Belüftung?

03.08.2004



Hallo liebe Fachwerkfreunde,
ich habe in unserem WohnNebengebäude,ca.1800,welches aus Feldbrandsteinen(die Außenwände) und Fachwerk(die Innenwände)besteht,den alten Dielenboden aufgehoben und darunter recht morsche,zerfressene Holzbalken gefunden,die auf Bruchsteinen lagen und diese wiederum auf alten Pflastersteinen(wunderschön)mit einem Gefälleunterschied von ca.30 cm. Wir haben nun die Pflastersteine herausgenommen(und machen uns eine Terasse davon) und drei Betonstreifenfundamente gegossen,auf denen die neuen Holzbalken liegen sollen.Auf der Seite,wo das Gefälle am tiefsten war,ist im Mauerwerk ein etwa 10x15 cm großes Luftloch.DA zwischen die Betonstreifenfundamente Rollkies und danach Blähton geschüttet werden soll,bevor die neue Dielung wieder draufkommt,würde das Luftloch verschlossen.Langer Rede kurzer Sinn,wie wichtig oder notwendig (oder auch nicht) ist dieses Luftloch.Unser Zimmermann meinte,da käme eh nur Ungeziefer und Feuchtigkeit durch und wir sollten es zumauern.Ich dachte immer,es wäre gut,wenn es irgendwo eine Lüftung gibt um den Feuchtehaushalt zu regulieren,aber vielleicht ist das ja bei dem neuen Bodenaufbau nicht mehr notwendig.Kann mir da jemand einen Rat geben ob ich das Luftloch auf-oder zulassen soll?Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen von der Brücker Mühle verbleibe ich
Eure Christine





Hallo Christine,
gefühlsmässig würde ich dir da recht geben. Lass das Luftloch drin. Auch wenn es nur dazu dient dass bei einer Überschwemmung das Wasser wieder leicht ablaufen kann...

Damit euer Zimmermann nicht triumphiert könnt ihr ja noch ein Insektenschutzgitter vor das Loch montieren.

Gruss
Wolf



Luft,Luft,Luft



Vielen Dank für Deine moralische Unterstützung.Ich werde das Loch wirklich einfach auflassen,zumal sowieso schon ein Gitter davor ist,so daß keine Mäuse oder ähnliches Getier hereinkommen können.Da die Rollkies- und Blähtonschüttung sowieso über die Oberkante des Luftloches reichen,werden wohl auch keine anderen Viecher hereinspazieren und die Idee mit der Überschwemmung finde ich genial,da kann ich gut mit leben.Die einfachen Methoden sind doch wirklich meistens die besten,die Leute wußten schon,was sie tun mußten,um mit Problemen fertig zu werden.mit freundlichen Grüßen
Christine von der Brücker Mühle