Wärmeübertragung und deren (Ein)dämmung allgemein

21.03.2013 Dirk Sander



Hallo geehrtes Forum,

nach vielem Lesen melde ich mich nun an. Ich komme quasi gedanklich nicht so recht weiter. Vielleicht kann mir ja jemand auf die Sprünge helfen.

Die globale Frage im Hintergrund ist die nach der besten Art zu dämmen..

Dass es hierbei diverse Aspekte und Probleme gibt ist klar, Innendämmung, Außendämmung, Taupunkt, Feuchte, Kapillarität usw. darum soll es nicht gehen.

Was ich konkret physikalisch nicht verstehe ist, warum wird im Sommer eine ausgebaute und gedämmte Dachgeschoßwohnung unerträglich heiß?
(schwarze Betondachsteine, Lattung/Luftschicht, Unterspannbahn, Sparren/16cm miner. Dämmung zwischen Sparren, Dampfsperre, Lattung/mit Luftschicht, Gipskarton)

-Sonne erwärmt durch Strahlung die dunklen Steine, die sind ~11.00uhr(?) durchgeladen und Strahlen ihrerseits in alle Richtungen
-die massearme Dämmung wird von den Steinstrahlern nun erwärmt und wird dann ihrerseits die Gipsplatten anstrahlen
-gleiches machen die Sparren, also durch Steinstrahlung erwärmt zu werden und dann selber weiterstrahlen
-Transmission dürfte nur an den (auf die Fläche bezogen) wenigen Kontaktpunkten Latten/Sparren/Latten/Gipskarton stattfinden
-Konvektion sollte kaum stattfinden ->viele Luftschichten Lattungen, Folien, und eben mineral.Wolle (viele kleine Lufträume)

so mein Verständnis des Ablaufs.
richtig soweit, oder?

wenn der Stein die Unterspannbahn anstrahlt, dürfte diese zwar schnell warm sein, und das was sie selber weiterstrahlt wird auch sofort von den Steinen wieder nachgeladen, aber dennoch stellt doch die UB einen Strahlungswiderstand zwischen Stein und Dämmung dar? ist der etwa nur so gering? strahlt die UB quasi verlustarm in Richtung Dämmung weiter? (wie eine Relaisstation) aufnehmen und weitergeben?


wenn ich über die Unterspannbahn eine Notfalldecke lege wird diese die Steinstrahlung (z.T.) reflektieren. Wird der Stein dann noch wärmer? Nich, oder? gibt er halt auf der Innenseite weniger Wärmestrahlung ab, weil ja gegenüber die Rettungsdecke schon zu ihm strahlt?

Soll erstmal reichen.

Danke und Grüße,
Dirk



Die beschriebene Dachwohnung...



IST im Sommer unerträglich heiß. Möglichweise ist es also gar nicht mehr so wichtig, die beste Theorie zur Realität zu stricken. Das schwarze Dach akkumuliert bestens, und die massearme Dämmung darunter hält ggf. im Winter die Wärme drinnen, im Sommer aber eben nachweislich nicht draußen.

Es wäre also ein massereicherer und thermisch Träger Stoff vorzuziehen, was eine dichtere Holzweichfaserplatte oder aber auch Schichtholz wäre. Die Dachplatten von NUR-HOLZ z.B. sind in dieser Frage sehr gut einsetzbar, aber eben leider nur im Neubau des Daches. Denkbar wäre ein selbst nachträglich hergestelltes Schichtholzdach, ist aber eben auch eine tolle Herausforderung für einen Holzbaustatiker.

Grüße

Thomas



außerdem



kommt nicht ganz klar aus der Beschreibung, ob es eine Luftschicht zwischen Unterspannbahn und Dämmung gibt, die zirkulieren kann - das würde die Wärme besser abführen (bei ausreichend guter Zu- und Abluft). Ich habe etwa 5 cm und die Wärme bleibt bei 26 cm MiWo gut draußen (ca.25°C). Gegen eine Erwärmung durch notwendige Lüftung hilft das aber nicht. Man muß Nachts trotzdem runterkühlen.



