Hausschwamm durch Leichtlehmschüttung möglich?

29.05.2005



Hallo,

wir wollen unser Fachwerkhaus von innen dämmen mit einer Korkleichtlehmschüttung. Jetzt stellt sich uns die Frage ob durch das viele Wasser, die die Leichtlehmschüttung mit sich bringt, evtl. ein Holzschwamm entstehen kann?
Wie macht Ihr das so liebe Lehmbauer?
Um eine kurze Antwort bin ich Euch dankbar.
Gruß Clea



Hausschwamm und andere Pilze



sind möglich, wenn in dem Lehm z. B. sehr viel Stroh, generell Holz oder ähnliches enthalten ist. Allgemein gilt, das bei einer Rohdichte unter 650 kg/m³ Pilzbefall auftreten kann (Prof. Minke, Kassel). Also mineralische Dämmung in den Lehm einbauen und trocknen, trocknen, trocknen, prüfen, trocknen, trocknen....
Joachim Wießner



Einbaufeuchte und Einbauzeitpunkt



Guten Tag,
leichtlehmschüttungen brauchen eine relativ hohe Verarbeitungsfeuchte. Diese Feuchtigkeit muss schnell entweichen könen, um das Fachwerk vor Schäden durch Pilzbefall zu schützen. Bei einem Blähton Leichtlehm kann man mit bis zu 300l Anmachwasser pro m³ rechnen. Das heißt bei 5 cm Stärke müssten pro m² etwa 15 Liter Wasser verdunsten. Deshalb: Im späten Frühling bis frühen Sommer einbauen und erst verschließen, wenn die Eibaufeuchte heraus ist. Mir sind Leichtlehme mit niedrigen bzw. ganz ohne organische Zuschläge lieber als zB. Holzhackschnitzel-Leichtlehm.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Arnold



Von jeder Art der Innendämmung alter Wohnhauswände ist abzuraten:



1. Ist es hinausgeschmissenes Geld, da es heiztechnisch nix bringt und Geld vernichtet.
2. Kann es sehr schnell zur Feuchtefalle werden und dann Schimmel, Holzzerfall usw.usf. bedingen.

Feuchte und organische Dämmstoffe sind extrem schimmel- und insektenbefallsgefährdet. Deswegen werden sie teils vergiftet (Fungizid, Insektizid, Fraßschutz) - und manchmal dennoch befallen, weil die Wasserabgabe nicht funktioniert und die Gifte aus organischer Chemie sich teils alterungsbedingt abbauen.

Was man auch wissen muß: Hausschwammsporen und die von allen anderen Schadpilzen und -schimmeln sind überall in der Luft vorhanden - allerdings in unterschiedlicher Konzentration. Es kommt also nicht darauf an, daß man sie im Bestand hat oder sie mit neuen Baustoffen einschleppt. Worauf es einzig ankommt, sind ihre Lebensbedingungen. Liegen die vor, gibt es Befall. Und da muß man ansetzen, wenn man gesund leben will und seine Bausubstanz von Befall freihalten. Nicht mit Chemie-Keulen, Holzschutzvergewaltigerei und Abrißbirne, sondern mit Verstand herangehen!

Finger weg von falscher Dämmung!

Weitere Info zum Dämmen und Energiesparen auf den Links:


Richtig und falsch heizen - Zur Hüllflächentemperierung



Dämmstoff dämmt nicht und bringt Schäden



Dämmstoff dämmt nie - die Praxis beweist es



Zu Wandbildnern und Fachwerk - Technische Daten und Aufklärung



Rund um Schimmel, seine Ursachen und Beseitigung



@Herr Fischer



Hallo mal wieder :-)

ja, da scheiden sich die Geister.
Aber mir persönlich ist's im Winter mit ner dicken Jacke wärmer als in einem Shirt. Klar, EINE dicke Jacke reicht da aus, es müssen keine 10 sein...

Und wenn ich mich jetzt in eine mit Styropor verkleidete Schachtel setze, ists mir vermutlich auch wärmer als unter einer dünnen Plastikfolie (ok, Schwitzwasser mal abgesehen)...

ODER???

*hihi*... das gibt vermutlich wieder eine MORDS Diskussion. Ich find's in unserem gedämmten Bad mit "neuen" Holzfenstern supergemütlich momentan, da isses nämlich richtig schön kühl drinnen, im Gegensatz zum ungedämmten Dach...

Grüße Annette



Hallo zurück,



schade, daß Sie lieber herumdiskutieren als mal auf meinen Links lesen. Dann wüßten Sie, daß auch ich dicke Pullis schätze, aber nicht wegen deren U-Wert. Der ist nämlich grottenschlecht, man würde schnell darin rechnerisch erfrieren. Der Grund der Kuscheligkeit ist eben ein anderer. Und der trifft nun beim Haus nicht hinreichend zu.

