Wieviel runterhandeln möglich? von 49000 TE




Hallo, es steht ein Fachwerkhaus zum Verkauf.

Aktueller Preis ist 49000 Euro. Der Makler hat beim ersten Termin schon gesagt, dass noch Verhandlungsspielraum wäre.

Ich weiss, dass das Haus schon knapp 2 Jahre zum Verkauf steht. Anfangs wollte er 75.000 Euro haben.

Jetzt frage ich mich, ob weniger als 45000 Euro machbar wäre? Denn 40000, fände ich ein wenig unverschämt? Vielleicht dann doch 42.500?

Wir sind soweit die einzigen Interessenten - denke ich.
Danke





na dann fang mit 40tsd an, wenn er wütend wird, kannste immer noch "großzügig" etwas höher gehen. Machen alle so.



Wer bietet mehr?



Fachwerkhäuser sind eh sehr niedrig bewertet, kein "Energiepass", vielleicht der einzige Interessent, also eine gute Ausgangsposition.
Ein Makler versucht immer den höchsten Preis zu erzielen. Manche sind froh, wenn das Ding weg ist.
Ich würde mit 30000 anfangen, wenn er schief kuckt, können Sie immer sagen, es war nur Spass.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
Ist schon eigenartig wie sich Fragen in paar Tagen entwickeln!



Ist



das hier ein Nachhilfeforum für Teppichhändler??
neugierige Grüsse
dasMaurer



dann wäre es 10000 TE



Grundsrückspreis 30000
Abbruchkosten 20000

Makler anbieten 10000 :-) würde mir gefallen



Hallo,



der Heinz-Josef hat schon Recht. Die Leute sind meist froh, ein altes unbewohntes haus los zu werden, denn Instandhaltung oder Verkehrssicherung sind teurer als alles andere.

In dem Fall würde ich auch weit unter 40000 anfangen.

Gruß J. Simon



Preis aushandeln



ist ja alles ganz schön mit dem Handeln,

was mich wundert, ist aber dass gar keiner fragt, um was für eine Objekt es sich eigentlich handelt (ist hier sonst mehr als üblich).



grundsätzlich nur



also ich wollte nur mal vorsichtig nachfragen, was so "üblich" ist. Die Lage ist nicht so schlecht. Vorort von einer größeren Stadt, sehr gute Infrastruktur, Bahnhof, Schulen etc.

Die Schäden die mir aufgefallen sind, sind zb. feuchter Keller (angeblich, da auf Bruchstein falsch verputzt wurde), und eben eine Fassadenseite, wo die Farbe abgeplatz ist, wo einige Sagen, dass die Holzkonstrukion daher erheblich geschädigt wurde.
Das Dach ist nicht isoliert.

Ich würde dieses Objekt dann vermieten.
Einige Interessenten hätte ich schon.

ICh denke ich werde 40 TE sagen, und dann evtl, auf 42500 hochgehen.

Viel tiefer fände ich schon etwas unverschämt.



Grüße



Basar



@ Fachwerkfan


Sag mal hast Du Geld zu verschenken? Dann schenk es mir...
Schon der Ansatz:
"Jetzt frage ich mich, ob weniger als 45000 Euro machbar wäre? Denn 40000, fände ich ein wenig unverschämt? Vielleicht dann doch 42.500?"
...ist doch Blödsinn. Wenn ich was kaufen will, will ich so wenig wie möglich bezahlen...

Die Rechnung, die Heinz aufgemacht hat ist doch oki.


Ich hab vor 7 Jahren meine Mühle gekauft. Der Eigentümer wollte 90tausend haben. Bekommen hat er den Grundstückspreis (45tausend), das Haus gabs für lau dazu und alle waren zufrieden. Niemand war angefressen, der Eigentümer war sein Haus los, ich hatte meine Hütte und alles war paletti...


Wie gesagt, wenn Du Dein Geld verschenken willst...



Andreas





ich denke, erst mal ausrechnen was das Grundstück wert ist (30000€ s.o.).
Dass mit dem Abriss glaube ich einem Fachwerkfan eigentlich nicht.
Dann überlegen, was es kostet, das Haus in einen Zustand zu versetzen, dass Du es vermieten kannst, das willst Du ja.
Umbauskosten, Mieteinnahmen, Abschreibung, Zinsen und und und... kalkulieren und überlegen wann Du damit wieviel Geld verdienen willst, das willst Du ja wohl auch.

Ich glaube, dass bei der Rechnung Deine 2500 € nur in homöopathischer Dosis eingehen.

Da bist Du als angehender Immobilien-Vermieter aber sicher schon selbst drauf gekommen. Wenn nicht, solltest Du nicht mit dem Makler, sondern mit dem Steuer-oder Finanzberater o.ä. sprechen.