Knackende Fußsockelleisten?

12.02.2006



Hallo!

Ich habe seit einiger Zeit hier im Forum die Beiträge gelesen, da ich selber in einer Einliegerwohnung mit 50cm dicken Bruchsteinwänden wohne. Es handelt sich um einen ca. 200 Jahre alten Bauernhof. Meine Wohnung steht frei und die Wände sind kalt. Ich habe im Wohnzimmer einen 2m langen Konvektor. Aber die Kosten fürs heizen sind enorm.Ich wohnte vorher in einer andernen Wohnung auf dem selben Grundtück und habe jetzt bei deer Ablesung feststellen müssen, dass ich für die selben m² das 3fache an Heizkosten habe. Und richtig warm ist es auch nicht, wenn ich auf dem Sofa bin, was etwas um die Ecke steht, ist es kalt. Nun habe ich hier viel von der Fußleistenheizung gelesen und das hört sich ganz interssant an. Allerdings schreckt mich ein:Jemand schrieb, das er noch keine Heizleiste erlebt hat, dier nicht irgendwelche Geräusche von sich gibt. Das währe für mich der Horror,da ich sehr Geräuschempfindlich bin, das ist auch der Grund, warum ich in die Einliegerwohnung gezogen bin.Ist es wirklich so, dass die Sockelheizleisten knacken und rauschen? Und kann mir jemand sagen was das kosten würde, wenn ich das umrüsten würde. Die Grundfläche beträgt 22m² bei einer Raumhöhe von 2,40m und die länge der Außenwände 12,40m. Wäre diese Länge für den Raum ausreichend? Ich würde mich über Tipps sehr freuen!!


MfG
Jörg W.



Was knackt?



Moin,

habe im OG Heizleisten. Hersteller unbekannt; installiert wurden sie 1984.

Bei mir knackt nix.

Jetzt die Frage: Was kann knacken? Knacken tut's dann, wenn sich das Kupferrohr aufgrund der Erwärmung und Abkühlung verlängert oder verkürzt. Wenn es jetzt fest in den Aufhängungen hängt, werden diese zunächst verbogen bis irgendwann das Kupferrohr knackend weiterspringt.
Ist die Auflagerung nicht starr, sondern flexibel gehalten, kann auch nix knacken. Bei mir liegt da etwas Filz in den Aufhängungen.

Rollie



knacken nur bei falscher Verlegung+Auslegung



seit 25 Jahren bauen unsere Kunden Fußleisten in Alt-und Neubauten ein. Das Knackproblem ist mir von einem BVH bekannt, wo bei den Rohrauflagern der Filz vergessen wurde.
Bei einem anderen Projekt haben die Handwerker bei der Montage die Alulamellen an ein paar Stellen zusammengedrückt,was der Bauherr selbst reparieren konnte.Vor 27 Jahren (da war in Deutschland Fußleisten-Pionierzeit) hat ein Kunde den groben Auslegungs-Fehler gemacht, den einzügigen Heizrohrkreislauf auf über 40m zu legen.Daß es da oft geknackt hat ist logisch.
Bei Ihrem mit 22qm kleinen Zimmer sehe ich mit heutiger Heizleisten-Standardtechnik kein Problem. Die belegbare Außenwandlänge ist mehr als ausreichend.



Vielen Dank für die Tipps!



Ich hatte das in irgend einem Beitrag gelesen, da hatte jemeand geschrieben, dass er noch keine Sokelheizung erlebt hat, die keine Geräusche macht, desshalb meine Frage. Nun bleibt nur die Frage ob sich die Umstellung rechnet. Denn wie gesagt, allein der Raum hat das doppelte an Heizkosten verursacht, wie meine gesammte gleichgroße Wohnung vorher. Und ich wollte eigendlich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen, zum einen spürbar die Heizkosten senken und zum anderen gleichmäßige, behagliche Wärme im gesamten Raum erzeugen (was jetzt nicht der Fall ist).Aber die Anschaffungskosten sind eben so hoch, dass es schon eine Einsparung bei den Heizkosten geben müsste. Denn der Preis für 12m liegt ja irgendwo bei ca. 800€ und da ist die Leiste noch nicht montiert. Da werd ich bei meinem Vermieter wohl starke Überzeugungsarbeit leisten müssen.


Jörg W.





hallo Jörg,

bei uns knackt auch nix :o). Seit 3 Jahren.

Aber bei einem ehem. Kollegen: dort wurden die (Metall-)Auflieger nicht mit Filz o. ä. umwickelt.

Grüße annette

PS: Sie bräuchten vielleicht einen neuen Heizkreis, wenn Sie mit anderer VL-Temp. heizen wollten.