Matrolan-Verfahren /Mauerentfeuchtung




Hallo an alle ..Hat jemand Erfahrung mit dem Matrolan-Verfahren /Mauerentfeuchtung....Wie ist eure Meinung zum Verfahren



Mit Strom und Wellen...



...Mauern trocken zu kriegen, die Idee haben viele Hersteller. Einfach mal Im Forum nach Elektroosmose suchen und kaputtlachen.

Gruß Patrick.



My Lovely Mr. Singing Club



da sollten Sie die Finger von lassen - auch wenn es tausendfach bewährt ist :-))

Mal ein paar Elektroden in die Wand stecken, die Physik überlisten und dadurch die Wand nicht nur Entfeuchten sondern sogar entsalzen .....

Lesen Sie sich doch mal das eingestellte und abgelaufene TÜV-Zertifikat genau durch, da geht es gar nicht um die Entfeuchtung, sondern dass die in der Firma durch den TÜV zugelassenen Produkte den betriebsinternen Prüfungen unterzogen wurden. Zu Deutsch: Da führt vermutlich jemand ein Prüfbuch, dessen Führung vom TÜV kontrolliert wird. Der Kontrolleur kontrolliert den Kontrolleur - über was auch immer.

Das CB-Test-Zertifikat mach mords was her, denn es beschreibt die "Leistung" (230V,50Mz und 13 VA) des Gerätes.

Weshalb wird jemand mit solchen Zertifikaten wedeln? Vielleicht weils keiner liest? Ansonsten mal unter Elektroosmose nachsehen oder eine Klangschalentherapie für feuchtes Mauerwerk beginnen.

Mein lieber Herr Gesangsverein

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer



Hekontec Anlage



Hab mir von Hekontec eine Anlage einbauen lasse fünktioniert einwandfrei ob die Anlage von Matrolan funktioniert weis ich nicht aber die Hekontec Anlage hat in ungefähr 6 Monaten schon 30 % an Feuchtigkeit abgebaut,bin ich sehr zufrieden
Probiers doch einfach mal Feuchtemessung war kostenlos.

Grüße Martin



Ja, das ist Super, 30 % weniger...aber was?



Wie wurde denn das gemessen?
Was kostet denn sowas?
Und wie kann so etwas funktionieren?
Weil ja Elektroosmose sehr umstritten ist, wäre es schon gut zu wissen, wie die Feuchte zurückgeträngt wird.



Vielleicht



heißt Martin ja Koch mit Nachnamen? Wäre nicht das erste mal, über so eine Tour seine eigenen "Produkte" zu verkaufen. Gruß H. Köhler





Na herzlichen Glückwunsch Martin,

endlich mal jemand, bei dem es funktioniert. Dies kann - unter einigen anderen - allerdings folgende Gründe haben:

- 1. Messung im Sommer, 2. Messung im Winter
- geändertes Lüftungsverhalten
- neue Drainage
- der Keller war gar nicht feucht

erklär doch mal mehr, wo steht das Anschauungsobjekt?


Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer




P.S.: Gelegentlich ein weiterer Grund des Funktionierens ist hier zu finden:

http://www.hekontec.de/user/index.php



Herr Schneider, fast wäre Ihre Frage untergegangen, aber....



...Sie sind mir nicht böse, wenn ich Sie frage, was wollen Sie damit erreichen?
Einerseits geben Sie hier an, dass Sie der Fachmann für Mauerinstandsetzung sind, zumindest tun Sie so - als wüssten Sie Bescheid, andererseits stellen Sie sich mit einer solchen Frage klar als einer - der nichts weiß hin.
Gerade Ihnen sollten die Gesetze des "Saugens" und der damit zusammenhängenden "Kraft" genau bekannt sein.
Sie sollten wissen, dass es immer einer größeren Kraft bedarf, um Feuchte zurückzudrängen.
.
Oder wollen Sie uns hier nur testen?
Oder gar - hier billige Werbung betreiben?
Hier passt etwas nicht zusammen.
Ich bin auf Ihre Antwort sehr gespannt.
.
Man kann alle Leute einige Zeit
und einige Leute alle Zeit,
aber nicht alle Leute alle Zeit zum Narren halten.
Abraham Lincoln



Meine Antwort auf die oben gestellte Frage



Auch wenn der Herr Bromm wieder sagen wird wir machen hier nur Werbung, kann ich die Funktionalität und Wirksamkeit des Matrolan-Verfahrens nur bestätigen.
Dies wurde auch in neuesten seriösen Untersuchungen des Instituts für Bauwesen in Leipzig geprüft und bestätigt. Wer will kann ja dort nachfragen...auch Sie Herr Bromm.



