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09.10.2007


Hallo ich bin Tischlerlehrling im 3 Lehrjahr und brauche unbedingt noch einpaar Fachberichte fürs Berichtheft.
Könnt ihr mir da weiter helfen, ich würd mich
über alles freuen was ihr mir zuschickt.

stas_reisch@web.de



Na, dann sieh mal zu, -----



Herr Tischlerlehrling aus der Oberpfalz ( wohl doch nicht Oberfalz ? )- wo Du kostenlose Fachberichte für Dein Berichtheft ( oder ev. Dein Berichtsheft ? ) herbekommst.
-
Strapaziere doch bitteschön das kugelförmige Gebilde,
welches auf Deinen Schultern ruht, selbst ein wenig,
um ein paar gescheite Sätze in das o.g. Berichtsheft zu schreiben.
-
Du müsstest Lehrling bei mir sein ! ---
Dir würde ich aber Beine machen !!
-
Schäm Dich ! ---



Wenn



der Tischlerlehrling als ausgelernter Tischler nix als Fertigtürzargen einbaut und Küchen von IKEA oder Höffner montiert - dann lag's an seiner Faulheit.

Das hier ist kein Hausaufgabenforum.

Grüße

Thomas



Würde der



Meister mal zwischendurch die Fachberichte kontrollieren, gäbe es auch kein Verzug ;-). (Soll keine Entschuldigung für den Lehrling sein.)



gewöhnlich kommt .....



....der Lehrling zum Meister und zeigt die Berichte ohne Aufforderung!
Soll keine Entschuldigung für den Meister sein.

Sein Sie gegrüßt Herr Stöpler
Jens

Ach ja, die Tatsache das der "Stift" sich hier umschaut zeigt doch das es ihm nicht einerlei ist.
Und auf die Idee zu kommen sich hier in diesem Forum Altmeister als billige Schreibkräfte zu nehmen zeigt doch das aus ihm durchaus was werden kann.

Lehrling sein is auch schei...
Geld is Mangelware, der Alte geht einen permanent auf´n Sack, die Freundin zickt rum, ständig is der Tank leer und das WE geht schneller als es kommt.
Andreas, nu schreib ihm schon die paar Berichte!



Lehrjahre ---



--- sind keine Herrenjahre !
- in dieser Zeit haben sich der Azubi oder die Azubine einzig
und allein damit zu beschäftigen, ein Prüfungszeugnis zu erhalten, welches als ein Befähigungsnachweis für den jeweiligen Beruf gilt.
Da spielt es keine Rolle, ob die Freundin herumzickt --
oder der Tank vom Auto schon wieder " Bodenseh! " schreit.
Und, wer nicht ganz Faul ist, kann am WE innerhalb weniger
Minuten die Geschehnisse der vergangenen Woche niederschreiben und dokumentieren.
- Das fehlte noch , daß ich für unfleißige Lehrlinge
die Berichtshefte mit Fachberichten schwängere.
- Aber eigentlich haste recht Jens,- ( Marktlücke erkannt. )
Gruß -- Andreas



Würde der Meister



dem Lehrling vermitteln, warum die Fachberichte wichtig sind. Das sie einen Zweck erfüllen, ihm nutzen und das gelernte im Hirn verschalten, dann, ja, dann würde der Lehrling nicht Fachberichte, sondern Fachbücher schreiben.

Soll keine Entschuldigung für den Lehrling sein ;-).

Rückblickend waren meine Lehrjahre prägend. Ich habe gelernt, dass es möglich ist, vor der Zwischen- und Gesellenprüfung dutzende Fachberichte in einer Nacht zu schreiben und dann den Meister Tage damit zu beschäftigen, die literarischen Höhenflüge zu lesen. Heute schreibe ich täglich, weil ich lernte, das Schreiben einträglicher ist, als Schrauben ;-).

Gruß
Hartmut



ihr labert alle müll



Ihr habt ne knall ihr wichtig tuer.