Dämmung Sommer + Winter



Dämmung behindert den Wärmefluss; sie stoppt ihn nicht.
Der Dämmung ist es egal, in welcher Richtung die Wärme fließt.
Die Dämmung ist also sowohl für den Winter – Wärmefluss von innen nach außen – als auch für den Sommer – Wärmefluss von außen nach innen – geeignet.
Hierbei sind allerdings die unterschiedlichen Voraussetzungen zu bedenken.
Im Winter sind draußen -10°C und innen 20°C, also eine Temperaturdifferenz von 30K.
Im Sommer sind draußen 80°C (auf der Dachfläche) und innen 20°C, daraus resultiert eine Temperaturdifferenz von 60K.
Also kann die gleiche Dämmung im Sommer nicht das leisten, was sie im Winter leistet.
Wenn die Dämmung fehlerfrei eingebaut ist und ein Hinterlüftungsraum von je nach Dachneigung mindestens 5 bis 20 cm vorhanden ist, sinkt dadurch die Außentemperatur an der Dämmung und es passt wieder.
Desweiteren sind die Fenster nicht nur mit Wärmeschutzglas, sondern auch mit einer außenliegenden Beschattung auszustatten.
Ich kenne genügend ausgebaute Dchgeschosse, deren sommerliche Innentemperaturen in einem akzeptablen Bereich liegen.



Dachdämmung



Mineralwolle und Folie dämmen nur gegen Verluste aus Transmission und Konvektion, nicht gegen Radiation.
Davor schützt nur Reflexion und Masse. UB hat weder Masse noch reflektiert sie IR- Strahlung, sie ist im Gegenteil dafür gut durchlässig.
Die Idee mit der reflektierenden Folie brauchen Sie nicht patentieren zu lassen das gabs schon mal, wurde aber aufgegeben. Erfinden Sie eine deren IR- Reflexionsvermögen je nach Temperaturgefälle die Seiten wechselt, so eine Art IR- Diode in Folienform. Wenn Sie es dann noch schaffen das Ding hoch diffusionsoffen hinzukriegen werden Sie Millionär mit dieser eierlegenden Wollmilchsau- Folie.
Aber Vorsicht:
Es gibt auch so was schon, Dämmmatten nach dem Mulilayer- Prinzip.
Viele Schichten teilreflektierender luftdichter Folie, verbunden mit Stegen als eine Art Abstandshalter um Luft einzuschließen. Für den Wind fast undurchlässig, dafür ein wenig diffusionsoffen, Konvektion wird ausgebremst.
Von allem etwas, aber keines richtig.
Halt ein Kompromiss wie er in fast jedem Bauteil am Haus zu finden ist da ständig einander widerstrebende Eigenschaften erfüllt werden müssen.

Viele Grüße





@unterschiedliche Temp.diff Sommer/ Winter

hmm.. man könnte auch behaupten -20°/+20° im Winter macht 40K, und im Sommer +60°/+20° sind auch 40K. wenn ich die Dachsteine anfasse, haben die keine 80°C(?) -habs nicht gemessen- Das Ding ist m.M.n. eine Strahlungsgeschichte


@Hinterlüftung

ok, bei besserer Hinterlüftung gewinnt man (et)was. ist ausführungsmässig auch knifflig, das man die warme Luft tasächlich rausbekommt etc. wobei die Luftschicht nur die Konvektion interessiert, welche man durch die MiWo Dämmung ja im Griff hat. Die Strahlungsübertragung interessiert die Luftschicht ja weniger.


@'Wärmefluß'
@'Davor schützt nur Reflexion und Masse.'

Wollen wir da vielleicht etwas tiefer in die Mechanismen gehen? Ich lege mal vor und hoffe auf Korrektur.