Na endlich bekommen wir Fakten, oder doch wieder nur Werbung?



Wo sind denn die positiven Ergebnisse?
Soll oder muss ich glauben - ein Institut leistet immer nur seriöse Arbeit?
Ein paar Namen - von wo und wem die Ergebnisse stammen wäre schon gut.
Auf der Homepage dieses Institutes ist jedoch nichts zu finden, schade.
Sie hätten doch die besten Karten, wenn Sie Herr Hoppe endlich neue Gesetze der Physik aufzeigen.
Bin mal gespannt was da kommt.
Normalerweise bringt ein seriöses Institut sofort - bei einer solch revolutionären Neuerung einen Beitrag in einer anerkannten Zeitschrift für Physik.





Hallo Herr Bromm, wie oben zu lesen war lautete die Frage: Hat jemand Erfahrung mit dem Matrola-Verfahren?
Die habe ich beantwortet. Und glauben Sie mir bitte, das ich das Matrolan-Verfahren nicht empfehlen würde wenn ich nicht überzeugt wäre dass es funktioniert, denn es werden keine Gesetze der Physik neu erfunden sondern genutzt: das Prinzip Anode / Kathode.
Und für alle anderen Interessierten: Weitere Informationen bekommt sicherlich jeder direkt vom Institut für Bauwesen in Leipzig (www.ifb-db.de/). Die Mitarbeiter dort können spezielle Fragen zum Thema Versuchs- und Testreihen besser beantworten als ich.



Nein, Herr Hoppe so geht es eben nicht. Ist das die Antwort....



...das Prinzip Anode/Kadthode...ja und was?
Jeder der etwas von Physik versteht,bekommt mit so einer Antwort einen Lachkrampf.
Ich verweise jedoch gerne auf die Schrift Nr. 6 auf meiner Homepage unter www.isarbautenschutz.de
sollten Sie mal lesen.





Herr Hoppe, das "prinzip" Anode-Kathode funktioniert.
Bei der Mauerentsalzung und im Korrosionsschutz!
Allerdings nur solange wie die Wand auch ein Trägermedium zur Ionenwanderung besitzt, sprich Wasser.
Ich fürchte Sie verwechseln hier eine Mauerentsalzung mit Mauertrockenlegung?
Darüber hinaus sieht eine Anlage zur Mauerentsalzung anders aus als die Kästchen die div. Hersteller vertreiben bzw. Anbieten.
Diese Anlagen werden für das entsprechende Objekt spez. Konfiguriert und bedürfen eines hohen Sachverstandes.
Also nix für selbst zum Basteln oder schnell mal zum Anlernen eines Anbieters oder Vertrieblers!

Mich würde aber in der Tat der Untersuchungsbericht des Leipziger Instituts für Bauwesen interessieren. Der Versuchsaufbau und alle wesentlichen Teile bzw. Parameter sowie das Versuchsergebnis werden gewöhnlich hierbei exakt aufgezeichnet um nachvollziehbar zu sein.
Wo also kann ich mich belesen??

Das einmalige gute Ergebnis von 30% weniger Feuchte was Sie hier anführen hat seine Ursache wahrscheinlich in ganz normaler Diffusion.
((Die Schadensuchsache vielleicht Sommerkondensation, Gerät eingebaut im Herbst?!))
Der Einbau würde immer kurzzeitigen Erfolg suggerieren da die Parameter für den Kondensatausfall sich verschoben haben.