Entscheidend ist die Unterscheidung von Wärmestrahlung - eine Welle elektromagnetischer Natur im Infrarot-IR-Bereich in Lichtgeschwindigkeit (oder eben Photonen, das hängt von der Betrachtungsweise bei der Welle-teilchen-theorie ab) - und Wärmeleitung - ein mechanischer Kontakt der Stoffmoleküle, die sich je nach Temperaturniveau mehr oder weniger schnell bewegen - die Brownsche Molekularbewegung. Aber es ist halt Physik und nicht Chat dazu notwendig, um hier den Durchblick zu kriegen.

Dabei habe ich es auf den Links so volkstümlich angegangen - probieren Sie´s vielleicht doch mal? Seien Sie beruhigt - auch Professoren und andere Schlaumeier sind daran gescheitert.

Links:


Das Geheimnis der Dämmung



Das Profesorenrätsel





@ Herr Fischer

Mich wundert es nicht, dass die "ich weis alles besser Webseite" nicht genüßlich und mehr gelesen wird. Es breitet sich einfach ein unangenehmes Gefühl beim Leser aus.

Zitate:
• „ÖKO-Mafia“
• „Bundesökoregime“
• „Die perverse Geschichte der GRÜNEN“
• „KLIMAWANDEL UND KLIMALÜGEN“
• „die deutschen Deppen inkl. Toskanafraktion“
• „ökodröhnenden Sorgenorgler“
• „Zipfelmützenmichel im Schlafrock“
• „Ökoabzocke“
• „Trittinsche Ökodiktatur“
• „ihre schwächlichen Gehirne nach Koks und anderer Amiart „
• „GRÜNE VERDUMMUNG und deutschperfekte Klimakollapsangstschürung „
• „Ökotyrannei mit einer fast theologisch verbrämten Treibhaustheorie „
• „…Gipfel des alarmistischen Klimahorrors ist dann gendermäßig einer brillenschnittigen "Frau" vorbehalten - natürlich eine Blondine: Prof. Claudia Kemfert von der Humboldt Universität Berlin. Die frauweibliche Weisheit hat sie natürlich nicht selbst herausgekriegt …..“
• „…Sehnt man sich nicht bald nach Zeiten zurück, als Hexen, Scharlatane und falsche Propheten kurzerhand zu biogenem Streumittel oder Rabenfutter aus kontrolliertem Anbau weiterverarbeitet wurden....“
• „….Wieviel wohldotierte Kaminfeuerrunden haben die Führer der Grünen, der einfaltsgepinselten Naturromantiker, die ganze Pest der Ökos wohl verinnerlicht, um dem tumben Volk die Atom-Klima-Rettung und den (immer vergeblichen!) Kampf gegen das völlig ungefährliche CO2 als echten Klimaschutz zu verkaufen…“
• „…reklamationsbockigen Malerschweinen …“
• „…von jedem dahergelaufenen Hansel …“
• „… von den Normholzköpfen vergiftete Kunstwerke …“
• „…vom normengläubigen Holzschutzschwachverständigen …“
• „… da können Sie rumformulieren und bauchpinseln, rumbärmen, drängeln und winseln wie Sie wollen …“
• „… organisierte Politkriminelle inkl. Ökopastoren …“



Jetzt geben Sie sich aber richtig Mühe,



lieber Herr Parisek, für meinen starkdoitschen Webaktivismus zu werben, Meister des Holzschutzes! Alle Achtung - ein aufmerksamer Leser mehr zu den tgl. ca. 1500, die derzeit auf meiner Seite landen. Das macht auf die Inhalte hinter den Worten vielleicht doch aufmerksam, wollen Sie das wirklich? Und beanspruchen Sie Autorenrechte für Ihre Zitatensammlung?

Die nächste Stufe - die Fascho- und Esokeule war ja schon dran - wird dann voraussichtlich eine anonyme Meldung bei verfassungsschutz.de sein. Habe ich aber schon hinter mir, und leb trotzdem noch. Na wer weiß schon, wie lange noch?

Tipp unter community-Freunden - net so verbissen! Humor ist gesund und wenn man trotzdem lacht. Stellen Sie doch auch mal ein freundlicheres Bild rein, Sie haben doch bestimmt eins. Sonst denken die Leut noch, wir wären verbissene - oder gar holzschutzgiftvergiftete - Griesgrame;-)



Sprache



Was für freundliche Bilder wir doch abgeben !

Im Interesse unserer Kinder:
"Wer die öffentlichen Zustände ändern will, muß zuerst bei der Sprache anfangen.
Konfuzius



Klasse gekontert, Respekt, großer Meister!



