stadtmauer, die zweite....

11.07.2008



nachdem ich bauunternehmer nr. 4 "verschlissen" habe, möcht ich nochmal die situation hier im forum beschreiben: ziel ist, den geringen niveau-unterschied zwischen innenboden und Terrasse auszugleichen (ich hab´s vereinfacht dargestellt). ich würde riskieren, einen kleinen streifen entlang der Mauer ca. 5 cm tief abzugraben, das Gefälle fängt sowieso nach ca. 20 cm schon an, und einen plattenbelag wieder in den lehmboden, der knallhart verdichtet ist, verlegen. so ist´s bislang auch, die mauer ist absolut trocken. keiner der herren bauunternehmer will das ohne den üblichen Aufbau (drainage, Kies usw.usw.) machen, aber ich halte es für gefährlich und fürchte im schlimmsten fall eine unterspülung. wie herr bromm an anderer stelle sinngemäß schreibt: wer garantiert, daß das wasser weg- und nicht reinläuft...wäre dieses vorgehen akzeptabel bei dieser situation? ich wäre dankbar -vor allem herrn beckmann und herrn böttcher, die sich der sache schon mal angenommen haben- für antworten, da ich irgendwie -scheint´s- einen schweren stand habe....danke im voraus und viele grüße!
carmen



Stadtmauer



Ich glaube nicht, das die 5 cm ein wirkliches Problem darstellen, was Feuchtetransport nach innen betrifft.

Aber den Gründungsbereich der Mauer vor Durchfeuchtung zu sichern, das ist wichtig.
Ein relativ dicher Belag und das Gefälle weg von der Wand ist ein richtiger Ansatz.
Was dann noch zu tun wäre, ist das Spritzwasser und das an der Wand herablaufende Regenwasser (falls es größere Mengen sind) vom Wandfuß fernzuhalten. Dazu ist die angesprochene Bleiverwahrung eine gute Lösung.

Viele Grüße