viele Grüße





Hallo Herr Bromm. Ich habe Ihre zitierte Schrift auf Ihrer HP gelesen. Es gibt so einige Anbieter, bei denen Sie mit Ihrer Meinung in der Schrift Nr.6 richtig liegen!
In Bezug auf das Matrolan-Verfahren trifft Ihre Schrift Nr.6 aber NICHT zu! Nur ein Beispiel: Ich habe z.B. zu Testzwecken mehrere Jahre alte, im Einsatz gewesene Elektroden gewechselt und musste feststellen, das die in keinster Weise zersetzt waren. Und das jeweilige Objekt war auch entfeuchtet und entsalzt.
Ich kann nicht verstehen warum Sie so vehement gegen das Matrolan -Verfahren polemisieren. Kennen Sie denn konkrete Objekte bei denen das Matrolan - Verfahren eingesetzt wurde? Und mit kennen meine ich den Zustand des jeweiligen Objektes vor und während dem Einsatz des Matrolan – Verfahrens?
Und für alle unvoreingenommenen Leser möchte ich auch auf die Seite www.matrolan-mauerentsalzung.de verweisen. Dort kann sich jeder informieren wie die Funktion des Matrolan - Verfahrens ist.
Und hier noch eine Antwort auf die Meinung von Herrn Schröters: Das Matrolan-Verfahren ist in der Tat ein Verfahren zur Mauerentsalzung. Die Salze nehmen dabei die Feuchtigkeit mit auf dem Weg aus der Wand. Und wenn die Salze und die Feuchtigkeit aus der Wand sind ist das Ziel erreicht. Für eine ausreichend gute Aus- und weiterbildung der Mitarbeiter sorgt der Hersteller auch. Jede Anlage ist für das jeweilige Objekt angepasst. Die konkreten Fragen über die Versuchsreihen des IfB Leipzig richten Sie am besten an das Institut selbst.





Ich bin mal so frei und Antworte obwohl der Herr Bromm aufgefordert war.

Herr Hoppe, entsalzen und entfeuchten ist schonmal ein Widerspruch in sich. Was das Wirkprinzip anbelangt.
Entweder könnne die Salze in der nassen Wand zur Anode Wandern oder die Wand ist trocken und nichts bewegt sich.
Beides zusammen widerspricht jedem physikalischem Gesetz.
Gewöhnlich wird hier erst entsalzt und dann Trockengelegt. Wobei die Schadensursache der Durchfeuchtung zuerst behoben wird um keine weiteren Salze aus dem angrenzenden Bereichen zu ziehen. Das Bauteil danach aber noch weiterhin künstlich feucht gehalten wird. Je nasser das Bauteil um so schneller und gründlicher die elektrochemische Entsalzung.
Wobei hier in der Tat kein Abtrag der Anode stattfinden muss, bei Verwendung vom z.b. Kupferanoden.
Anders im Korrosionsschutz, hier wird mit Absicht ein unedleres Metall verwendet das sich statt des zu schützenden Stahlbauteils opfert(Opferannode).

viele Grüße





Herr Schröters, Sie haben recht. An einer nassen Wand ohne Salze versagt auch das Matrolan-Verfahren. Wasser allein kann man durch dieses Verfahren nicht bewegen. Wohl aber die darin gelösten Salze. Denn sobald Salze im Spiel sind funktioniert wieder alles wie beabsichtigt. Und es hat sich gezeigt, dass wenn die Salze entfernt sind, die Wände trocken wurden. Wie gesagt das ist das Ziel, mehr verspricht das Matrolan - Verfahren nicht.





Herr Hoppe, wo finde ich den etwas zur Beschreibung der Anlage?

viele Grüße





Auf folgender Seite: www.matrolan-mauerentsalzung.de/





aha, jetzt versteh ichs.
Es handelt sich um eine Anlage zur Mauerentsalzung!
Und da Salze Hygroskopisch sind wird nach absenkung des Salzgehaltes auch eine absenken des feuchtegehaltes in der Wand erreicht!
Das ist ansich schlüssig.
Die Werbung auf der HP ist diesbezüglich etwas irreführend, überzeichnet sie doch meiner Ansicht nach den Trockenlegungseffekt.