Darauf einen jüngeren Alt[jäger]meister:

"Mephistoteles (gemütlich): Du weißt wohl nicht, mein Freund, wie grob du bist.
Baccalaureus: Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist."
Johann Wolfgang von Goethe, Faust Teil 2; Akt 2



Spiegelei



Na hauen wir uns noch ein wenig die Klassiker um die Ohren:

MEPHISTOPHELES:
Daran erkenn' ich den gelehrten Herrn!
Was ihr nicht tastet, steht euch meilenfern,
Was ihr nicht faßt, das fehlt euch ganz und gar,
Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr,
Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht,
Was ihr nicht münzt, das, meint ihr, gelte nicht

Johann Wolfgang von Goethe: Faust, Der Tragödie zweiter Teil



Scheindiskussion



Wo wir gerade so nett beisammensitzen, möchte ich darauf hinweisen, dass der geneigte Leser zu dem Schluss kommen könnte, dass ihr eine lupenreine Scheindiskussion führt und dazu habe ich auch eine nette Anekdote:

Der Kater und der Hahn

Ein Kater hatte einen Hahn gefangen und suchte nun einen Vorwand, um ihn zu fressen. "Ich werde dich bestrafen, weil du die Menschen durch dein Gekrähe mitten in der Nacht in ihrem Schlaf störst." Der Hahn erwiderte: "Freilich krähe ich. Doch die Menschen sind mir dankbar, dass ich sie aufwecke. Denn dann beginnen sie mit ihrem Tagwerk." Daraufhin sagte der Kater: "Ich werde dich bestrafen, weil du dich gegen die Natur versündigst und mit deiner Mutter und deinen Schwestern das Nachtlager teilst." Der Hahn antwortete: "Der Bauer ist mir dankbar dafür, denn so legen die Hennen viel mehr Eier." Der Kater überlegte. Ihm fiel keine weitere Begründung ein. Und so fraß er den Hahn einfach so.

Mal abgesehen vom Unterhaltungswert, wären mir so ein, zwei echte Argumente ganz Recht. Meint ihr, ihr bekommt das hin - das mit den Argumenten meine ich?



@ Lutz Parisek: Das hört sich aber stark nach Normenkritik an.



Jetzt sollten wir vielleicht doch den verblüfften Mitlesern verraten, daß wir heimlich einer Meinung sind, oder?



Nochmals 5 Argumente zur Ausgangsfrage:



1. Hausschwamm ist durch Leichtlehmschüttung möglich.
2. Hausschwamm ist auch ohne Leichtlehmschüttung möglich.
3. Man muß doch nicht die ganze Hütte vergiften, wenn man Leichtlehmschüttung einbaut.
4. Und auch sonst nicht.
5. Nur wegen der Hausschwämme schon zweimal nicht.



Hm, ich fasse mal zusammen



Frage:
Hausschwamm durch Leichtlehmschüttung möglich?
Hallo, wir wollen unser Fachwerkhaus von innen dämmen mit einer Korkleichtlehmschüttung. Jetzt stellt sich uns die Frage ob durch das viele Wasser, die die Leichtlehmschüttung mit sich bringt, evtl. ein Holzschwamm entstehen kann?


Antwort KF:
Nochmals 5 Argumente zur Ausgangsfrage:
1. Hausschwamm ist durch Leichtlehmschüttung möglich.
2. Hausschwamm ist auch ohne Leichtlehmschüttung möglich.
3. Man muß doch nicht die ganze Hütte vergiften, wenn man Leichtlehmschüttung einbaut.
4. Und auch sonst nicht.
5. Nur wegen der Hausschwämme schon zweimal nicht.


Konklusion aus den 5 Argumenten:
1. Hausschwamm ist immer möglich.
Anmerkung: Diese Aussage (um ein Argument handelt es sich nicht) ist für die Fragestellerin von keinerlei Nutzwert.

2. Man muß doch nicht seine Hütte vergiften
Anmerkung: Da die Fragestellerin keinerlei spezifische Angaben zu der Korkleichtlehmschüttung gemacht hat, ist keine Aussage über enthaltene Schadstoffe möglich. Auch hier liegt also kein Argument vor, sondern eine Aussage ohne jeglichen Nutzen für den Fragesteller. Eine Nachfrage zum Produkt hätte die Prämissen konkretisieren können.


Ich erlaube mir zu sagen, gerade wenn man gegen die gegenwärtige Lehrmeinung angeht, sollten schlüssige Argumente vorgebracht werden, wenn man ernsthaft etwas erreichen will. Einfach nur dagegen sein, ist zu wenig - finde ich.



@herr Fischer



Hallo Herr Fischer,

sicherlich kenne ich Ihre Links. Allerdings ist es doch so, dass die Texte sooooooooooooo voller Informationen stecken und ziemlich lang sind (auch mit den ganzen Verlinkungen), so dass man vor lauter Bäumen den Wald nimmer sieht (so gehts zumindest mir). Bei Ihnen kann man sich ganz schön "verirren"...

Und andererseits gibt es immer Gegner und Befürworter für dies und jenes (siehe auch Solar oder sonstigen "Ökokram").

