Leibungsdämmung Fenster



Leibungsdämmung Fenster

Hallo,

mal wieder eine Frage bei der wir nicht wirklich weiter kommen:
Wir sind noch im Rohbau.
haben die alten Fenster raus und neue Holzfenster rein.
das Einbauen war schon sehr abenteuerlich. nun die Frage nache der Abdichtung und dem anputzen.
auf dem Foto ist es eigentlich recht gut zu erkennen. Der Bereich zwischen Fensterrahmen und Sandsteinwand ist recht groß. noch dazu ist die Leibung schräg. (schießscharten-ähnlich)
Mein bishereiger Gedanke war, den Gro0ßteil der "Lücke" mit Mörtel und Steinen sauber zu füllen (Fuge zum rahmen lassen), die Fuge dann mit Stopfhanf füllen. dann eine Holzfaserplatte davor kleben. dann drauf putzen.
Bündig ans Fenster putzen wäre doof, oder? das wird wahrscheinlich schnell reißen. APU-Schiene geht da ja nicht, da der übergang bündig ist, oder?
Muss ich den Rest der Leibung ebenfalls mit Folzfaserplatte dämmen?


gibts da ideen wie ich das umsetzen kann?

danke im vorraus,
felix



Vieles ist möglich!



Ich kann dir da helfen!

Rufe mich ganz einfach mal an und wir besprechen mal die verschiedenen Lösungen.
0160 722 60 41
FG Udo



Neue Fenster



und andere Abenteuer:)
Moin ich Sehe an dem Neuen Fenter keine Winddichte Abklebung von Fensterrahmen zum Altputz(innenseite),und Wohlmöglich auf der Aussenseite auch Kein Kompriband.(mutmassung).

Normalerweise wird erst Die winddichte ebene Geschlossen und dann mit Dämmplatten die Laibung,oder aber der Handwerker der die Laibung Dämmt übernimmt die Winddichtung,

Soll denn der Ganze Raum gedämmt werden ? oder geht es nur um Das Schliessen der Fensternische neben dem Fenster?
oder soll auch die Laibung gedämmt werden?

greets Flakes



Ich denke mal...



...nicht zwingend notwendig, dieses Innenwinddichtungs-"Lappen"!
Man sieht da abenteuerlichstes bei diesen eigentlich sehr akkurat auszuführenden Anbindungen.
Angefangen von der präzisen Untergrundvorbereitung mittels Putzglattstrich, über die flatterhafte faltige Verklebung dieser Bänder, über zu kurze Bandlippen usw. usw.
Doch der Hauptfaktor einer fast nicht funktionierenden Endbeschichtung mittels Putzen, ist die Situation, dass auf diesen textilbeschichteten Bandstreifen kein Putz dauerhaftig funktional haftet und hält!

Wir stande da vor Jahren vor einer derartigen Situation und mussten nunmehr unseren Geist einmal walten lassen, wie jetzt weiter?

Und wir fanden eine Lösung!
Doch diese ist in vieöen Fällen leider nicht umsetzbar, da die Spaltmaße zwischen Leibung und Bauteil einfach nicht ausreichend saind.
Mittlerweile aber der Stand der Technik in der Planung und der bekloppten Energieeinsparverordnung und deren angeblichen Planungsumsetzungen und wahnwitzigewn Lösungen.



Danke schonmal


Danke schonmal

für die antworten.
Die Fenster sitzen aktuel ohne irgendeine abdichtung/Kompriband direkt am mauerwerk.

Von Außen ist nur Luftfeuchte zu erwarten, da überall Dachüberstand den Regen fern hält.

Der Raum wird nicht weiter gedämmt. 80cm Dicke 2 schalige Sandsteinwände. muss reichen ;-)

Wir müssen keine DIN-Standards erreichen!

Anforderung ist ein Luftdichter Abschluss und es sollte keinen ungünstigen Taupunkt geben.
achja, Bauschaum fällt aus!

Ich denke die komplette Leibung müssen wir nicht dämmen.

ich habe mal eine skizze beigelegt, wie ich es mir bisher vorstelle. spricht da grundlegend was dagegen?

grüße,
felix



Ich würde



die komplette Leibung dämmen, Putz mit Apu Leisten auf den Rahmen. Du könntest Probleme mit Schimmel in den Leibungen bekommen.



Lösungsansatz gut....



...aber hier die Gefahr von Fäulnis und Schimmel!
Holzweichfaserdämmung in diesem Bereich nach wenigen Jahren derart überfeuchtet, dass sie zur Fäulnis neigt.
Ich empfehle eine magnesithgebundene Heraklithplatte in Lehm gebettet und mechanisch noch gedübelt.
Dieses Produkt ist schimmelresistent ausgewiesen!!
Der Dämmaufbau sollte bis etwa 10 mm an die Fensterkante heranreichen, um dann mit mind. 15 mm Putzaufbau auf das Bauteil aufzuarbeiten.
Damit entsteht eine natürliche Winddichtung.
APU-Leisten sind völlig überflüssig und nur etwas für die Spachtelkönige am Bau heutzutage.
An einem natürliches Augenmaß mangelt es heute leider vielen Handwerkern.

Dass im Anlagebereich kein Kompriband eingesetzt wurde, sehe ich als bedenklich an!
Es fungiert nicht nur zur Winddichtung!
Auch als thermische Entkopplung ist es gedacht.
Früher wurde wachsiger Textilstrick verwendet, um halt diesen Bereich zu entkoppeln.