Werd mich bei gelegenheit(über die Feiertage) mal etwas vertrauter mit der HP und der bschriebenen Anlage machen und Ihnen Herr Hoppe mal meine Eindrücke mitteilen.
Grundsätzlich durchaus interessant sich damit näher zu befassen.
Erfolgreiche Trockenlegung beim Schadensfall aufsteigende Feuchtigkeit spreche ich aber dem Gerät ab!

viele Grüße





Hallo Herr Schröters,
Danke für Ihre sachliche Antwort. Die dargestellten Trocknungswerte auf der Matrolan HP sind nicht übertrieben. Die Frage ist doch auch, ab wann ist eine Wand im Kellerbereich als trocken anzusehen, bzw. für Wohnzwecke nutzbar? Das Matrolan - Verfahren schafft realistisch Werte, die gemessen in ca.10-15cm tiefe und an verschiedenen Stellen und Höhen im Ziegelbereich bei unter 5 Masse% liegen, und dabei ist es egal, um wieviel höher die vor dem Einsatz des Matrolan-Verfahrens immer zu messenden Ausgangswerte sind (10 oder 20 Masse%, gemessen mit der CM-Messung).Das die Ausgangswerte höher sind sollte klar sein, denn sonst erübrigt sich ja diese Maßnahme.
Und wie gesagt,ab wann reicht Ihnen dieser Wert für eine erfolgreiche Mauerentfeuchtung aus(Stichwort Ausgleichs- feuchte)? Warum kann man nicht über einen kleinen Umweg (Mauerentsalzung) zum Ziel kommen? Wie Sie oben schon richtig sagten, funktioniert eine Entsalzung nur so lange wie Wasser in der jeweiligen Wand vorhanden ist...
Und noch ein Gedanke: andere Verfahren zur Mauerentsalzung - sind die nicht noch viel aufwändiger (z.B. Kompressen)?

viele Grüße



Herr Hoppe, es ist falsch was Sie hier berichten!



Ich wollte wie Sie geschrieben haben vom Institut für Bautechnik Leipzig Auskunft bekommen.
Es war zwar ein gutes Gespräch mit dem Geschäftsführer, aber ich bekam keine Antwort zu der Frage - ob und wie so ein Verfahren funktioniert.
Nur gegen Geld könnte ich eine Auskunft bekommen.
Dies akzeptiere ich auch.
Vielleicht können Sie uns ja Auskunft geben und verweisen bitte nicht auf Seiten, wo die von mir aufgeworfenen Fragen nicht beantwortet werden?
Wenn es Verfahren gibt, die funktionieren, dann sollte man diese auch durch Patente sichern. Damit ist klargestellt, dass die Erfinder auch geschützt werden können.
Und dann kann so etwas auch wissenschaftlich fundiert geprüft bzw. veröffentlicht werden.
Das wäre dann ein sauberer Weg.





Hallo Herr Bromm,

Die Frage oben lautete: Hallo an alle ..Hat jemand Erfahrung mit dem Matrolan-Verfahren /Mauerentfeuchtung....Wie ist eure Meinung zum Verfahren.

Diese Frage habe ich oben beantwortet. Offensichtlich kennen Sie Herr Bromm nicht ein einziges Objekt das mit dem Matrolan -Verfahren entsalzt wurde. Deshalb sollten sie hier auch nicht gegen das Matrolan – Verfahren polemisieren.
Wie das Matrolan – Verfahren technisch im Einzelnen genau funktioniert, ist doch sekundär. (Warum wollen Sie das eigentlich so genau wissen???...). Ich finde für einen Bauherren der sein Wohnhaus entsalzt haben will ist die Funktionsbeschreibung auf der HP von Matrolan, inkl. der Patente und Reverenzen doch ausführlich genug.
Was zählt sind die Ergebnisse und Erfahrungen mit dem Matrolan -Verfahren. Und die sprechen für sich! Und genau das bestätigt das IFB Leipzig in seinem Prüfzeugnis. Ich kann nicht glauben, dass Ihnen das Institut nicht bestätigt hat, das das Matrolan – Verfahren wirkt. Deshalb will und brauche ich mich auch nicht mit Ihnen zu Streiten und als jemanden bezeichnen zu lassen der nicht die Wahrheit sagt. Aber für diese Art der Diskussion sind Sie ja bekannt. Ich beende deshalb an dieser Stelle die Diskussion mit Ihnen!



Richtig ist, dass ich dafür bekannt bin, etwas zu hinterfragen und nicht alles zu glauben....