Ihr wisst es gar nicht wie schwer man es hat heut zu tagen als lehrling...

stnändige unterwegs, schruppt überstunden ohne ende. und bekommt dafür kein penny.

und als dankeschön wird man noch in arsch getretten

und dann soll man noch in seiner letzten freizeit sie auch noch sinnlos vergeuden für so nen Müll auf deutsch gesagt.

es will kein schwein später diese berichte sehen

also kann man ja ruhig mal helfen...

aber naja eingebildet hin oder her änderen wird sich an euch nix.


aber weiß endlich wie ich alles schaff ignorieren und alles auf der einen seite rein und auf der anderen wieder raus.

und schön viel zeit bei jeder arbeit lassen.

so geht alles viel leichte von der hand





Das hast du jetzt alles sehr schön auf Deutsch gesagt ! :-)
Glaubst du das wir nicht unterwegs waren ? Keine Überstunden abreißen mußten ? Alles bezahlt wurde ?
Und täusch dich mal nicht darin, daß keiner diese Berichte sehn will ! Ich durfte sie schon herzeigen, geben sie dem Arbeitgeber doch einen kleinen Hinweis darauf, ob der sich Vorstellende in der Lehrzeit wenigstens ein klein wenig Disziplin aufbringen konnte !
"Alles ignorieren, rein, raus, viel Zeit bei der Arbeit lassen", ich denke du wirst da nicht viel zu arbeiten haben,weil du nicht lange eine hast ! Bewirb dich gleich bei RTL !





oh jehhh.....
ich seh da eher schwarz mit dem Gesellenbrief!

Ehrlich gesagt passt mir dein Umgangston überhaupt nicht "Stift"!!

Ich dachte erst du seist besonders pfiffig, glaub jetzt aber du bist eher Unfähig.
Und um dir hier auf die Sprünge zu helfen sind die Berichte ne prima Sache.
Wie soll sonst der Meister sehen ob in deinem vorlauten Hirn auch etwas fachliches seinen Weg gefunden hat.

Und wenn dein Umgangston allgemein so ist, ja dann wundere dich nicht über die Überstunden!
Wie man in den Wald hineinruft so schallt es heraus.

gruß jens



Der Stift...



...heult ja schlimmer als einer im 45. Arbeitsjahr, dessen Rücken langsam nicht mehr mitmacht. Ein Einbaukücheneinbauer und Papptürenmonteur wird das maximal, ein Tischler ganz bestimmt nicht. Schreiben hat er auch nicht wirklich gelernt.

Vielleicht schafft er ja den nahtlosen Übergang von der Lehre zum Vorruhestand.

Wer's noch nicht begriffen hat: Das sind die Typen, die unsere Rente verdienen soll(t)en. Ich baue nicht darauf.

Komm 'raus aus Deinen Windeln, Stift.

Grüße

Thomas



Na immerhin...



...hat es der "Stift" es ja bis in´s dritte Lehrjahr geschafft.
Bei der Einstellung zeugt das von echten "Nehmerqualitäten".

Gruß
Martin



@ stifft im 3.lehrjahr



Hoffentlich wurde damit nicht der Firmenrechner mißbraucht!

Könnte Dir meine Bericht zwar komplett überstellen, doch wird es Dir leider nicht viel nützen.
Andere Sparte (Baufacharbeiter) und nunmehr 30 Jahre her!
Habe sie heute noch und genieße es hin und wieder auch, darin wieder selbst zu blättern.

Schließe mich meinen Vorrednern und Plattformmitgliedern in vollem Umfang ihrer Meinungen mit an und möchte dazu vielleicht noch erwähnen, dass es sicherlich ein bildungspolitisches und auch gesellschaftliches Gesamtproblem in diesem Lande geworden ist.

Stifftende Grüße,

Udo



Hallöchen Miteinander....



hier ist mal wieder der stifft aus 3.Lehrjahr.

Hab mir eure Kritiken durchgelesen.

