Fehlboden im 1.OG

28.03.2007



Hallo zusammen :o)
Auch wenn ich Gefahr laufe, dass ich die 2384798.te bin, die diese Frage stellt *wobei ich aber bereits das Forum quasi auf den Kopf gestellt habe aber nicht fündig wurde*

Ich habe ein altes Bauernhaus, BJ ca. 1800 / 1820, bis dato keine wirklichen Aufzeichnungen darüber vorliegend, welches im ersten Stock einen Fehlboden hat.

Mein akutes Problem nach Entfernung der furchtbaren Teppichschicht darüber - zwischen den einzelnen "Brettern" sind ca. 1-1.5 cm grosse "Spalten". Hab ich die Möglichkeit, dass zB mit irgendwas auszukitten oder brauch ich wirklich einen teuren Fachmann?

Vorab schon mal vielen Dank für Eure Antworten ;)



"Fugenmasse"



Ich habe vor ca. 10 Jahren in meiner alten Wohnung die ca. 1 cm breiten Spalten zwischen den Dielenbrettern mit einer selbst angerührten Masse aus Holzleim und feinen Sägespänen vom Bodenabschliff verspachtelt. Das hat wunderbar gehalten, allerdings wurde der Boden danach lackiert und nicht geölt, die Oberfläche war also völlig dicht.
Vielleicht hat jemand ausser mir mit dieser Methode Erfahrungen gemacht?

Bei den konventionellen Bodenabschleifern gibt es ausserdem ein ziemlich furchtbares Produkt, das man ebenfalls mit Sägespänen mischt, um eine Kittmasse zu erhalten. Das Zeug ist aber Lösungsmittel pur und stinkt wie UHU hoch 10. Und härtet wahnsinnig schnell aus. DAvon rate ich ab!

Die Holzprofis hier im Forum beschrieben auch die Methode, die Fugen mit schmalen eingeleimten Holzstreifen zu verschliessen. Darüber mögen andere besser Auskunft geben.



Die solide Lösung



wäre das Ausfräsen der Fugen und das Einschlagen von leicht keilförmigen Leisten (einseitig verleimt). Das ist allerdings eher ein Profijob.

Irgendein Kitt fällt irgendwann heraus, besonders, da die Brettkanten durch heruntergelaufenen Schmutz, Bodenwachs, Farbreste etc. keine gute Haftung bieten.

Der Boden soll doch bestimmt überschliffen werden?

Grüße

Thomas