Von Physik - das geb ich zu - da hab ich halt null Ahnung. Macht mir persönlich aber nix aus :-)

Grüße Annette



@Hartmut Stöpler



Na gut, das kann ich doch nicht auf mir sitzen lassen, daß ich nicht richtig argumentiere. Ich habe doch oben schon geschrieben:

"Was man auch wissen muß: Hausschwammsporen und die von allen anderen Schadpilzen und -schimmeln sind überall in der Luft vorhanden - allerdings in unterschiedlicher Konzentration. Es kommt also nicht darauf an, daß man sie im Bestand hat oder sie mit neuen Baustoffen einschleppt. Worauf es einzig ankommt, sind ihre Lebensbedingungen. Liegen die vor, gibt es Befall. Und da muß man ansetzen, wenn man gesund leben will und seine Bausubstanz von Befall freihalten. Nicht mit Chemie-Keulen, Holzschutzvergewaltigerei und Abrißbirne, sondern mit Verstand herangehen!"

und deswegen war das unten nochmals die Conclusio.

Wobei ich noch ergänze: egal wieviel Hausschwammsporen ich nun im Bestand habe oder dort einschleppe, egal wieviel Hausschwammreste in Trockenstarre mein altes Holz zieren - dem Holz ist das schnurz. Nur wenn die Lebensbedingungen passen, kommt es unweigerlich zu Befall. Und so dolle kann man das Haus gar nicht vergiften, um sich davor zu schützen.

Fazit: Bausanierung heißt auch, keine Lebensbedingungen für Hausschwamm zu schaffen. Und schon fallen alle auffeuchtenden Bauweisen weg bzw. müssen mit absolut sicherer (Trau, Schau, Wem?) Hausschwammvermeidungstechnik verarbeitet werden: falsche Dämmung, Dichtung und Beschichtung, riskante Naßbauweisen und Naßstrecken (Lehm, Estrich, Wandheizung) usw.usf.

Das ist jedenfalls meine Strategie zur Vermeidung und Bekämpfung. Es gibt ja Alternativen. Und die empfehle ich eben.



Logik



Werter Kollege Fischer

Ich kann ihrer Logik manchmal auch nicht folgen und führe das nicht auf meine mangelnde geistige Kapazität zurück.

Um an einem Fachbeispiel ins Detail zu gehen:
Ihre untere Grenzmarke von 20% Holzfeuchte als Lebensvorraussetzung für den Hausbock wurde in unseren Dialogen bis jetzt von Ihnen nur subjektiv begründet. Obwohl sie von Ihnen als objektiver bzw. wie ein absoluter Wert dargestellt wurde.
Es gibt nach meinem Wissen leider keine Untersuchung der von Ihnen geschmähten, als bestechlich oder geistig beschränkt diffamierten Wissenschaftler und Institute die ihre Annahme bestätigen kann.
Insofern sollte sie diese Behauptung für sich und andere als persönliche Theorie klar kennzeichnen.


Auch der Community Kolleging Anette muß ich recht geben. Ihre Webseite wirkt tatsächlich sehr unübersichtlich, die Gliederung unsystematisch, die Darstellungen sprunghaft und über die verbale Kraftmeierei und sprachlichen Entgleisungen habe ich mich nun schon genügend ausgelassen.

Ich finde das wirklich sehr schade, da ich inhaltlich an einigen fachlichen Punkten mit ihnen konform gehe.
Auch die gesellschaftskritischen Komponenten kann ich vom Ansatz her an vielen Punkten nachvollziehen und bestätigen, doch leider driften die Texte dann dermaßen ins Beleidigende, ins Pauschalisierende und Paranoide ab.

Ich hoffe sie ordnen dies als konstruktive Kritik ein und nicht als Versuch ihre Person herabzusetzen.

Mit besten Grüßen

L. Parisek



Lieber Herr Parisek,



für konstruktive Kritik bin ich immer dankbar. Wo käme ich denn sonst hin?

1. Die 20 %-Grenze ist für mich nicht die - wie von Ihnen behauptet - "Lebensvoraussetzungsgrenze", sondern die sozusagen "Vermehrungsvoraussetzungsgrenze". Ab dann wirds kritisch, drunter nicht. Das dürfte doch so falsch nicht sein und sich bestimmt auch mit Ihren Erfahrungen decken.

2. Meine Webseite ist ein Ergebnis ständigen Wachstums aus kleinenAnfäängen seit 1998. Über inzwischen 1500 Druckseiten Fachtexte (weiß ich von meinen neugierigen Lesern, ich druck es doch nicht aus!) aus vielerlei Wissenbereichen sind eben nicht auf einen Blick durchsichtig darzustellen. Ich bin halt ein bisserl breiter aufgestellt als Schmalspur.

Und da ich alles mangels Kapitalien selber webmastere, ist mein wesentliches Anliegen die Aufklärung, nicht die Form und Struktur. Google hilft dabei, notfalls auch meine interne Suchfunktion, um die komplexen Zusammenhänge zu verschlagworten.

Na, wer keine Zeit hat und immer nur eine Frage, dem kann ich mit meinen schwachen Kapazitäten wirklich nicht besser helfen. Ich muß doch auch manchmal arbeiten und hab Familie mit vier Kinderlein, denen ich doch auch manchmal Papa sein muß.

Was soll dann so eine Kritik? Ich pfeif drauf - gezwungenermaßen.