-100% IR Strahlung erreicht ein Bauteil (100% = x% + y%)
-ein Anteil x wird reflektiert
-der Anteil y wird aufgenommen, das Bauteil erwärmt sich durch diesen Anteil
-Anteil x: wie hoch die Reflexion ist hängt ab von? Farbe? Oberflächenbeschaffenheit (glatt/ porös)? oder ist das rein materialabhängig von der ersten Atomschicht? ein verchromter Metallklotz sollte mehr reflektieren als ein unverchromter, oder?
-Anteil y: ist das Bauteil kühler als seine Umbebung, nimmt es den Anteil y auf und erwärmt sich. ist es irgendwann dann wärmer als seine Umgebung, fängt es seinerseits an, Wärme an kühlere Umgebungskörper abzustrahlen.

würde heißen, dass wir Glück haben, dass es um den Dachstein herum genug kühlere Dinge gibt. Sonst würde er sich ~unendlich erwärmen. würde ebenso heißen, dass es gut ist, dass es irgendwann Abend wird und die Sonne weggeht und alles nach ~kalten Nachthimmel seine aufgeladene Wärme wieder (z.T.) abgeben kann. Nächsten Morgen wieder von vorn.


ok, was ich nicht verstehe.
ein leichtes Bauteil ist schnell aufgeladen - klar. nach links kann es selber nicht strahlen, weil von da kommt ja die Dröhnung, geht also nur noch nach rechts, da ist noch was kühleres Aufladbares. Aber wird die Wärme dann -nach Vollaufladung- OHNE Widerstand durchs Bautail durchgeleitet? kann doch nicht sein(?) im Bauteil sind doch Poren/Kristalle/Atome usw.. und da wären wir dann beim herkömmlichen Mechanismus der Wärmeübertragung: Trasmission, Konvektion, Strahlung
->möglichst viele möglichst kleine Poren, möglichst viele möglichst kleine Transmissiosbrücken..

jetzt sagt der nächste: doch, der einzige widerstand der sich der strahlung entgegenstellt ist die zeit die benötigt wird masse zu erwärmen -also teilchen zu beschleunigen- wobei die am ende diese bewegung wieder zu strahlung machen. bliebe dann noch zu fragen, was mit der strahlung am ende hinter dem nachthimmel wird?

Danke und Grüße,
Dirk



Jau ! ...



... und wieder mal bewegen wir uns auf dem schwankenden Terrain der Pataphysik und suchen imaginäre Lösungen für unvollkommene Fragen der nicht-existenten Gegenwart.

Jetzt sollten wir uns eine Chartreuse Verte mixen, den Not-Aus-Schalter für das überhitzte Hirn betätigen und zur Entspannung ein hübsches Musikstück degoutieren. Meine Empfehlung für diese Situation: "Making Love to a vampire with a monkey on my knees" von Captain Beefheart. Musik am Ende des Nachthimmels.



Exquisite Musikwahl!



Und danach "We are not alone" von Zappas "Man from Utopia"

Brown shoes don't make it

meint

Thomas



Moin Dirk,



ein einfaches Oberflächenthermometer für rund 20€ könnte schonmal die Frage nach der Ziegeltemperatur im Hochsommer klären, v.a. wenn du dann zum Vergleich nochmal auf ein Dach mit roten Ziegeln krabbelst. Ziegel verchromen wär' auch noch eine Variante...;-)

Wir haben das Problem in unserem Dachboden (rote Ziegel, Lattung/Konterlattung, 1,6cm DWD, 20cm Zellulose, 15mm OSB) erst mit 1,5t Lehmputz in den Griff gekriegt. Dank dieser Masse ist es auch im Hochsommer dort angenehm.

Und apropos: Es gibt eine Annahme, dass unser Bewusstsein nur ca. 4% des Universums überhaupt erfassen kann (siehe auch: dunkle Materie/Energie).

Du hast vermutlich also noch einen weiteren Weg vor dir........

Gruss, Boris



@ Boris



Die 4% sind sehr optimistisch, wenn man die durchschnittlichen Denkleistungen des Menschen der Unendlichkeit des Universums gegenüberstellt.

Einstein hat sich da drastischer ausgedrückt :-)