Und will mal Klartext reden.

Ihr wisst es gar nicht wie schwer wir jugend es heute haben.

zieht man nur wegen der lehre weit weg. Von eltern und freunden.

Fängt von vorn an eigene wohnug, eigenes auto, und selbst verpflegen.

und das bei nen misserablen lohn von 350 euro.

Aber naja ihr wisst ja alles besser.

Bericht sind für mich nur sinnloses.

Sag mal so nicht ganz aber warum gleich 36 stück reichen da nicht auch 20

langsamm weiß man einfach nicht mehr was man schreiben soll.

Und ihr wundert euch wie ich es bis in 3. lehrjahr geschafft habt.

Tja ich sag mal so ihr habt mich voll falsch kennen gelernt.

mein chef is sehr zufreiden mit meiner arbeit bin vllt nicht der schnellste aber dafür mache ich sie seh genau und ordentlich. und meisten halte ich mich an die zeiten die vorgeschreiben sind da es alles kontrolliert wird durch stemplen.

so und dann sa ich mal noch was ich werde ganz bestimmt nicht nach der lehre mich sinnlos zuhause aufhalten und von vater staat leben darauf habe ich ganz bestimmt keine lust nur manchmal ist es eben nicht grad einfach.

hab mein zwichenprüfung schriftlich mit 2,3 abgeschloßen und praktich 1,7.

und da sagt ihr nochmal ich bin faul

ich tue auch was dafür das ich nen ordentlichen gesellenbreif erhalte klaro





Freut mich das Du doch noch antwortest !
Wünsch Dir viel Glück bei den kommenden Prüfungen, und das du bis dahin eigene Berichte geschrieben hast.Ohne Vollständigkeit der Berichtshefte kann dir,soweit ich mich erinnere, die Zulassung zu den Prüfungen verweigert werden !
Jetzt zieh das Ding durch, und hör mit deiner Rumheulerei auf ! Anderen Menschen gehts schlechter, sind wegen Billiglöhnen bei Leihfirmen auch von Frau und Kind getrennt, und die jammern nicht so rum !





Lieber Stanislav Reisch,
wie Thomas schon geschrieben hat, rum jammern gilt nicht.
Später wird es auch nicht besser, eher noch schlimmer.
Ich würde mich aber auch nicht von den Kommentaren der anderen Herren schrecken lassen, die wissen eh immer alles besser! Die ziehen immer gerne jemanden am Nasenring durch Forum.
Also, Kopf hoch! An den Berichtsheften darf es nicht scheitern. Frag doch mal Deine Arbeitskollegen und Mitschüler, wie sie ihre Berichte aufgebaut haben. Viel Glück für den weiteren Lebensweg.
Grüße
Bernd Kibies



@ Bernd



Hier ging es doch jetzt um den "stifft im 3.lehrjahr "!


Guten Morgen und einen schönen sonntäglicher Gruß,

Udo



Der Ton macht die Musik!



Mal was grundsätzliches Herr Lehrling.
Dein Chef ist daran interessiert dass aus Dir ein fähiger Geselle wird!
Warum hat er sonst wohl die Ausbildung begonnen?
Wenn Du durch die Prüfung rauschst oder aufgrund fehlender Berichte erst gar nicht zugelassen wirst hast nicht nur du ein Problem. Dein Chef muss dann nämlich auch einen Bericht schreiben. Warum er deine Berichte nicht kontrolliert hat und Dich nicht frühzeitig zum Schreiben angehalten hat?!

Wenn Du mit deinem Meister ein vernünftiges Gespräch suchst, ihm deine Lage schilderst und ihn bittest einen Freitag frei zu bekommen um übers WE die fehlenden Berichte zu schreiben wird der Dir das sicher nicht verwehren.
Wie schon gesagt, beim fehlen der Berichte gibt’s für beide ärger!
Also, rede mit deinem Chef, Kommunikation ist der Schlüssel im Leben!
Man kann nur Probleme lösen wenn dem gegenüber die Lage bekannt ist.
Das gilt für alles im Leben!
Dein Chef wird sich kooperativ verhalten, keine Angst, vorausgesetzt Dein Ton stimmt.

