Wandaufbau auf bestehendem Lehmputz

19.01.2009



Unsere Fachwerk-Außenwände dämmen wir mit Holzweichfaserplatten in Lehmputz. In einem Zimmer haben wir nun nach Abriss des bisherigen Wandaufbaus (Mineralwolle mit Gipskarton), den alten Lehmputz auf der Fachwerk-Außenwand vorgefunden. Nun ist der alte Lehmputz (zum Großteil) glatt, gerade und fest, wonach sich uns die Frage stellte, ob wir lediglich die alten Tapetenreste entfernen und darauf jene Holzweichfaserplatten in frischem Lehm Kleben oder sollte der alte Lehmputz besser runter und ein kompletter Neuaufbau erfolgen?

Vielen Dank für Euren Ratschlag.

Gruß Sven



erstmal die alten tapeten runter



wenn euch dabei kein Putz mit runter kommt könnt ihr natürlich gleich die weichfaser platten anbringen.
wenn bei dem abreißen lehm mit runter kommt dann muß erst eine ausgleichs schicht aufgetragen werden.fals ihr auf die Balken stoßt muß ein Putzträger auf dem Holz befestigt werden. Schilfrohr z.b.
dann ausgleichsputz und die platten in den frischen lehm drücken. verdübeln und die erste putzschicht mit gewebeeinlage aufziehen.
trocknen lassen und den Oberputz darauf.fertig.
wenn ihr eine total Sanierung macht solltet ihr euch überlegen ob nicht eine Wandheizung in frage kommt im zuge der Putzarbeiten ist das nur ein arbitsgang mehr.
wandheizung spar ne menge Energie und ist als Strahlungswärme gesund
viel spaß
thomas



Vielen Dank...



... erst mal. Genau so haben wir den Wandaufbau geplant und in einem anderen Zimmer bereits ausgeführt. Hier war allerdings kein alter Lehmputz mehr vorhanden, stattdessen eine vorgemauerte Porenbetonwand. Auf dem Fachwerk und den Gefachen war Zementputz o.ä. aufgespritzt, den wir mühevoll noch entfernt hatten (siehe Bild). Auch hier haben wir eine Wandheizung aufgebaut.
Aber im aktuellen Zimmer sind wir aufgrund der Nutzung und vor allem des Preises noch am Überlegen. Ist ja nicht gerade preiswert, so schön und angenehm sie auch ist, die Wandheizung.

Gruß Sven