3. Der Ton - ist Geschmackssache. Und da doch eh keiner viel Zeit hat, weckt das Aufmerksamkeit, Verblüffung, meinetwegen Abscheu, aber oft auch genaueres Hinschauen. Leichte Schläge auf den Hinterkopf sollen ja das denkvermögen befördern. Und darauf kommt es schon an, wenn es um Richtig und Falsch geht. Raffiniertes Einschmeicheln, um die Abwehr zu schwächen und dann mit bösem Mist zuschlagen oder den erlahmten Kunden zu fangen, ist meine Sache nicht.

4. Gesellschaftskritik - so viel kann ich gar nicht k..., wie mir schlecht ist. Das geht doch vielen Mitbürgern so. Ich bring es auf meine Weise auf den Punkt. Und zwar eher parodierend als paranoid - vom Wortsinn her. Auf einen groben Klotz gehört doch auch ein grober Keil. Wenn es um eine gute Sache geht, und das werden Sie mir bestimmt nicht absprechen können, schon zweimal.

Aber bitte denken Sie an Stöplers Kritik - es ist hier wirklich nicht der Platz, sich weiter auszulassen. Für mich wars das.



Fachdiskussion



In Ordnung Kollege Fischer,
ich begrenze es einfach mal auf unsere fachliche Diskussion:

Der Unterscheidung von "Lebensvoraussetzungsgrenze", und "Vermehrungsvoraussetzungsgrenze" kann ich hier nicht ganz folgen. Die "Vermehrung", sprich "Befruchtung" und die darauf erfolgende "Eiablage" findet doch außerhalb des Holzes im Käferstadium statt. Was hat das dann aber mit der Holzfeuchte zu tun?

"Lebensvoraussetzungsgrenze" heißt für mich nichts anderes, als das die Larven weiter wachsen und sich im Rahmen ihres metamorphosichen Zykluses bis zur Puppe weiterentwickeln können. Und dies ist nach allen bisher vorliegenden und von ihnen z.T. zitierten Untersuchungen in jedem Fall bis zu 12% Holzfeuchte möglich.

Vielleicht klären sie mich noch einmal über ihre Begriffsdefintion von "Lebensvoraussetzungsgrenze", und "Vermehrungsvoraussetzungsgrenze" auf.

Schön wäre es auch wenn sie ein wenig ausführlicher begründen könnten, warum die Schädlinge eigentlich nur "leben" aber sich nicht "vermehren" können und woher sie diese doch sehr detaillierte Erkenntnisse beziehen.

Ich bin bei neuen Untersuchungen und Forschungen gerne bereit dazuzulernen oder diese neuen Erkenntnisse in entomologischen Fachkreisen genauer prüfen zu lassen.

Es grüßt

L. Parisek



Es geht ums Überleben,



und deswegen suchen die Viecher ihrem Nachwuchs möglichst optimale Bedingungen. Die sind doch nicht blöd. Und suchen, wenn das Holz vom Optimum zu weit weg ist, was Besseres. Nochmals Grosser:

"Lebensbedingungen und Lebensweise [des Hausbockkäfers] ... Das Holzfeuchte-Optimum beträgt 28...30%. ... Bei einer Holzfeuchtigkeit unterhalb von 8...10% ... sterben die Larven nach einer längeren Lebenszeit ab."

Mei, warum in zu trockenes Holz reineiern, wenn es nässere Ecken gibt? Da müssen wir schon den Mutterinstinkt berücksichtigen. Natürlich vermehren sich die im Trockenholz herumhungernden und dürstenden Würmlein/Larven auch nicht so, wie unter optimalen Ernhrungsbedingungen. Das dürfte doch auch Ihnen bekannt sein, daß die dann in der Entwicklung gehemmt sind.

Ich nehme an, Sie wollen eigentlich darauf rechtfertigend hinaus, alles und jedes und auch trockenes Holz vom Keller bis zum Dach - auch unter 20 % Feuchte - vorbeugend und bekämpfend zu vergiften, wenn schon nicht gegen Hausschwamm, dann wenigstens gegen Hausbock, aber das kanns doch wirklich nicht sein. Erfährt der Kunde dann auch, daß er nun sein Holz zu Sondermüll verwandelt bekommt? Ich hoffe doch sehr.

Ansonsten ist das ein Streit um des Holzbocks Bart - und das auf ner Hausschwammfrage! Bringt nix als Spiegelfechterei. Und davon verabschiede ich mich lieber.



Ausweichmanöver



Ich würde einmal sagen :
"Themaverfehlung!"

Ich habe meine Fragen eigentlich recht klar gestellt und bekomme leider wieder mal eine ausweichende, in andere Themen und die üblichen Vorwürfe abweichende "Nichtantwort"
So hatte ich mir eine sachliche Diskussion wie sie die Forumsgemeinschaft und sie selbst einforderten, eigentlich nicht vorgestellt.