...denn, dazu bin ich lange genug in diesem Geschäft.
Ob dies nun jeder gerne mag, dass ich sehr skeptisch bin und nicht zu allem "ja" sage, ist für mich, aber auch für meine Kundschaft wichtig.
Ich möchte wissen, was ich in den Häusern einfülle oder einbaue.
Ich möchte niemand gefährden, wenn z.B. durch die Zersetzung von Wasser, auch Wasserstoff entstehen kann. Dies führt bei nur 4% zu Knallgas, und ist sehr explosiv.
Ich möchte auch niemand mit irgendwelchen Strahlen belasten.
Ich muss meiner Kundschaft gesicherte Werte und absolut sichere Verfahren anbieten.
Es mag ja sein, dass ich mich da von vielen unterscheide.
Mir reicht es jedenfalls nicht aus, wenn mir jemand etwas für die Trockenlegung verkaufen will und "nur" behauptet das funktioniert schon. Was auch immer damit gemeint ist. So nicht...
.
Und Herr Hoppe, das mit der Wahrheit sollte man doch etwas ernster nehmen.
Sie schreiben, dass ich etwas gegen den von Ihnen genanten Hersteller gesagt habe, dies ist unwahr.
Ich brachte keinen Herstellernamen, sondern meine Fragen und auch Antworten sind sehr allgemein gehalten. Ich distanziere mich von Ihren Unterstellungen.
Es ist schon gut, dass Sie sich hier raushalten, denn sonst müssten Sie erklären und belegen, wo ich in diesem Beitrag etwas gegen einen Hersteller gesagt habe. Dies ist nur Ihre Interpretation.
Somit ist dies wiederum unwahr.
Damit schließe ich diesen Disput mit Ihnen Herr Hoppe auch ab.
.
Was jedoch nicht heißt, dass ich mich zu den Elektro-Verfahren nicht mehr äußere. Ich werde weiterhin dafür eintreten, dass nur Verfahren eingesetzt werden dürfen, die wissenschaftlich gesicherte (d.h. für jeden Wissenschaftler nachvollziehbare) und auch ungefährliche Lösungen anbieten.
.
Außerdem darf nur ein Verfahren eingebaut werden, das dem "Stand der Technik" entspricht. Hierzu ist immer der Nachweis erforderlich, dass niemand gefährdet wird und die von mir oben angegebenen Unsicherheiten nicht gegeben sind.
.
Dazu noch ein sehr interessanter Beitrag, dieser ist in der Zeitschrift "Schützen und Erhalten" von Rechtsanwalt A.W.Omankowsky und von Dr. Friedel Remes (Geschäftsführer des DHBV = Deutscher Holz und Bautenschutz Verband) in der Ausgabe Dezember enthalten. Siehe hierzu:
http://www.dhbv.de/index.php?menuid=1&reporeid=247
.
Ich behaupte, dass ich alle Verfahren (die was taugen) einbauen darf, da ich mit niemand verheiratet bin, außer mit meiner Frau, und dies auch glücklich!
.
In diesem Sinne allen Lesern noch schöne Feiertage.
.
Das Bild zeigt 4 gefüllte Ordner von "Elektro-Verfahren".
Ich traue mich nicht, diese meiner Kundschaft anzubieten.





Hallo Herr Schneider,

haben Ihnen die hier gegebenen Antworten eigentlich weitergeholfen?

Ich kann das Matrolan-Verfahren mit gutem Gewissen empfehlen.
Folgende Voraussetzungen müssen aber gegeben sein: ein feuchtes und mit Salzen belastetes Mauerwerk. Dann, und nur dann kann man das Matrolan-Verfahren effektiv und sinnvoll einsetzten.

Andere, und offenbar mit Bedacht doch sehr sehr allgemein gehaltene Meinungen kann ich in Bezug auf dieses Matrolan-Verfahren nicht bestätigen.



Jetzt war ich mal auf der Seite....



...und frage mich, wohin den eigentlich die Salze gehen sollen, wenn man Strom an eine Feuchte Mauer anlegt?
Wenn man eine Kathode und eine Anode in eine Salzlösung hält und Dampf drauf gibt, wandern die negativen Ionen zur Anode und die positiven Metallionen zur Kathode.
Haben Sie dann schöne Metallabscheidungen an ihren Kathoden?
Und was machen Sie mit dem enstehenden Sauer- und Wasserstoff, der bei einer Elektrolyse anfällt? Schauen Sie, daß der Wasserstoff in der Waschküche bleibt und der Sauerstoff im Gewölbekeller? Wäre nicht schlecht, denn bei Durchmischung bekommt man Knallgas, da sollte man Feuer und offenes Licht vermeiden.

