Lehmwickeldecke von unten dämmen

30.10.2014



Hallo zusammen,
zuerst einmal vielen Dank für die qualitativ hochwertigen Kommentare, welche mir schon oft weiter geholfen haben.

Leider habe ich zu meinem Thema noch keine Antwort gefunden.
Unser Haus (1871) besteht von unten aus einem Sandsteinsockel (kein Keller), Bruchsandsteinmauer (Erdgeschoss), Ziegelstein und Fachwerk (2. Stock). Das Dach (45° und steiler) beginnt schon in der 2. Etage mit einem Kniestock (ca. 70cm). Der knapp begehbare Dachstuhl ist nicht beheizt und nicht winddicht.
Nun möchte im 2. Stock die Lehmwickeldecke dämmen. Die Zimmerhöhe beträgt ca. 2,80m , weshalb ich gerne von unten dämmen möchte.
Was würdet ihr empfehlen? Schon jetz vielen Dank für eure Antworten.
Viele Grüße

Michael



Von



unten zu dämmen halte ich versus dämmen von oben für die schlechtere Variante!

Grüße aus Koblenz Gerd



das gleiche Problem



ich habe das gleiche Problem im OG und schon mal angedacht , die 2,80 m Raumhöhe um 20 - 30 cm zu reduzieren.
Dabei habe ich an eine abgehangene GK - Decke mit zusätzlicher Dämmung und Dampfsperre gedacht.
Die vorhandene Decke zum ungenutzten Boden besteht aus Wickelhölzern . Raumseitig Bretter, mit Lehm verputzt.
Auf dem Boden mit Lehmestrich versiegelt , darüber 4 - 6 cm Hohlraum und Dielung auf die Balken genagelt.
Könnte durch die neue Konstruktion der vorhandene Deckenaufbau geschädigt werden ?