So, dann wünsch ich Dir mal viel vergnügen beim Schreiben der Berichte und einen erfolgreichen Prüfungsverlauf.

gruß jens



muss mich doch wundern



über die beiträge der werten herren meister in diesem forum.
bin selber gerade auf der meisterschule und ansonsten seit 12 jahren als gesellin tätig (aus dem bau).

zum einen - laut ausbildungsordnung ist dem lehrling gelegenheit zu geben, das berichtsheft/den ausbildungsnachweis IN DER ARBEITSZEIT zu führen zum anderen hat sich der meister darum zu kümmern, dass das passiert

"§ 7 Schriftlicher Ausbildungsnachweis

Die Auszubildenden haben einen schriftlichen Ausbildungsnachweis zu führen. Ihnen ist Gelegenheit zu geben, den schriftlichen Ausbildungsnachweis während der Ausbildungszeit zu führen. Die Ausbildenden haben den schriftlichen Ausbildungsnachweis regelmäßig durchzusehen."

wieso wird hier also der lehrling angepampt, der sich netterweise IN SEINER FREIZEIT darum kümmert??
da liegt ja wohl ein gravierendes versäumnis des ausbilder vor.

und solche kommentare ala "wenn du mein lehrling wärst" oder von wegen "firmenrechner"... sind in dem Licht betrachtet mehr als daneben.

gut dass ich das hier gelesen habe - ich hab schon gedacht, es hätte sich in den letzten 15 jahren was verändert in unserem handwerk

beruhigend zu sehen, dass dem nicht so ist...

in der hoffnung, dass irgendwann auch bei den werten schreinermeistern die bretter vor dem kopf mal durchbohrt werden....

K.Flechtner



@ Katrin



Hey Katrin bleib cool.Nicht alle Meister sind so schlecht.
Gibt solche und solche.
Viel Glück bei der Schule.



Offenbar...



...gibt es angehende Meister(innen) die es Ihren Azubis nicht "krumm" nehmen würden, sich die Berichte im Netz zu besorgen anstatt sich selbst Gedanken zu machen und sie selbst zu schreiben (darum ging es nämlich hier).
Legt der Auszubildende dadurch seinen Ausbildungsstand dar??

Katrin, ich bin zwar kein Meister, habe aber selbst eine handwerkliche Ausbildung genossen (ist ein paar Tage her) und bin der Meinung, das ein Auszubildender durchaus "Eigeninititive" ergreifen sollte und die (selbstverfassten) Berichte dem Meister unaufgefordert vorlegen sollte.

Engagement hat noch keinem geschadet und könnte ein Grundstock für eine langfristige Weiterbeschäftigung sein (heute wichtiger denn je, oder?).

Ist zumindestens meine Erfahrung.

Berichte selbst schreiben (natürlich auch in der Freizeit, was spricht dagegen?), fristgerecht vorlegen (und nicht darauf warten bis der Meister danach fragt). Kam immer gut an.

Paragraphen sind gut und wichtig, als Azubi würde ich mich nicht darauf berufen wenn mir an meinem Werdegang etwas gelegen ist.

