es alles ...das ist nicht das problem.
nur will ich es nicht noch komplizierter machen als es eh schon ist.

ich müsste 2x Abwasser und 1x heizung/wasser/ strom/ netzwerk vom Haus in das Nachbargebäude führen...

Gibts da Erfahrungen mit verschiedenen systemen.


gruß
thomas



Bruchsteinmauer nicht wasserundurchlässig



Ringraumdichtungen oder Ähnliches sorgen für eine wasserundurchlässige Verbindung von Mauer und Rohrleitung. Die Frage ist, ob ihre Mauer überhaupt wasserundurchlässig ist und sich der teure Spaß mit der Dichtung lohnt. Wenn Wasser 20 cm weiter weg durch die Wand dringen kann, ist der Aufwand übertrieben.



Machs nicht zu kompliziert



Als bei uns vor 30 Jahren die Gasanschlüsse neu hergestellt und vor ca. 10 Jahren die Stromanschlüsse erneuert wurden, wurden in meinem Natursteinkeller von den Energieversorger Warmschrumpf-Mauerdurchführungen eingebaut. Die werden nur im Durchbruch vermörtelt. Da die Energieversorger für die Dichtigkeit der Enführungen gewährleisten müssen, denke ich diese Art Durchführungen kann man empfehlen.
Zur Medienversorgung meiner Werkstatt habe ich vor 25 Jahren KG-Rohre als Zugrohre vom Keller Wohnhaus zur Werkstatt quer durch den Hof eingegraben und die Durchbrüche auch nur von innen und außen so gut es ging vermörtelt. Alle Durchbrüche sind heute noch genauso dicht wie das Bruchsteinmauerwerk selbst. Allerdings steht bei uns auch kein Druckwasser an, was die Sache wesentlich entspannt.