Ich bitte sie nunmehr zurück an den Tisch der sachlichen Diskussion. Ansonsten gehe ich davon aus, dass sie keine weiteren wirklich "sachlichen und nachvollziehbaren " Argumente für ihre Theorie mehr vorzuweisen haben.

Die bereits angesprochenen Passagen der Fachliteratur incl. Dr. Grosser brauchen sie bitte nicht nochmals zitieren, die ist, wie sie vielleicht ahnen, mir hinlänglich bekannt.


Sonderbarerweise interpretieren sie so ihre eigenen Vorstellungen in die Welt der Holzschädlinge hinein. Bedauerlicherweise verhalten sich die Insekten aber nicht so wie sie sich das nun gerne vorstellen. Die sehen bzw. erleben die Welt aus ihrer eigenen Sicht und nicht aus der eines Sanierungsspezialisten Fischer.

Wenn die Hormone tanzen, der Legedruck auf den Eileitern liegt und keine große Auswahl an Holz vorhanden ist, dann scheren sich die Biester recht wenig um die untere "Lebensvoraussetzungsgrenze", und "Vermehrungsvoraussetzungsgrenze" des Herrn Fischer. Dann werden die Eier abgelegt, denn hier gilt das allgemeine Naturgesetz: "Besser geringere Überlebenschancen als gar keine". Der Suizid oder eine Fortpflanzungsverweigerung wegen der Fischerischen Feuchtegrenze erscheint hier wenig wahrscheinlich.

Es grüßt

L. Parisek



Es ist und bleibt eine Theoriedebatte.



Ich sag mal einfach - es gibt immer besseres Holz mit optimaleren Bedingungen. Und wegen des armen Hausbock-Weibchens (Hausgeiß?), dessen Legedruck so stark ist, daß es nun unbedingt mit viel zu trockenem Holz Vorlieb nehmen muß (ich glaub mal einfach net dran, daß es das überhaupt gibt), die Hütte vergiften, lohnt nicht. Um auf das Thema zurück zu kommen und nicht ins Nirwana abzugleiten. Lieber Herr Parisek, wir müssen schon noch auf dem Teppich bleiben.

Was wirklich zählt, ist doch die Frage, der Sie dauernd ausweichen: Vergiften oder Feuchte in den Griff zu bekommen?

Diese Zuspitzung auf den Punkt ertragen Sie offenbar nicht - aus nachvollziehbarem Grund.

Und je mehr Sie sich versteifen und in die "Fachdiskussion" hineinwuchten, umso weniger wird "Ihre" Giftlösung wahr, merken Sie das denn nicht?

Was wäre denn gewonnen, wenn ich Ihnen zuliebe sagen würde, o.k., schon ab 12 % wird es lebensgefährlich fürs Holz, ich bin und war ein großer Depp? Glauben Sie, daß dann mehr Leute Gift verspritzen lassen? Ich nicht.

Da können Sie noch hundert solche Würmerbilder hier reinstellen, um uns Angst einzujagen. Ich wenigstens bekomm keine und laß Hausschwammholz drin und Insektenbefallholz ohne Ende - wenn nämlich die Tragfähigkeit noch stimmt und die Optik das zuläßt und die Randbedingungen passen.

Das spart nicht nur Gift, sondern auch Geld ohne Ende. Das fehlt meinen Kunden nämlich grundsätzlich immer. Und irgendwo muß auch ich meine Kosten wieder zigfach hereinspielen - aber nicht durch riskantes Planen und Bauen, sondern durch ein bisserl Verstand außerhalb der Norm.


Wissen Sie eigentlich, wie es den Holzschutzopfern geht? Es gibt auch Webseiten dazu. Ich kenne ein Freilichtmuseum, da mußten die angestellten Holzvergifter (mit zugel. Boratsäurepräparaten selbstverfreilicht) nach wenigen Jahren ausgemustert werden, wegen Blutbildveränderung. Sie kennen die BG-Vorschriften.

Und der Befall flammte dennoch immer wieder auf, trotz Gift. Weil eben die Bedingungen im Optimum lagen und die Toxizität dann doch nachläßt bzw. durch Auswaschung verschwindet oder eben nicht genug überall hin gekommen ist.

Wenn es doch so schöne Alternativen gibt, warum dann Gift? Darauf kommt es mir an. %e hin oder her. Das ist dann doch recht eigentlich egal. Ausweichmanöver hin oder her, gelle?



Disziplin



Werter Kollege Fischer

Ich muß nochmal kurz durchatmen und ganz geduldig auf den wirklich sachlichen Punkt über den wir gerade diskuttierten zurückkommen.


Also, noch einmal die Frage zur Erinnerung:
"...Vielleicht klären sie mich noch einmal über ihre Begriffsdefintion von "Lebensvoraussetzungsgrenze", und "Vermehrungsvoraussetzungsgrenze" auf.

Schön wäre es auch wenn sie ein wenig ausführlicher begründen könnten, warum die Schädlinge eigentlich nur "leben" aber sich nicht "vermehren" können und woher sie diese doch sehr detaillierte Erkenntnisse beziehen...."