Gruß
Martin





Katrin, hast ja Recht und gut aufgepasst im Ausbildungsteil der Meisterschule. Und das ne Frau den Chefs hier mal auf die Füße Tritt find ich prima. Brauchen die öffters, in sofern, mal hier am Ball bleiben!
Du darfst nur in Deiner romantischen Sichtweise der Dinge nicht vergessen das kleine Handwerksbetriebe, im gegenteil zu Kapitalgesellschaften, kostendeckend Wirtschaften müßen. Leider gibt es für uns keinen Rettungsschirm. Wir gehören zu dehnen die diese Dinger finanzieren. Aus dieser Tatsache heraus sind wir gezwungen zu schauen das jeder Angestellte seinen Lohn auch wirklich erwirtschaftet. So kann es denn sein das auch ein Lehrling, ab einem bestimmten Level, voll in den Betriebsablauf eingebunden ist(Die alternative dazu wäre erst garkeinen Auszubilden einzustellen!).
Das sollte kein Dauerzustand sein. Ist aber gelegentlich so. Da muß der eben seine Berichte auch mal in der Freizeit schreiben. Einige Chefs hier mit den Brettern vorm Kopf arbeiten teilweise bis zu 70 Stunden die Woche obwohl es ne 38Std. Woche gibt. Und bevor jetzt der Einwand kommt, der verdient auch das 10fache. Wenn ich meinen Lohn durch die Stunden teilen würde hätt ich mich längst für Arbeitslosigkeit mit etwas "Nebentätigkeit" entschieden. Wäre viel effizienter.

In diesem Sinne, auch Dir alles gute und einen erfolgreichen Prüfungsverlauf.
gruß jens



Tja,



da haben wir die ganze Bandbreite von Vorwürfen:
die faule und freche Jugend
die unfähigen Meister
Ich denke mal, ohne diese Vorurteile kommen wir ein gutes Stück weiter.
Ich hab selber in den letzten 25 Jahren mit Lehrlingen zu tun gehabt, und die wenigsten waren faul oder unwillig. Aber den meisten war die Lust am Beruf versaut worden. Lehrjahre sind zwar keine Herrenjahre, aber auch keine billige Handlangerzeit. Wenn ein Maurerlehrling nach knapp 2 Jahren noch keinen Stein auf der Baustelle gesetzt hat, ist das wohl kaum dem Lehrling anzulasten.
Packt den Nachwuchs vernünftig an, fordert und fördert sie fachlich, dann wird auch was draus.
MfG
dasMaurer



Stimme dir voll zu, Uli....



...das zur Verfügung stellen von Fachberichten über das Internet gehört aus meiner Sicht jedoch nicht dazu.

Gruß
Martin



Ja, eigentlich



sollte das nicht sein, aber hast Du in deiner Ausbildung nicht auch manchmal ein wenig geschummelt??
Schmunzelnde Grüsse
dasMaurer





@Uli
"Wenn ein Maurerlehrling nach knapp 2 Jahren noch keinen Stein auf der Baustelle gesetzt hat, ist das wohl kaum dem Lehrling anzulasten."

Und wem willst Du das anlasten?

Ich stimm Dir natürlich zu!
Nur fragen die Kunden nicht danach was ich gerade dem Lehrling beibringen muß. Die sind so unverschämt und geben mir einfach Aufträge wo ich wochenlang damit beschäftigt bin 100derte von Bohrungen zu machen und Anschlußanker zu verkleben. Was soll der Meister da tun? Auftrag ablehnen und warten bis einer vorbeikommt mit der Bitte Ihm ne Stahlbetontreppe zu Schalen und zu Betonieren?
Ich bin mir sicher das jeder Meister sich darum mehr als einmal abends Gedanken macht wie er dem Lehrling zu mehr Facharbeiten verhilft!
Verlangen kann man alles, nur sollte man dabei realistisch sein. Gegebenenfalls muß eben unswer Ausbildungsystem geändert werden. Will aber keiner für bezahlen.



Asche auf mein Haupt, Uli...



...so weit ich mich erinnern kann, Nein! ;-))

Zugegebenermaßen gab es damals auch weniger "Möglichkeiten" zum schummeln! Oder ich war zu blöd dazu.



