Kerndämmung plus Innendämmung




Hallo,
ich hoffe, daß mir jemand mit Erfahrung weiterhelfen kann.

Ich renoviere ein kleines Haus, die Aussenwände bestehen aus 2 x 10cm Klinker mit ca 8cm Luftschicht dazwischen. Zur Wärmedämmung habe ich mich für Einblasdämmung in die Luftschicht entschieden, evtl mit Rigibead. Leider hat sich aber herausgestellt, daß die östliche Wand dünner ist als die anderen und die Luftschicht dort viele Wärmebrücken enthält, sowohl Mörtelreste als auch Klinker. Meine Idee ist jetzt, trotzdem eine Kerndämmung durchzuführen, die ich dieser Wand mit einer Innendämmung verstärke, etwa mit Calcium-Silikat-Platten oder Pavadentro. Kann das funktionieren oder muß ich einen anderen Weg finden?

vielen Dank im Voraus



Die alten Luftschichten



einfach in Ruhe lassen. Wenn diese Luftschichten in eine Kerndämmung verwandelt werden, müssen auch die entsprechenden Abdichtungen (Z-Folie) eingebaut werden.
Und ich wüsste nicht, wie das zu praktizieren ist.
MfG
dasMaurer



Ist die Z-Folie



etwas anderes als die horizontale Sperre im Mauerwerk? Die ist nämlich vorhanden.

MfG
Claus Eilers



Ja,



die horizontale Sperre hat auch eine andere Aufgabe, sie soll das aufsteigen von Feuchtigkeit verhindern.
Die Z-Folie soll verhindern, dass in der Dämmung anfallendes Kondenswasser ins Bauwerk eindringen kann und diese nach aussen abführen. Die Z-Folie muss auch oberhalb der Fenster- und Türöffnungen installiert werden.
Und ich wüsste nicht, wie das in der Praxis realisiert werden kann, ohne die gesamte Aussenschale abzubrechen.
MfG
dasMaurer





Das ist ein interessantes Thema, ich selbst bin auch seit einiger zeit am hin und herüberlegen.
bei mit ist außen ein 12cm Verblendmauerwerk und innen eine weitere 12cm bzw in einem anderen teil des Hauses eine 24cm Innenschale. Dei Holschicht wollte ich mit Rigibead ausblasen lassen. Innen ein Ständerwerk wie im Holzrahmenbau aus 4/10 bohlen aufstellen, mit 12mm OSB platten belpanken, Zelluloseflocken einblasen und dann den Gips drauf.
Architekt hat gestern mal ne Taupuntberechnung für die Westseite des Hauses durchgeführt, und meinte es dürfte keine großen probleme geben.
Wichtig ist nur, OSB plattenstöße sauber verkleben nur Nut und Federstöße reichen nicht und dei Anschlüße an Wand und Decke so dicht wie möglich abkleben.
was dann noch an Feuchtigkeit in dei Wand kommt, sollte auch wieder abtrocknen.
Bei der Berechnung stellte sich interessanterweise heraus, die 6-7cm Rigibead sind rechnerisch kaum nachzuweisen, was den bämmwert angeht, Bauphysikalisch allerdings wichtig.

wenn jetzt jemand sagt um Gotteswillen, was schreibt der Iddi da, (Rechtschreibfehler außen vor) lasse ich mich auch gern belehren, wie mans besser machen kann.

vielen dank und noch ein schönes WE