Bodenkostruktion von der Decke des Gewölbekellers



Deckenboden vom Gewölbekeller

Hallo Zusammen, erst mal vielen Dank das das alles hier so ist..... ich bin mit Leidenschaft schon lange dabei und lese immer wieder gerne die einzelnen Berichte von euch. Hut ab an die Profis und toll das es solche Menschen gibt wie euch. Zu meinem Boden. Ef.Haus Baujahr 1912. Kein Fundament und alle Wände im EG feucht bis nass... Bauweise Vollziegel und wie auf dem Foto zu sehen... hat es einen kleinen Keller und die Decke davon muss ich jetzt ordentlich aufbauen,sprich den Boden des Raumes drüber. Insgesamt ist ein Injektionverfahren gemacht worden für die Horizentale Feuchtigkeit..... aber Keller aussen vor gelassen und auch wegen der Vertikalen.... werden wir vorsichtig aussen aufgraben. Meine Frage...... wie auf dem Foto zu sehen....kann die Feuchtigkeit weiter in die Decke ziehen auf der Seite vom Erdreich. NAch oben hin ist soweit alles dicht. ... sollte ich das Gewölbe auf eine Ebene bringen..... und dann Abdichten mit Bitumen?. Ist ein Estrich mit Bewährung zu empfehlen....da die Zwei Eisenträger recht angenagt aus sehen? und sollte ich dämmen? Auch im Winter wennich das Fenster zu habe im Keller ist es angenehm temperiert. Stosslüften ist zur Zeit das was am meisten bringt. Ich bin mir unsicher...wegen der Feuchtigkeit..... und dem abdichten....der ganzen Sache....Feuchtigkeit die eindringen kann aber drin sich staut....geht gar nicht.Aber nach oben muss ich es dicht bekommen.Ich weiss das ich es erst trocken bekommen muss....aber das ist nicht möglich. Ich bin so ratlos.... und mit was bekomme ich den Boden gerade.Am Ende des Seiten des Bodens ist es ja um einiges tiefer.Mir wurde gesagt mit Eisenrohren an den Seiten auf ein Niveau bringen. Davor den Boden mit einer Zementschlämme bisschen dichter und stabiler machen.Aber was für ein Material nehme ich sonst zum egalisieren? Dann mit Bitumen abdichten? Wieviel Last hält so ein Gewölbe aus, ist da ein Estrich mit QMAtten nicht zu viel Last. Der Raum soll es Gästezimmer werden.Insgesamt soll nicht so viel drin stattfinden.Zusätzlich wollte ich den Keller von unten mit abstützen an den Trägern(naiv?)... vorher war Schotter und Holzdielen......Bodenaufbauhöhe egal!! DAnke für alles Tipps und Tricks



Sanierungsempfehlung



Bevor Sie weitere Entscheidungen treffen, sollten Sie die Zusammenarbeit mit einem sanierungserfahrenen Architekten oder Bauingenierur suchen.

Die beschriebene Situation ist ziemlich komplex, auch was die Feuchtebelastung angeht. Um eine wirklich nachhaltige Sanierung zu erreichen, sollten Sie auf jeden Fall auf übereilte Maßnahmen verzichten, auch auf dubiose Mauerwerkstrockenlegungs- oder -abdichtungsarbeiten, bauchemische Injektionen etc, die sehr viel Geld kosten und kein nachprüfbares Ergebnsse liefern.


Geben Sie eine Bauaufnahme mit Schadensanalyse in Auftrag, dazu in Abstimmung mit dem Architekten/bauingenieur ggf. eine professionelle Baufeuchte- und halbquantitative Salzmessung an ein Bauphysikbüro an ausgewählten Stellen (Hochfrequenz- /Mikrowellenmessung und Materialprobe nach der Darr-Methode) um die Feuchtebelastung festzustellen und möglicherweise die Rücktrocknungszeit auszurechnen. Sie sollten keinesfalls durchfeuchtete Bauteile versuchen abzudichten oder zu dämmen.

Auch von Eingriffen und Veränderungen in die Konstruktion der Kappendecke sollten Sie absehen.

Im Grunde: erst mal nichts mehr machen, den Ist-Zustand ermittel und eine sachkundige Sanierungsplanung erstellen. Alles andere geht nach hinten los, kostet viel Geld zusätzlich und bringt sehr unbefriedigende Ergebnisse.

Durch Planung spart man am meisten Geld. Das merken die meisten Bauherren + Baudamen allerdings erst hinterher.