Ich denke das dies eine einfache Frage ist, die sie als Spezialist beantworten können.




Ach und bitte der Reihe nach. Was mich momentan nicht interessiert, aber was wir gerne nach Beantwortung meiner Frage ausführlich diskuttieren können ist:

+ die Frage, der ich nach ihrer Meinung dauernd ausweiche: "Vergiften" oder Feuchte in den Griff zu bekommen?

+ mein Fähigkeiten Zuspitzungen zu ertragen, aus welchen für sie auch immer nachvollziehbaren Gründen

+ Meinen vermuteten Glauben an eine "Giftlösung"

+ Meine von ihnen unterstellten Hoffungen auf den Gewinn "Fischeriche Einsichten" und einer plötzlich einsetzenden "Holzvergiftungswelle".

+ Meine von ihnen vermutete Lust auf eine angstauslösende Geisterbahn hundertfacher Würmerbilder

+ Ihre Furchtlosigkeit was Holzschädlinge betrifft

+ Ihr Bestreben riskantes Planen und Bauen zu vermeiden, sondern durch ein bisserl Verstand außerhalb der Norm zu arbeiten.

+ Eine Diskussion über "Holzschutzopfer" und "Holzvergifter"

+ Über "schöne Alternativen"

+ Über "Ausweichmanöver", wer immer sie auch übt

Also, es bleibt jede Menge zu diskuttieren,packen wirs an, aber bitte alles der Reihe nach. Es nützt der Kärung wirklich nicht wenn wir ständig das Thema wechseln.

Seien sie nochmals versichert, dass ich die von Ihnen angerissenen Themen und noch einmal von mir aufgelisteten Punkte nicht vergessen habe und gleich nach Klärung der gestellten Frage dann mit diesen Inhalten beschäftigen kann.

Mit dem besten Gruß


L. Parisek


PS: Zur Abwechslung mal ein anderes Bild, damit ich niemanden erschrecke.



Sie täuschen sich,



verehrter Herr Parisek, wenn Sie glauben, daß ich mich auf einen so rabulistischen Kleinkrieg nach Ihrem Diktat einlasse. Dazu fehlt mir Lust und Zeit und es bringt nix. Sie wollen mich auf irgendwas festnageln - aber wozu? Meine Position ist allen klargeworden - auch Ihnen. Die Fragen sind beantwortet. Lassen wir es dabei.

Lesetip: Schopenhauer: Eristische Dialektik oder die 35 Methoden, immer recht zu behalten (oder so ähnlich). Da kommt Ihre Masche auch vor.



Ich helfe mal



Arthur Schopenhauer
Die Kunst, Recht zu behalten

Gibt es online im Gutenberg Projekt: hier

Ich habe aber auch das Buch, kann ich dir gerne zusenden, Lutz. Ansonsten ist es auch spannend, sich mit den rethorischen Tropen zu beschäftigen. hier

(Irgendwie muß ich ja meine Daseinsberechtigung in diesem Forum zum Ausdruck bringen, hähä)



Verwirrung!!!!!!!!



Hallo an alle Beteiligten,
hier meldet sich die ursprüngliche Fragestellerin zu Wort. Ich beobachte Euer Hin- und Her nun schon eine Weile aber so richtig gut fühle ich mich dabei nicht. Es ist interessant zwischen Fachwissen und Faust Zitaten zu lesen aber so richtig klar wird mir dabei nichts. Sorry, so ist das halt mit den "Nichtwissenden".
Das sind meine Fakten: Ich habe ein über 200 Jahre altes Fachwerkhaus. Natürlich war da in dem ein oder anderen Balken auch schon der Holzwurm unterwegs. Wir haben auch ein paar Pappelbalken im Haus, diese sind schon etwas maroder, schwammig, bröselig. Seit dem Jahr 2001 liegt das Fachwerk außen und innen frei (Luft kann ran). Seit diesem Zeitpunkt suchen wir nach der optimalen Dämmung. Natürlich können wir nur von innen etwas anbringen, da es sich um ein historisches Haus handelt und wir nach optischen Gesichtspunkten handeln. So, nun haben wir uns schon mit allen möglichen Dämmstoffen auseinandergesetzt: Heraklithplatten, Cellulosedämmung, Lehmdämmung, Perlitschüttung u.s.w.. Wir haben gemerkt, dass es wohl bei jeder Dämmung etwas auszusetzen gibt. Es fällt uns also schwer eine Entscheidung zu treffen. Dann habe ich das Fachwerkforum entdeckt. Ich dachte Ihr könntet nun meine Rettung sein aber durch Eure Antworten fällt es mir wirklich nicht leichter. Wir haben uns nach langem hin- und her für die Lehmdämmung entschieden (fühlen uns damit am besten beraten). Unser Wandaufbau: 15cm Fachwerk, ausgefacht mit alten Backsteinen (Original). Dämmung: 10cm Korkleichtlehmschüttung (Ist Kork giftig?). Dann Lehmputz 2,5cm bzw. teilweise mit Wandheizung dann 4cm Lehmputz. Oh, jetzt habe ich das Wort Wandheizung benutzt... beste Voraussetzungen für Holzschwamm?????? Wir glauben fest daran, dass wir auf dem richtigen Weg sind aber eine Verunsicherung bleibt natürlich nicht aus. Wir wollen und können in ein paar Jahren nicht wieder neu anfangen zu renovieren. Das muss jetzt stimmen! Kann man denn das Haus nicht schnell genug austrocknen bei einer Lehmschüttung? Muss man denn nicht grundsätzlich ein Risiko eingehen, egal für welche Dämmung man sich entscheidet? Legt der Lehm denn nicht das Holz recht rasch trocken? Habe schon verstanden, dass im Grunde immer eine Holzschwammgefahr besteht (mit oder ohne Lehmschüttung). Ist es richtig oder verrückt so in´s Detail zu gehen? Ich weiß das langsam nicht mehr. Ich danke Euch für diese Diskussion aber die Fragen sind immer noch offen... wie Ihr seht.
Gruß Clea Ruby



