Massive Probleme mit nicht unterkellertem Haus




Guten Tag, ich bin neu hier und hoffe, dass ich hier ein paar Tipps bekommen kann. Vorab: Ich habe kein Fachwerkhaus. Ich hoffe, das ist nicht schilmm und ich darf trotzdem eine Frage stellen. Ansonsten bitte mein Anliegen löschen:
Eckdaten: Ich habe ein Haus von 1978 geerbt. Dieses Haus war früher zu einem kleinen Teil, der aus Backsteinen besteht, ein Hühnerstall. Wurde aber anschließend zu einem Wohnhaus ausgebaut/angebaut. Das Haus ist nicht unterkellert. Im Erdgeschoss fanden sich Küche, Wohnzimmer, Flur und Gäste WC. Oben Schlafräume und Bad. Das Haus wurde jahrzehntelang von meinen Großeltern und auch von mir bewohnt. Im unteren Bereich fanden sich Fliesen und Teppich (festgeklebter). Außerdem befanden sich im unteren Bereich eine Waschküche, die ganz früher einmal eine Garage war und ein Heizungsraum mit Holzdielen.
Nun habe ich vor sechs Jahren das Haus geerbt und wir haben dann im Wohnzimmer Laminat verlegt. Den alten Teppich rissen wir raus. Wir fanden an den Wänden auch leichten Schimmel. Schoben das aber auf falsches Lüften und entfernten diesen.
Nun ist es so, dass wir im Januar Waschküche und Heizungsraum zu Wohnraum umgebaut haben, da wir ein drittes Kind bekommen haben. Die Waschküche hatte einen Betonboden. Darüber gossen wir eine Ausgleichsmasse und Vinylboden. Das scheint funktioniert zu haben. Den Heizungsraum machten wir zu unserem Schlafzimmer und da kommen wir nun zum Punkt.
Der Raum hatte Feuchte Wände. Wir haben daher an diesen beiden Wänden Drainagen außen gelegt. Teils von einer Firma machen lassen. Dann haben wir auf die alten Holzdielen Trittschall gelegt und darüber Laminat. Vor einigen Wochen fand ich hinter dem Kleiderschrank und hinter den Fußleisten Schimmel. Daraufhin haben wir jetzt das Laminat geöffnet und es kam entsetzlicher Mief hoch. Wir haben dann weiter gebohrt und haben die Dielen teils raus geholt. Darunter fanden wir Glaswolle und darunter Dachpappe, die erbärmlich stinkt und darunter dann die Bodenplatte, bei der wohl sehr viel Sand verarbeitet wurde. Nun wissen wir nicht: Ist es überall feucht oder nur dort an der ehemals feuchten Wand.
Ich bin mit den Nerven völlig runter. Wir können unser Schlafzimmer nicht mehr nutzen und mussten ins Kinderzimmer ziehen. Dazu die Angst vor gesundheitlichen Auswirkungen.
Nächste Woche soll ein Gutachter kommen. Aber kann mir jemand was dazu sagen? Bodenplatte, darauf Dachpappe, Glaswolle, Dielen und der Raum war 40 Jahre nicht bewohnt. Nur als Wäscheaufhängort genutzt. Ich habe Angst, dass die ganze Bodenplatte feucht ist und dass wir ausziehen müssen. Besteht Hoffnung, dass man das sanieren kann? Dieser Raum hat Hanglage und liegt quasi teilweise "unterirdisch". Hinzu kommt: Im Flur (Fliesen) Und Wohnzimmer (Laminat) mufft es auch leicht.
Ich wäre für jeden Rat sehr dankbar!



Fußbodenaufbau



Es ist eben nicht so einfach einen Keller in hochwertigen Wohnraum zu verwandeln.
Das beginnt mit der senkrechten Abdichtung. Wenn ich Drainage höre dann habe ich schon die ersten Bedenken. Nachträglich eingebaute Dränanlagen sind bis auf wenige Ausnahmen unnütz und schädlich. Sie werden zu Kellerbewässerungsanlagen weil sie sehr häufig falsch geplant, errichtet und gewartet werden.
Dann der nächste Fehler Dielung über Hohlraum mit diffusionsdichten Belägen einzusperren. Was dann passiert haben Sie selbst gerochen. Das kann übrigens auch im Erdgeschoss passieren.
Ich hoffe Sie sind noch im Gewährleistungszeitraum damit Sie versuchen können die ausführenden Firmen in die Pflicht zu nehmen.
Unabhängig davon richten Sie sich auf eine größere und finanziell spürbare Baumaßnahme in Ihrem Keller ein.

Ich biete Ihnen meine Hilfe an:
Wenn der Gutachter da war mailen Sie mir sein Gutachten bevor Sie ihn bezahlen.
Ich werde es mir ansehen und bewerten.
Kostenlos.