Grüße

Thomas



Bau- oder Ziegelphysik



Die von mir genannten Temperaturen sind Normtemperaturen.
Diese sind in der Praxis die Regel.
-20°C Außentemperatur erreicht Obersdorf, ansonsten überwiegen -10°C und dann gibt's noch die Zwischentemperaturen; das ändert aber an der grundsätzlichen Aussage nichts.
Im Sommer steigt die Oberflächentemperatur auf einer Dachfläche locker auf 80°C, in der Praxis gemessen.
Masse ist gut, jedoch i.R. in der Dachkonstruktion nicht vorhanden und u.U. nicht zu realisieren.
Meistens mangelt es auch an der Hinterlüftung.
Die mindesten 5 cm Luftraum werden oft nicht erreicht.
Die Dämmung geht bis Oberkante Sparren, darauf Konter- und Traglatte. Selbst wenn die Dämmung nicht nach oben übersteht, engt jede Traglatte den Luftraum ein; somit gibt es keinen ordentlichen Luftaustausch. Traufe und First sind die nächsten Schwachpunkte.
Und die Fenster?
Ich habe tausende Quadratmeter Dachflächen einschließlich Unterkonstruktion hergestellt und keine Probleme gehabt.
Der Laie macht sich im Netz schlau und glaubt aufgrund der gefundenen Antworten eine Expertise erlangt zu haben.
Und unvermeidlich trifft man auf "Ziegelphysiker". Deren physikalische Grundlagen treffen ja im einzelnen zu; nur die daraus gezogenen Schlussfolgerungen sind ziemlich krude, einschließlich des sogenannten "Lichtenfelser Experiments".
In diesem Zusammenhang wiederhole ich meine Buchempfehlung: "Carl Sagan: Der Drachen in meiner Garage".
Und der Frage nachzugehen, wie viel von der einfallenden Strahlung bei welcher Oberflächenstruktur und/oder -Farbe reflektiert und ab-, um- oder sonstwie gestrahlt wird, hat eher akademische, denn praktische Qualitäten.



An Herrn Esztermann!



Glauben sie eigentlich das was sie schreiben??
Warum sollte wärmespeichernde Masse im Dach nicht zu realisieren sein.
Warum ist es denn im Sommer auf Mineralwolldächern unerträglich und bei HW nicht?
Nach ihrer Meinung ist Wärmespeicherkapazität (Lichtenfelser Experiment)Humbug.Warum? Bei Brandschutztests
mit Blockbohlen, wurde festgestellt, dass nach 120min Beflammung mit über 1000°C auf der brandabgewandten Seite ein Temperaturanstieg von nur 1,8°C verzeichnet wird. Wie ist das Möglich?



So,



steter Tropfen höhlt den Skeptiker. Ich habe mir jetzt das Buch vom Drachen bestellt.

Im übrigen ist es tatsächlich leichter, massereich ein Dach z.B. mit Holz NEU zu bauen, als in der Sanierung nachzurüsten.

Grüße

Thomas



An caput mortuum



Mein lieber Totenkopf,
entweder haben Sie meine Ausführungen nicht verstanden oder ich habe mich nicht verständlich geäußert.
Das, was Sie schreiben sind unbewiesene Behauptungen.
Lassen Sie Ihre Larve fallen und wir können gerne diskutieren.
Ansonsten ist dies meine letzte Antwort an Sie.



Der Drachen



Hi Thomas W. Böhme,
das freut mich.
Viel Spass an der Lektüre.
Eine Buchkritik ist willkommen.
SG
Paul



Spannendes Thema



Bis ich am Dach ankomme wird noch einige Zeit ins Land gehen,zur Zeit habe ich hier eine Zwischensparrendämmung aus Glaswolle(140mm),im Winter bleibt die Bude warm,im Sommer wird s hier oben auch schon mal unerträglich heiß.

Da ich den Dachstuhl eh erneuern muß ,ist das Thema Masse recht interessant für mich.
Glas/Mineralwolle scheiden für mich Grundsätzlich aus.

Schade ist das die Themen ,heizen ,dämmen hier oft mit gaaanz großem Ego angegangen werden....kann auch unterhaltsam sein....ist aber selten wirklich förderlich für Lösungsansätze.

Mit reden kann ich noch nicht,aber mitlesen.