Enttäuschung



War das jetzt alles Herr Fischer ?

Ein bisschen mager der Abgang.
Die Fragesteller wie Clea Ruby warten noch auf klare Antworten.

Was ist mit dem Hausschwamm, mit dem Hausbock ? Was mit der 20% Feuchte Theorie, mit der tollen "Lebensvoraussetzungsgrenze", und "Vermehrungsvoraussetzungsgrenze" ?
Sollten diese schönen Theorien alles Luftnummern sein, ohne jegliche nachvollziehbare Begründungen?

Ich bin der Ansicht, dass ich als Privatmann z.B. die Interpretation vertreten kann, dass der Hausbock bei genauer Erläuterung seiner "Vermehrungsvoraussetzungsgrenze" jegliche Lust an dieser Welt verliert und sich verabschiedet. Als Sanierungsfachmann vom Format eines Herrn Fischer habe ich eine Verantwortung gegenüber dem Ratsuchenden und sollte dieses Phänomen doch auch erläutern können.

Schade, wir hätten noch so viel Gesprächsstoff gehabt.



@ Clea

Ich denke, wenn die Baumassen zügig austrocknen können, besteht auch keine Gefahr für die Ausbreitung eines Hausschwamms. Ich halte auch weder Kork noch Lehm für giftig und den gewählten Weg durchaus für sinnvoll.
Aber wie Kollege Fischer schon zu bedenken gab, Hausschwammsporen sind ubiquitär, dass heißt überall vorhanden. Ich bin jedoch im Gegensatz zum Herrn Fischer der Ansicht, das an kritischen, schlecht trocknenden Punkten eine pilzwidrige Imprägnierung mit borathaltigen Mitteln einem Befall vorbeugen kann.

Übrigens: Ich verdiene an dieser Aussage wirklich nichts, obwohl ich nach der Fischerichen Kategorie zu den geldgierigen Schwachverständigen gehöre. Ich hoffe jedoch, dass dir noch einige Fachleute aus der Lehmbranche genauer antworten werden.

Gruß

L. Parisek





eigentlich lese ich gerne die kommentare, die auf eine frage gestellt werden teilweise als belustigung teilweise als information

komisch nur das es da eine sorte antworten gibt wo man schon nach zwei zeilen weiss dass sie weder informativ noch unterhaltsam sind

wirre gedanken vortragen darf jeder nur sollte er nicht erwarten, dass diese auch gelesen wird

zum glück gibt es ja meist eine vielzahl von antwortern

gruss aus münster



War das jetzt auch eine Antwort? Münsterländer Art?



Nochmals: Die Lehminnendämmung ist riskant und im Sinne einer Dämmung sinnlos. Das Haus ist bis dato gut ohne zurechtgekommen, das Geld ist herausgeschmissen.

Wichtig wäre nur die ausreichende Trockenhaltung. Wer sich auf Lehmdämmung hinargumentieren läßt, wird sich vielleicht auch so manch anderen gut beratenen Mist einfangen. Wenn nur der Berater nettes und seriöses Auftreten hinkriegt. Notfalls auch in Jesuslatschen - das ist eben Geschmacksache.

Aus Vorsicht vor falschen Baumethoden obendrein die nässegefährdete Baukonstruktion in Sondermüll zuverwandeln - darauf läuft es doch heraus, lieber Herr Parisek - halte ich für nicht vorteilhaft.

Damit wäre es nun abschließend gesagt, was hier in der Forumsdiskussion möglich ist. Gegen Meinungsresistenz ist doch kein Kraut gewachsen und jeder ist nur seines Glückes Schmied.

Viel Spaß beim Trocknen!



innendämmung



Hallo,
auf jedenfall Glaser Diagramm berechnen,denn sollte innerhalb der Wand ein Taupunkt liegen dann könnt ihr beim vermodern des fachwerks zusehen

sven hüsler