Gruß Patrick Neika.



Nun vom Ende Ihrer Weißheiten bzw. Diskussionen dazu ist nichts merken, denn....



...außer den Behauptungen von oben, ist doch nichts neues dazugekommen.
Herr Hoppe, und Sie irren gewaltig, wenn Sie behaupten ich kenne keine Objekte.
Nur ich bin hier nicht gewillt eine öffentliche Auseinandersetzung mit Ihnen zu Details zu führen.
Sie sollten vielmehr (und dies darf auch sehr allgemein gehalten sein) angeben, wie die Saugkräfte - die allgemein mit 60 Volt + ; - 30 Volt überwunden werden von ihrer Technik ausgehebelt werden können.
Und auch, welche wissenschaftlichen - somit von Jedermann/frau - nachvollziehbaren Fakten Sie hierzu anführen können.
Wenn Sie dieses Ergebnis hier einstellen, dann werde ich dies würdigen.
Aber es reicht nicht aus, hier großartig aufzutrumpfen - geht schon!



Jetzt war ich mal auf der Seite....



...und frage mich, wohin den eigentlich die Salze gehen sollen, wenn man Strom an eine Feuchte Mauer anlegt?
Wenn man eine Kathode und eine Anode in eine Salzlösung hält und Dampf drauf gibt, wandern die negativen Ionen zur Anode und die positiven Metallionen zur Kathode.
Haben Sie dann schöne Metallabscheidungen an ihren Kathoden?
Und was machen Sie mit dem enstehenden Sauer- und Wasserstoff, der bei einer Elektrolyse anfällt? Schauen Sie, daß der Wasserstoff in der Waschküche bleibt und der Sauerstoff im Gewölbekeller? Wäre nicht schlecht, denn bei Durchmischung bekommt man Knallgas, da sollte man Feuer und offenes Licht vermeiden.

Gruß Patrick Neika.





Hallo Herr Neika,

wenn Sie auf der Matrolan-webseite waren (folgender Link:http://www.matrolan-mauerentsalzung.de/funktion.0.html), dann haben Sie sich ja schon gut informiert. Dort ist sehr gut und allgemeinverständlich formuliert wie das Matrolan-Verfahren funktioniert. Mehr kann ich auch nicht hinzufügen. Und die von Ihnen vermuteten Nebenwirkungen sind mir aus keinem Anwendungsfall bekannt oder wurden mir je berichtet.



Matrolan



@ herr Hoppe ...ich schließe mich den AUsführungen von Herrn Bromm an ein wenig mehr infos oder Sachdienliche Links Gutachten etc wären ganz gut...

lg .peter schneider



Um nicht immer alles neu zu schreiben, bitte ich darum erst den Bericht der BAM zu lesen. Vorgetragen...



am Feuchtetag 99 siehe auch:

http://www.dhbv.de/index.php?menuid=1&downloadid=253&reporeid=172

Hierzu heißt es im Vorspann: Zur Notwendigkeit der Uberprüfung von Verfahren, die eine Trocknung und Entsalzung versprechen.

M. Müller Prof. Dr.-Ing. , FH Magdeburg FB Bauingenieurwesen

2. Dahlberger - Kolloquium

Feuchte- und salzbelastete Mauerwerke ... Wismar 2000

(Nachfolgende Zusammenfassung dient als Ergänzung zum Beitrag Mauerfeuchtigkeit.)

Zusammenfassung.

"Zauberkästchen" stellen keine anerkannte Regel der Technik dar. Durch die öffentliche Bauverwaltung dürfen sie deshalb nicht beauftragt werden.

Solange keine positiven verifizierharen Versuchsergebnisse zur Wirksamkeit unter Laborbedingungen vorliegen, ist vom Einsatz der sogenannten "Zauberkästchen" aus verschiedenen Gründen abzuraten. Dann sollte doch alles klar sein.
Man beachte auch noch die anderen Schriften auf dieser Seite.



Naja...