Grüße Martin



Werter Herr Esztermann



Meine Larve fallen zu lassen wäre für die Diskussion nicht förderlich. Krampuse zeigen ihr Gesicht nicht.
In einem Dämmstoff dämmen den Wärmestrom nur die Luftporen im Dämmstoff. Daher ist folgendes gegeben: Glaswolle (Glasfasern), Holzwolle (Holzfasern). Um diese Darstellung zu verdeutlichen nehmen wir noch Stahlwolle.Diese gibt es zwar nicht als Dämmstoff, unterstreicht aber die Aussage, denn wir schauen ersteinmal nur auf die Luftpore.
Weiterführend schauen wir auf den Grundstoff: Glas/Stahl!!
Sehr gute Wärmeleiter!!! Und Holz? Die Antwort kann sich jeder selber geben. Wenn der Dämmstoff durch Feuchteeintrag in der Luftpore noch mit Wasser gesättigt ist(da Stahl und Glas kein Wasser annehmen)ist die Wärmeleitfähigkeit noch besser.
Holz ist nuneinmal ein schlechter Wärmeleiter, daher werden Griffe von Schürhaken, Kochlöffel u.a. Metallbesteck gern aus Holz gefertigt.
Zu Herrn Sander kann ich sagen, ich decke im Sommer ab 12.00 Uhr kein Schiefer mehr, weil ich ihn nicht mehr anfassen kann. Soviel zur Strahlung. Und aus keinem anderen Grund sind derzeit soviele Schäden an Unterspannungen, da sie die Temperaturen nicht abhalten. Tatsache!!
An Herrn Esztermann kann ich nur noch schreiben, dass der Bransschutztest keine leere Behauptung ist sondern von einem Holzhaushersteller in einem Brandschutzinstitut nachgewiesen wurde.
Masse ins Dach bringen würde ich durch eine Rauspundschalung 28mm auf Sparren unter KL, HW-Flex Zwischsparrendämmung und untersparren eine Lehmbauplatte geputzt oder Heraklith(Sauerkraut bzw. magnesit gebundene HWP)mit Lehmputz.
Ach!! Um bei HW-Dämmung den Grundgradienten zu bekommen um es Tags im Raum kühler zu halten, genügt es Nachts bei Kühleren Temperaturen das Fenster zu öffnen.
Wenn Ihre Logik, dass die fehlenden Fensterverschattungen (Sorry ich baue nur Gaupen) ziehen sollte, müßte ich ja an den Räumen meiner Südseite die selbige Probleme haben. Habe ich aber nicht! Warum nicht? Speichermasse!!!
Im Sommer friere ich in meinem Büro! Warum! Fachwerk mit Leichtlehmstein, 60mm HW-dämmstoff und 24mm Schalung + Lehmleichtputz innen. Kurz um ausreichend wärmespeicherfähige Masse, die dazu noch sorptionsfähig, kapillar leitfähig und diffusionsoffen ist.
Und es gibt keine Wärmeschutzverglasung sonder einfache Kastenfenster.



Herr Herbst ;-)



Zu dem Brandversuch gibt es doch sicher eine Dokumentation?
Würde mich nämlich brennend interessieren



Bei Thoma...



...sind die Beflammungen von HOLZ100 - Elementen bestens dokumentiert. Mit dem nämlichen Ergebnis.

Jenseits aller Laborspielereien weiß aber jeder Lagerfeuerfreund, wie lange ein fetter Balken braucht (immerhin vierseitig beflammt). Wird nun nur eine Seite beflammt, verzögert das extrem.

Grüße

Thomas



Chapeau Mrs. bpB!



Danke Thomas! Genau richtig. Die Zertifikate müßte sich Herr bpB bei Firma Thoma besorgen. Die Prüfungen wurden meines Wissens beim IBS-Institut Linz gemacht.
Nun kann ja Herr Esztermann losdiskutieren, der Troll ist entlarvt ;-).





Die Ergebnisse der Brandtest von Holz 100 Produkten der Firma Thoma mit Blockbohlenwänden zu vergleichen iss in etwa so wie popligem Beton die Eigenschaften vom gutem und teurem Stahlbeton zuzusprechen.

Das nächste mal vergleichen wir dann Äpfel mit Meerrettichwurzeln.



Ok,



Sie Kürzel - Sie verstehen nichts von der Sache und können nicht 'mal richtig abschreiben. Und darüber wollen Sie nun reden. Mit wem auch immer. Auch das ist bei fachwerk.de möglich, aber völlig sinnlos.

