Ruhende Luftschicht ...




Ich möchte hier meine Frage noch mal wiederholen, da ab und zu immer wieder mal das Argument kommt, dass eine Luftschicht dämmt:

Unter welchen Voraussetzungen habe ich eine "ruhende Luftschicht", die ich dämmtechnisch tatsächlich werten kann?

Ich habe mal gehört, dass bei jeder Luftschicht ab einer gewissen Aufbaudicke eine Eigenzirkulation zwischen Kalt- und Warmseite entsteht und es dadurch mit der "Ruhe" in dieser Luftschicht vorbei ist.

Stimmt das, und wenn, ab welcher Dicke hat es ein Ende mit der "Ruhe"?

Danke für sachkundige Hinweise.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de





Kurz und bündig: stimmt.
Die meisten Programme berücksichtigen unterschiedliche Luftschichtdicken mit verschiedenen Wärmeleitrechenwerten.
Also beim eingeben schön sorgfältig arbeiten.
Maßgeblich sind aber auch Undichtigkeiten in der Außenschale, z.B. dürfen Sie eine Luftschicht bei hinterlüfteten Vorhangfassaden oder einer entwässerten Kerndämmung mit 1,5 cm Luftschicht für den dicken Daumen des Maurers auch nicht mehr ansetzen.

Grüße