Bodenkostruktion von der Decke des Gewölbekellers



vielen Dank für ihre Informationen. Ich habe das komplette Haus entkernt, das volle Programm... sogar teilweise Wände raus und neue Träger rein......
Bin jetzt beim Aufbau.... und mache das alleine in Eigenverantwortung.... mit den besten Absichten es super ordentlich zumachen. Ich bin selber Fliesenleger und ich habe eine Devise...... altes Haus muss weiter hin atmen.... deshalb beherzige ich diese Devise.
Wenn ich die Feuhctigkeit erst nächstes oder übernächstes Jahr in Griff bekomme.... dann ist das O.K.... schliesslich hat es bis jetzt funktioniert... und die letzten jahre wurde eigentlich nur die Feuchtigkeit rein Zu holen provoziert. Das ist ein Gut gemeinter Rat, dafür bin ich Dankbar, muss ihnen leider sagen...d asich über diesen punkt schon hinweg bin.
Decke komplett raus machen und neue rein machen....ist das Ratsam?
oder den Raum so lassen und erst von aussen eine vertikale Feuchtesperrung machen?
Was macht man mit solch einem Boden/Decke? ausser anschauen lassen und ne Menge Geld zusätzlich ausgeben??



Kellerdecke



Lieber Freddy,
nichts gegen Ihre besten Absichten aber mit ihrer Devise und ohne kompetente Hilfe sind Sie auf dem besten Wege erhebliche Schäden am Haus zu produzieren und die ganze Sache richtig zu verteuern. Das zeigen jedenfalls Ihre bisherigen Aktivitäten und Absichten. Deshalb holen sie sich fachlichen Rat und Hilfe vor Ort.
Ich denke die Kellerdecke ist da nur ein Mosaikstein in einer Reihe von zu lösenden Problemen mit denen Sie überfordert sind.

Viele Grüße

p.s. Und trampeln Sie bitte nicht weiter auf den viertelsteinigen Kappen herum, die sind nicht tragend!



Hallo Freddyfresh,



ist der linke Stahlträger wirklich schon so vergamelt, oder sieht das nur auf dem Foto so aus?

Reißen Sie diese kleine Decke raus, neue Träger rein mit Einschub und Beton drauf. Achten Sie darauf das die Feuchtigkeit nicht wieder in die neue Decke wandert und Sperren entsprechend ab.
Die aufsteigende Feuchtigkeit in den Wänden werden Sie aber mit einer neuen Decke auch nicht los.
Aber als Fliesenleger wissen Sie das ja.

Zu einer Zusammenarbeit mit einem sanierungserfahrenen Architekten oder Bauingenieur würde ich aber auch raten, gerade bei einem "Deckenneubau".

Mit freundichen Grüßen
Danilo



Bodenkonstruktion von der Decke des Gewölbekellers / weitere Fragen



zu den schon gegebenen Tipps, weitere hier
bisher wurde nichts zur Aussensituation des Bauwerks gesagt, z.B. Geländeoberkante in Bezug auf Lage der gezeigten Decke, Wasserabführung Aussen, Ausführung Sockelbereich und Fassade,
unbedingt sofort ein paar verzinkte Baustützen auf Druckverteilungsplatten unter den "angenagten Kappenträgern" aufstellen, dann Schaltafeln von oben drauf, ein Vorredner wies schon auf die fragile Konstruktion hin!
Im "Keller" dauerhafte Querlüftung ermöglichen, am besten mechanisch mit z.B. ˜150mm Wandlüftern von den bekannten Herstellern, die haben auch ein Intervallrelais an Bord, wenn so bestellt. Bei größeren Objekten einen freien Kaminzug öffnen und über Dach gegen Regen abdecken ( Bezirksschornsteinfegermeister befragen ! ), stat. Zug reicht, nach 3 - 4 Monaten sind auch 150 qm trocken. Decken von Kellern gegen bewohnte Räume müssen sowieso gedämmt werden. mfG Chr. F. Z. freier SV f. Bauschäden