Erheitert

Thomas



Sehr schlauer Mrs. bpB



Es geht um den Vergleich von Warmespeicherfähigkeit von Stoffen und Wärmeleitfähifkeit vom Grundstoff.
Im Grunde zieht eine Holz100-wand seine Eigenschaft aus dem Baustoff Holz, denn sie besteht nur aus Holz!!! Hier geht es nur um die Stoffeigenschaft! Versuchen sie diesen Brandtest mal mit Stahl oder Glas. Würde mich mal interesieren wie warm die brandabgewadte Seite wird.
Wenn ich Herrn Esztermann seine Aussage richtig interpretiere dürfte diese ja auch nicht groß wärmer werden.
Was in der realität aber anders aussieht.
Frage: Warum kann ich einen befeuerten Stahlofen nicht anfassen, aber einen Lehmofen schon.





Ich will mit Ihnen nicht reden, da verwechseln Sie was.



Mein lieber Herr Herbst,



Ich hatte ganz normal gefragt ob es dazu auch eine Dokumentation gibt.
Ganz normale Blockbohlenwände kommen an diese Werte nämlich nicht annährend ran.
Das Sie Neunmalkluger nicht in der Lage sind sich klar zu artikulieren dafür kann ich wirklich nicht.

Schreiben Sie doch ganz einfach das was sie meinen



Mrs. bpB oder Kürzel



Eine Holz100 Wand besteht aus "nicht verleimten Elementen", die in Kreuzlage rein verholzdübelt sind.
Was ist der Unterschied zu einer eingeschobenen schlesischen Schrotholzwand mit kreuzlagigem Bodendeckel.
Abgesehen davon geht es nicht um die Art der Bauweise, sondern um das Wärmeverhalten des Trägerstoffes Holz.
Solche Quacksalber wie sie einer sind, sollten sich ersteinmal mit dem Holzbau dieser Welt beschäftigen, bevor sie losquackern. Himmel die Gutachter.



Ronny Herbst



Rufen Sie Schlaumeier mal den Herr Thoma an und lassen sich von ihm den Unterschied zwischen seinem System (Holz 100) und einem Blockbohlenkonstruktionen erklären.

Fein wenn Leute versuchen eine Aufsatz anderer zu beurteilen selbst aber nicht in der Lage sind Zusammenhänge nur eines einzelnen Satzes zu erfassen.



Es ging hier...



...um die thermische Trägheit des Holzes. Diese ist bei einer Schichtholzplatte und auch bei einer Bohlenwand in hohem Maße gegeben. Ich kann nichts Widersprüchliches oder Falsches in den herbstlichen Beiträgen finden, "eine Aufsatz" von Ihnen, Herr Kürzel, im Übrigen auch nicht. Nur Stänkereien. Möglicherweise können Sie Migräne oder Sonntagskater auch anderswo ausführen?

Grüße

Thomas



Nochmal zum Mitmeiseln....



...Herr bpB! Es geht nicht um die Konstuktionsweise von Wänden, sondern um das Wärmeverhalten eines Baustoffes und der heißt Holz. Der Ursprung des Vergleiches zielte nicht aufs Brandverhalten!Sie beteiligen sich an Diskusionen und reisen sie aus dem Zusammenhang. Erklären sie mir doch bitte, welches z.B. der Unterschied zwischen 25cm Brettschicht "nicht verleimt" NH und Massivholz 25cm gefälzt, abgerichtet und verdollt NH ist?
Also Stoff, Stärke, Rohdichte, Feuchtegehalt, Faserstruktur
alles identisch. Holz bleibt Holz, was sie auch tun. Vielleicht sollten sie mal auf´s Wesentliche eingehen und mal zeigen was sie so fachlich zu bieten haben, außer schlauzumaiern. Wird vermutlich nicht viel dahinter sein.





“Verdollt” … iss Geistesverwirrt, Herr Herbst ;-)



Ihr



lieben Streihähne
es gab mal vor ein paar Wochen eine Abmachung/Zuage, daß es in Zukunft höfliche zugeht. Also bitte sachlicher werden oder privat austauschen. Euer Streit in dieser Form (nicht zur Sache) beschämt mich!
Eine schöne Woche noch, nehmt euch am Wetter ein Beispiel und bleibt cool!





… es gab auch mal das Versprechen des Ronny Herbst sich aus dem Forum zurückzuziehen.