@ Kathrin



vielleicht arbeitest Du Deine Hefte digital auf und stellst Sie in's Netz? Da wäre doch allen denkfaulen Lehrlingen geholfen :-)

Grüße

Thomas



@Jens,



solche Dinge sind wohl leider meist dem Ausbildenden anzulasten, wobei die Situation in den kleinen Betrieben wohl eher besser ist, weil der Meister da wohl eher Interesse zeigt. Obwohl ich da auch schon übles erlebt habe.
Bei grösseren Firmen siehts da viel schlimmer aus:
Orginalton Polier:"Zwei Dinge haben wir im Überfluss, Wasser und Stifte."
Und der erwähnte Kollege war auf einer Baustelle eingesetzt, auf der 35 Maurer 9 Monate geklinkert haben.
@Martin:
Ganz ehrlich, ich hab auch nie geschummelt ;-))).
MfG
dasMaurer





Für den Fall das Lehrlinge hier mitlesen die sich im Beispiel von Ulrich Warnecke wiederfinden. Scheut Euch nicht davor zum Chef zu gehen und Euch zu beschweren!
Ändert sich dann immer noch nichts wendet Euch an Euren Ausbildungsleiter(in) in der Berufschule.
So wie in dem Beispiel geht das natürlich nicht.

Den Werkzeugcontainer Freitagsmittags aufzuräumen, dem Polier den Kaffee aus dem Supermarkt zu holen oder dem Altgesellen das Werkzeug nachzutragen wird aber immer Euer vorrecht bleiben.
Handwerk hat eben Tradition.





Hallo

Meine Lehrzeit ist "erst" knapp sechs Jahre vorbei. ich habe meine 40 Stunden pro Woche an vier Tagen abgearbeitet dazu kamen die Anfahrten zur Baustelle von fast immer einer Stunde pro Fahrt. Freitags, wenn ich frei gehabt hätte, hat mir der Meister die Werkstatt zur Verfügung gestellt für Dinge die ich ausprobieren wollte, bzw. die nicht so häufig vorkamen. Jede Woche war ein Bericht fällig ( macht summa summarum 52 Stück pro Jahr, also hör auf mit deinen 36 Berichten)
Das durften aber auch z.B verschiedene Rezepte für Leimgrund sein, oder auch mal Skizzen oder Zeichnungen.

Während meiner Lehrzeit habe ich meinen Sohn bekommen und habe das zusätzlich gemeistert ( dann kannste erst mal von Lebensumstellung reden)Wenn du nachts kein Auge zumachst und am nächsten Tag gehts wieder mit so was läppischen wie Gerüstaufbau oder Kalkabkratzen weiter. Und auch das mit einem einfachen Lehrlingsgehalt.

Es heißt nicht umsonst Lehrjahre sind keine Herrenjahre

Also beschwer dich nicht, andere müssen auch (hart) arbeiten.

Wenn du dich hier umguckst kannst du locker ein paar gute Ideen finden, die einen Bericht wert sind. Kleine Anregung gefällig? Welche Merkmale weist ein "richtig" gebauter Fensterladen auf. Zeichne Haustüren verschiedener Stilepochen. Historische Werkzeuge und modernes Gerät- Ihre Namen und richtige Verwendung. Vor- und Nachteile verschiedener Oberflächenbehandlungen ( Ölen, Lackieren, Beizen, Kalken,Seifen...) auf Holz.

Mein Meister hatte mich aus gegeben Anlass mal einen Bericht über Ordnung am Arbeitsplatz schreiben lassen (musste er danach nicht mehr :), dich würde ich eigentlich lieber einen Text über Umgangsformen "zimmern" lassen.

Dann verstehst du vielleicht eher warum dir so ein heftiger Wind entgegenkam.

Gruß

Dorothée





Hi,

also wenn ich das richtig überflogen habe, dann hat der Fragensteller (im Oktober 2007!) ja auf die ganzen Antworten nichts mehr geschrieben.

Ich weiß jetzt nicht genau, wer hier im Tischlerhandwerk wirklich tätig ist, aber ne kleine Anregung für die z.T. schon etwas überheblichen Antworten wäre, sich mal mit der neuen Ausbildungsordnung zu befassen.

Grüße,
Peter