...als "gut informiert" würde ich, der etwas physikalischen Hintergrund besitzt, das nicht gerade bezeichnen.
Auch "allgemein verständlich" sieht etwas anders aus.
Ich habe übrigens zwei Theorien, warum es zu keinen Metallabscheidungen an ihren "Kathoden" und keiner Sauerstoff und Wasserstoffentwicklung kommt.
1.: Die Leistung ist einfach zu gering. Um die in einem feuchten Mauerwerk in dem darin enthaltenen Wasser Ionen zum Wandern zu bringen, bedarf es einer gewissen Leistung. Könnte gut sein, daß bei der Micky Maus Leistung Ihrer Wunderwaffe da nix passiert.
Oder (vielleicht sogar und):
2.: Bei den technischen Daten Ihres Wunderwerks der Technik steht was von einer einstellbaren Frequenz. Wenn diese Frequenz in Form einer Wechselspannung an Ihren Elektroden anliegt, dann verwirren Sie die Ionen aber gewaltig. Die wissen ja dann garnicht, in welche Richtung. Mal zur einen, dann zur anderen Elektrode und das fünfzig mal in der Sekunde und mehr! Arme Ionen.
Im falle 2 wäre dann Ihre Kathode aber keine Kathode, denn das setzt eine Gleichspannung voraus.

Elektrische Grüße,

Patrick Neika.

P.S.: Irgendwo auf der Seite habe ich, sofern ich mich recht entsinne, den Satz gelesen: "Lassen Sie die Physik für sich arbeiten...". Vielleicht war es aber auch auf einer anderen Herstellerseite mit dergleichen Wunderwaffen. Im direkten Vergleich hört sich die Lampenölnummer ja fast noch gut an, aber nur im direkten Vergleich.



ups



habe hier gerade einen intresanten Link gefunden..
Den Zauberlehrlingen geht es wohl jetzt an den Kragen ..

In einer brandaktuellen Entscheidung hat das Landgericht München 1 einem Vertreiber des Zauberkästchens, die Firma "Aquapol", unter Androhung eines Ordnungsgeldes bis zum 250.000,00 ¬ nunmehr untersagt ihre unlautere Werbung fortzusetzen.

http://www.dhbv.de/index.php?menuid=1&reporeid=247

Gruß Peter



Nochmals...



...das Matrolan-Verfahren ist ein eigenständiges, funktionierendes und geprüftes Verfahren(s.o.). Ich als Anwender kenne keinen Fall wo dieses Matrolan-Verfahren nicht gewirkt hat, wenn die Voraussetzungen für seinen Einsatz gegeben waren. Wer etwas anderes behauptet soll doch bitte konkret sagen wo das war, und ob dabei genau das Matrolan-System, um das es in der Eingangsfrage ging, im Einsatz war. Und bitte nicht immer nur allgemeine Behauptungen aufstellen, und/ oder andere nicht vergleichbare andere Hersteller, die in absolut keinster Weise etwas mit dem Matrolan-Verfahren zu tun haben, anführen.



Energiesparen beim Mauerentfeuchten ...



... ganz so einfach geht es nicht? Doch, noch einfacher und das sogar obwohl der Karneval schon vorbei ist: Vergesst Anode und Kathode und den Spaß mit der Elektroosmose, denn diesen Strom kann man sich sparen und zwar mit meinem

Fundstück der Woche:

Mauertrocknen durch Draht an die Wand stellen

Funktionsweise: Bei zwei miteinander verdrehten Drähten werden die Enden weggebogen und das so entstandene Kunstwerk an die Wand gelehnt.

Wer tiefer in die Funktionsweise einsteigen will findet mehr bei energiedraht.de

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer



Kurze Info



nach dem Herr Hoppe hier als Referenz den Fruchtkasten in Tübingen angeführt hat, habe ich mir mal die Mühe gemacht und beim Bauamt angerufen. (Ist ja in meiner Nähe)

Von der zuständigen Abteilung habe ich folgende Info bekommen:

Kurzreferenz Fa. Matrolan

Wir haben am Gebäude Fruchtkasten seit ca. 10/2001 das Matrolan-System im Einsatz. Laut den Zwischenmessungen der Firma, die wir durch einen unabhängigen Bauphysiker parallel zum Messergebnis der Firma überprüft haben, lässt sich eine merkliche Feuchtereduktion erkennen.
Die Einsatzdauer beträgt somit derzeit rund 7,5 Jahre.
Bestätigt werden kann, dass sich ein messbarer Zwischenerfolg eingestellt hat.
Wir hoffen, dass Ihnen diese Kurzinfo die Entscheidung erleichtert und verbleiben
mit freundlichen Grüßen