Schade, er hat es leider nicht gehalten ;-(



dann



ignoriert Ihn doch ......... wie gesagt, cool bleiben, es ist nur ein Forum ein kein Wahlkampf :-). Fachdiskussionen lese ich gern mit, nur nicht Eure gegenseitigen Beschimpfungen.



Vorschlag zur Güte



Nächsten Sonntag mach ich ein großes Feuer ,der eine bringt die Schichtholzwand mit ,der andere die Blockbohle ,stellen wir ums Feuer auf,wessen zuerst durchgebrannt ist zahlt das Grillzeug und den Wein.

Grüße Martin



Darum ging es doch...



...gar nicht. Die Abbrandgeschichte soll die thermische Trägheit des Holzes illustrieren.

Irritierend hingegen ist, was die Giftelei gegen einen Fachmann mit viel Sachverstand hier soll. Wenn ein Anonymus, der reinweg garnichts Sachliches beitragen konnte, jemanden weggiften will, wär's ganz schön, wenn nicht nur Böhme den Finger hebt. Ignorieren ist nicht immer die beste Lösung.

Mahlzeit

Thomas



da



das hier nicht aufhört - schalte ich den infodienst für dieses Thema ab - Tschüss !



Ich hab



schon verstanden wo drum es geht...auch wenn es völlig überflüssige Giftelei ist...der bugsiert sich doch hier selbst ins aus...leider werden hier auf die Art Beiträge an die Wand geklatscht,aber ändern kann ich hier keinen.





1. man man..
------------


2.

Ich hab mich zu der Strahlungsgeschichte auf wikipedia etwas umgetan, da findet man doch echt zu allem was.

Und zu dem konkreten Beispiel Dachgeschoß hat sich der Knoten auch gelöst! ;-) Ob der Dachstein nun 60° hat oder 80° -egal- kann durchaus sein. Man hat im Sommer als Bewohner halt keine Möglichkeit der Regulierung des Wärmestroms. Er findet einfach statt, von außen nach innen, und das delta von 40 bis 60K ist ja schon ein Wort. Im Winter wenn wir da ein deltaT von 40K haben, dreht man halt an den Heizkörpern und die machen innen immer 20°. Dass der Wärmestrom dann auch groß wird (wie im sommer, nur andersrum) bekommt man nur nicht mit, es bleiben halt immer die 20° innen. so einfach kann das sein :-)

Will man den Wärmestrom in seiner absoluten Größe verringern, hilft nur Dämmen.
Speichermasse dämpft (nicht dämmt) den Wärmestrom nur. Das Wechselspiel von Tag/ Nacht kann man nicht abstellen und da ist eine Dämpfung sehr gut -im Sommer-. Im winter aber hilft es nichts. Im Winter wäre es sogar toll, eine Wand aus alleinigst 30cm MiWo zu haben. Die Sonne hätte die in 20min durchgeladen und dann könnte man die Heizung ausmachen, weil die Miwo nach innen weiterstrahlt/ leitet. Und nachts hält die 30cm Miwo die Wärme auch drin. Aus Energiesparsicht ist also ausreichend Dämmung nötig. Speichermasse macht 'nur' Komfort.

Ich hatte schon Befürtung dem F zu erliegen.. kleiner spaß, war nicht bös gemeint ;-)

Danke und Grüße!





Ach noch vergessen..
Bei Hinterlüftung geht es in bezug auf Wärmestrahlung darum, die Oberflächentemperatur des Strahlers (Dachstein) zu senken. Am besten wäre darum wohl? ein Laubbaum vorm Dach von Süden, jedes Blatt ein Absorber/ Emitter mit jeweils richtig guter hinterlüftung. Deswegen ist es im Schatten auch schön kühl ;-) so einfach..

und im Winter ist das Laub weg und die Strahlung kann das Haus mit beheizen! wahnsinn.





Für jeden interessierten Leser, der hier angelangt ist, mal ein Hinweis. Bei Herrn Böttcher auf der homepage unter 'kostenlose downloads' schauen und dann lesen.

Hätte mir einiges an Gegrübel erspart, vor ein paar Tagen.. Bin heute erst drauf gestoßen. Wobei selber pumpen ja auch Muckis macht ;-)

Super Herr Böttcher!

Mfg Dirk