Bodenkostruktion von der Decke des Gewölbekellers


Bodenkonstruktion von der Decke des Gewölbekellers

vielen dank...für all die Infos. Das abstützen werde ich sofort machen und zu dem Aussenbereich: der Boden liegt auf Höhe des Pflasterbereichs aussen. Von Aussen zu sehen am Putz auf Höhe 1,2 m abgeplättert. Aufsteigende Feuchtigkeit. Ich habe noch nicht die Regenabflusssituation erfasst. Von der Strase aus zum Keller hin 10 m. kleines Gefalle. Dach hat 10 -15 cm Kante. Regen kann also Problem los ans Haus kommen. Auch wennich den Boden raus machen würde..... ist das nur eine Symtomebehandlung. Meine Idee.... aussen ausgraben und Vertikalsperre herstellen...dabei Sockelputz neu herstellen...... ums ganze Haus.... natürlich. Regenwasserabflusssituation rausfinden.(dieses Jahr Sommer)
Zum Boden.(momentan)
1.Zementdichtschlämme
2. Eisenrohre an die Seiten um Boden begradiegen und Q-matten mit Estrich verbinden um Gewicht zu verteilen. davor alles Abdichten mit Teerfolie.(Feuchtigkeit wird duch den Keller abgeleitet wie jetzt auch)
keine Dämmung.
3. oder alte Holzkonstruktion wieder herstellen, sprich Schotter (cm?) und Balken Dielen drauf fertig
4. unten regelmässig Lüften im Keller
Durch das Injektionsverfahren der Firma Isotec.... kann die Feuchtigkeit nicht weiter hoch ziehen an den Wänden.das heisst ich muss unbedingt die Bodenkonstruktion von der Wand fernhalten
falls ihr dazu Einfälle oder Bedenken habt....gerne
Kamin wurde im ersten Stock zu gemacht sonst geht er durch. Sollte ich ihn da wieder öffnen. Kamin sottet auch. Habe zwei Kamin e und habe schon überlegt ihn irgendwann gleich ab zu bauen?
Grüße



Injektionsverfahren



Ich hoffe, Sie haben von der Fa. Isotac eine gute Arbeit in Form einer chemischen Horizontalspeere geliefert bekommen, die zuverlässig auch 20-30 Jahre dicht hält.

Fa. Isotec wirbt auf ihrer Internetseite mit einer 100% Dichtwirkung (...was denn auch sonst ...), unabhängig vom Durchfeuchtungsgrad des MAuerwerks - von der Überprüfung anderer PArameter vor dem Einsatz eines Injektionsverfahren mal ganz abgesenen. In der Literatur über Mauerwerkstrockenlegung wird, unabhängig vom Autor, immer eine Obergrenze der Durchfeuchtung von max. 60% genannt.

Aber ich denke, Sie möchten einfach hier im Forum bestätigt bekommen, daß Ihre Vorgehensweise richtig ist und sich nicht beirren lassen. Dann sollten Sie auch einfach weitermachen, und keine Fragen mehr stellen, die dann nutzlos beantwortet werden.



Mehrfrontenkampf



Hallo

das klingt mir nach einem Mehrfrontenkampf a la Deutschland … im 1. udn 2. WK

… da wir mit Enthusiasmus angefangen und plötzlich tun sich gleich mehrere "Baustellen" auf und da wird durchs forende Internet gesprungen was das Zeug hält um die "guten Lösungen" zu bekommen … die es aber immer nur gibt wenn man alle Kampfzonen kennt, alle Begebenheiten, Materialien, alle vergangenen Entscheidungen und bereits getroffene Massnahmen sowie auch alle Wünsche Vorstellungen etc. kennt … 

Dieses Einzelteilmanagement bringt einen solchen Bau immer an die Grenzen des real machbaren und kostet summen, verursacht langfristig Schäden … und nötigt oft zu Rückbauten die dann noch mehr kosten …

Das ist bauliches Rumwuschteln und bringt nichts …

Machen Sie Nägel mit Köpfen: EIn Konzept mit System bei dem alles aufeinander abgestimmt ist und sich nicht behindert oder schädigt …

Ein Bau - auch eine Sanierung ist ein synergetisches Konstrukt, das man nicht in Einzelteile auflösen soll …