========
Um das gleich klarzustellen, ich vertrete das Verfahren nicht. Im Gegenteil, ich stehe dem sehr skeptisch gegenüber. Trotzdem dachte ich, um sich neutral eine Meinung zu bilden, wollte ich diese Information ohne Wertung weitergeben.
Den Ansprechpartner inkl. Adresse, Tel., E- Mail Adresse hab ich gelöscht. Wer diese Adresse haben möchte, kann sich an mich wenden.

Fröhliches Weiterdiskutieren. ;-))





Hallo Herr Köhler,

das ist ja mal interessant. Wurde Ihnen eigentlich auch Auskunft über die üblichen flankierenden Maßnahmen gegeben? Bei anderen am Markt agierenden Konkurrenten ist es beispielsweise üblich Lüftungsvorschriften für die betroffenen Räume festzulegen. Wenn der Kunde sich an die Lüftungsvorgaben hält ist letztlich nicht mehr nachzuvollziehen, weshalb Wände trockener werden. Selbst von Schweigevereinbarungen war schon zu hören.

In Österreich gibt es bereits seit Jahren Internetseiten/Foren, auf denen sich Betroffene austauschen, die hohe Summen für Geräte mit bescheidener Technik investiert haben und trotz "Geld-Zurück-Garantie" nur hohe Anwaltskosten produziert haben. Die Unternehmen gewähren halt freiwillige Garantien und keine Gewährleistung auf Gebäudetrockenlegung.

Es ist schwer möglichst wertungsfrei Ross und Reiter zu nennen, zu schnell wird von dem einen oder anderen Stöpsler die Anwaltskarte gezogen, bei Kritikern, wie auch bei Kunden wird schnell mit dem UWG gewedelt - a ruah is. Wenn ein Anbieter fragt "Nennen Sie mir doch einen Kunden bei dem unser Gerät nicht funktioniert!" hat das vor diesem Hintergrund schon ebenso einen fast zynischen Beigeschmack wie eine Aufforderung eine Auskunft über Funktion und das Funktionieren ausschließlich gegen Geld zu erhalten..

Da kaum über Vorgehensweisen, Machenschaften und Kosten etwas bekannt wird habe ich jetzt nicht übel Lust ein paar Kellerwände nass zu machen und einen Vertreter ins Haus zu holen um meine Erfahrungsberichte niederzuschreiben.
Da schaue ich doch zuerst mal in die Kostentabelle eines vor kurzem wg. unlauterem Wettbewerb verurteilten Unternehmen um zu kalkulieren was mich der Spaß bei etwa 140 qm Kellerfläche kosten würde und Stoße auf 6.188 € in der 2007er Tabelle.

Aber vielleicht geht es bei den Verfahren, bei denen jene von Herrn Bromm als "Zauberkästchen" benannten Geräte zum Einsatz kommen eben mehr um Glauben als um die Physik.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer

Apropos Glauben: Fachlich nicht dazugehörig, aber es durchzuckt es mich immer wieder gelesen zu haben, dass der Firmengründer einer der bekannten Gesellschaften bekennender Scientologe ist.



Ich hatte



beim Bauamt Tübingen einfach der Interesse halber mal angefragt. Telefonisch und per E- Mail. Es hat mich wirklich interessiert, wenn man schon eine Referenz in seiner Nähe genannt bekommt und ich dieses Thema auch schon eine Weile mit Interesse verfolge. (Ohne einen Bedarf zu haben)
Ich hatte nur gefragt, ob sie (Bauamt Tübingen) mit dem Ergebnis zufrieden sind und ob sich ein Ergebnis gezeigt hat. Dieses von mir eingestellte Mail hab ich nach ca. 2 Wochen als Antwort bekommen. Die volle Anschrift des verantwortlichen Beamten hab ich vorsichtshalber gelöscht. Kann aber bei erfragt werden.
Mehr kann ich leider nicht dazu sagen.

Gruß H. Köhler