Lehmhaus "verschlimmschönert"

22.08.2017 Fächermann



Hallo liebe Community,

meine Frau und ich haben ein Lehm-Fachwerkhaus aus unserer Sicht angemessen saniert: Entfernung von Zementputz innen, komplett neuer Wandaufbau inklusive Lehmputz und Leimfarbe, Entfernung von Styropor in den Räumen und HInterläuftung an den Außenseiten.

Leider wollen wir dieses Haus nun im Zuge unserer Trennung verkaufen und ich sehe mich nach einem anderen um.

Hierbei bin ich auf ein Haus gestoßen, welches kein Fachwerk ist, sondern ein reines Lehmhaus: Wanddicke im EG 70 cm, nach oben hin werdend dünner.
Da ich mich nun ein bisschen mit Lehm auskenne, finde ich die Sanierungen der Vorbesitzer eher kritisch, würde aber gerne eure Meinungen und Erfahrungen einholen:

An drei Seiten wurde dieses Haus mit einem Mineralputz von außen verputzt, eine Seite hat Holzverschalung und eine Lehmwand liegt offen mit einigen Auswaschungen. Im Inneren wurde überall Rigips vor die Lehmwände gesetzt. Ich kann nicht einschätzen, ob es bereits zu Schäden gekommen ist. Als wir damals unser Haus gekauft haben, waren wir froh, dass kaum etwas saniert wurde. Kann es mit den Rigipsplatten und dem Außen-Mineralputz Probleme geben oder hält eine so dicke Lehmwand das aus?

Vielen Dank und beste Grüße



Ist schwirieg aus der Ferne zu beurteilen



Ist die Lehmwand nass?

Grüße Gerd





Ich kann leider von außen nicht hinter den Putz gucken und von innen kann ich nicht hinter die Wandplatten gucken. Was man so erkennen kann, wirkt alles trocken, aber wie es "dahinter" aussieht, kann ich nicht sagen.

Ich hatte nur mal gelesen, dass Rigips von Nachteil ist, weil es dahinter zur Schimmelbildung kommen kann, gerade wenn der Lehm die Feuchtigkeit nicht nach außen bringen kann, weil dort ein fester Mineralputz angebracht wurde.