und glauben Sie nicht jedem werblichen Blödsinn …


Florian Kurz



Bodenkostruktion von der Decke des Gewölbekellers


Bodenkostruktion von der Decke des Gewölbekellers

oh je!!! das hört sich alles nicht gut an. Ich meine das Verfahren von Firma Isotec haben wir nach langen und entensiven Gesprächen auch mit der Universität Wien, die ja wohl bekannt sind für Bau´feuchte verfahren und deren guter Ruf nicht einfach von der Hand ab zuweisen ist, entschieden. Da dieses Verfahren erst austrocknet und dann flüssiges paraffin ein füllt, schien uns dann wohl doch am besten. Zudem haben wwir keinerlei Fundament und mussten uns für etwas entscheiden. Die Feuchte war da und jetzt ist sie fastr weg. zudem haben wir den Eg ausgegraben und eine Betonplatte hergestellt. Lediglich der Keller aussenvor gelassen da. es hiess..... ohne vertikasle Sperrung würde das Injektionverfahren nichts bringen. Von daher gut beraten und nicht teuer verkauft.Sie machen es mir schwer positiv weiter zu machen, da ja sowieso einige Projekte noch auf mich warten. Deckenkonstruktion, Kamin, Böden, Sanierputz etc..
hier noch ein Bild direkt nach dem Verfahren... gut zu sehen... wie die Feuchtigkeit in den Raum von mehreren Seiten rein kam und mit dem erstenBild zu vergleichen, klarer Unterschied. Ich suche keine Bestätigung. ich habe mich entascheiden dieses Haus um zu bauen und die Entscheidungen sind bis jetzt schon gefallen. Aber jeder Tag ist ein neuer Tag und ich werde gleich morgen ein Spezialisten auf suchen der uns heri noch mehr berät... wie schon so viel es getan haben. Einge haben gesagt...abreissen.... tolle Beratung. bis jetzt habe ich fast 4 Monate entkernt und zieh das ordentlich wieder auf. Das Haus ist sonst in einem ordentlichen Zustand. Es gibt Entscheidungen die trifft man nicht alleine... deshalb frage ich hier nach. Und wenn die Herrschafften sehen würden wie bis jetzt herum geschustert worden ist in diesem HAus..... dann würden Sie das gleiche sagen wie das HAus..... schön das du endlich da bist....und mich befreist von den Stümpern. Als Handwerker mit Seele hat man ein Konzept.... grundsätzlich... sonst sollte man im Büro seine Zeit verbringen oder auf dem Schlachtfeld....oder sonst irgendwas. Ich versuche das Beste draus zu machen und wünsche mir Tipps und Tricks und bin für alles offen, auch für Bauexpertenadressen in Augsburg und Umgebung ....
Grüße



Bodenkostruktion von der Decke des Gewölbekellers



guten Morgen,
langsam kommt Licht ins Dunkel. Wichtig ist die Aussage von F.K. MEHRFRONTENKAMPF = Konzept ? ? ?
In Deiner Antwort v. gestern steht: Wasserabführung ungeklärt > nicht vorhanden, Schlagregensicherheit nicht gewährleistet. Da würde auch ich - im Sinne des Planers - empfehlen: Arbeiten innen erst mal einstellen, und Fehleranalyse mit entsprechendem Arbeitskonzept erstellen ( ggf. lassen ). Im Detail: Kappendecke in der Höhe der Geländeoberkante od. darunter, kann auf Dauer ( i. Altbau ) nicht gutgehen, da hilft kein techn. Verfahren. Wenn das Gelände nicht teilw. abzutragen ist, zumindest aufgraben - auch wg. Prüfung Regenwasserableitung, Grundrohr u.ä., dann Kieseinbau ( v. e. Vertikalsperre nicht zuviel erwarten, kann helfen muß aber nicht - man kommt sowieso nicht überall hin = Unterkante Fundament )
z. TH. Kamin Empfehlung: Größe Prüfen wg. Nutzbarkeit, Ø 100 mm sollte schon reinzuziehen sein, ob mit sinnvollem Aufwand wieder gängig zu machen, oben Abdecken m. Haube od. entspr. Lüftersteinabdeckung, Versottung i. d. Etagen ist einfach und oh. Gift zu stoppen, dazu aber später s.o.
Kopf hoch, die Arbeit ist viel, aber macht Spaß!
mfG Chr. F. Z. freier SV f. Bauschäden



Bodenkonstruktion.



Erstmal gilt es zu prüfen wo die Feuchtigkeit herkommt.
Es gibt nicht nur Aufsteigende Feuchtigkeit. Genauso gibt es Drückende Feuchtigkeit, Oberflächenwasser, Versalzung des Mauerwerks im Spritzwasserbereich z.B durch Salzbelastung von Streusalz im Winter.

Der Keller selbst wird vermutlich ein Naturkeller sein, dieser wurde vermutlich auch zu Lebensmittellagerungdamals verwendet.
Das trockenlegen eines solchen Keller kann aus der Ferne nicht beurteilt werden, das geht nur vor Ort.

Grüsse Thomas



Bodenkostruktion von der Decke des Gewölbekellers



vielen dank für alles.... ich werde das alles beherziogen und nach einnander ab arbeiten.... jetzt erst mal.... schauen von wo das Wasser heer komt... grüße und ich melde mich wied er
Freddyfresh