was ist lehmfarbe genau??

25.11.2008



aus welchen pigmenten, verschnittstoffen,bindemitteln besteht Lehmfarbe ?..welcher nassabriebklasse sind sie zugeordnet?... welche dichte?... welche füllkraft bei max.160 g/qm(nicht liter)?.. erreichen lehmfarben überhaupt die nassabriebklasse 3 annähernd?... wenn nicht titanweiss als aktives weisspigment enthalten ist, wie hoch ist der weissgrad?... lehmfarben sind reversibel.kann nach --z.b.nach intervallen von jeweils 5 jahren problemlos wieder artgleich o. mit welchen anderen produkten,wie oft überarbeitet werden?...wenn ja,auch im rollverfahren?...ist lehmfarbe qualitativ hochwertiger als zellulose-leimfarbe??....farbige grüsse ....blacki



keiner weiss was,obwohl soviele lehmfarbe empfehlen und verarbeiten



liebe freunde der lehmfarbe und deren vertreiber,wo sind denn nun die weisen dieser zunft? das sind doch allerweltsfragen. nicht einmal der alleswisser schreinersbursch böhme vom elbflorenz, der doch sonst überall seinen senf dazu schmiert meldet sich mehr.ist er etwa bei der leinölsauferei versumpft...war a spässle. rauhe aber herzliche grüsse aus waldsassen



Lehmfarbe



Herr Schwarzmeier,

der Herr Böhme muß einem ja nicht gleich super sympathisch sein, aber lernen kann man trotzdem was von ihm, finde ich.

Zur Lehmfarbe:
Nur ein Beispiel zu der Zusammensetzung von Lehmfarbe (hier die Firma Kreidezeit, aus der Produktinformation):

Zusammensetzung (Volldeklaration):
Weißer Ton, Marmormehle und -sande, Cellulosefasern,
Pflanzenkasein, Kieselgur, Soda,
Methylcellulose, Erd- und Mineralpigmente

Die ganze Produktinformation + Verarbeitungshinweise usw. hier:

http://www.kreidezeit.de/Produkte/PDFprodukte2003/Vega_Lehmfarbe.pdf

Ich hoffe, das hilft Ihnen ein kleines bißchen weiter, Herr Schwarzmeier.





was´n hier los?
tust Du jetzt schon Deine eigenen Fragen unzulänglich beantworten?
Generation Frührentner, da machste was mit!

Gruß in das kleine zänkige Bergdorf am Rande unserer Republik.....Waldasassen seit Ihr eigentlich schon auf ner Landkarte verzeichnet?
jens



werte frau kerr besten dank für den versuch meine frage zu beantworten.leider ist ihnen



das nicht aussreichend erschöpfend gelungen,wie dies der herrliche §9VOB/A so treffend formuliert..wenn sie dem fischers koni und seine rübezahlmärchen schon anbeten ,dann können sie dem schreinersburschen vom elbestrand ebenso glauben..solche leichtgläubigen opfer braucht der mann wie auch der papst konradus I..wissen sie ,verehrte frau kerr," repedicio est mater studiorum ",aber wenn unsinn öfter wiederholt wird,wird er deswegen nicht weniger unsinnig. ...süsse träume von der tiefstehenden ,wärmenden wintersonne....blacki



nun mein werter jens,um deine geographischen und historischen unzulänglichen kentnisse



dem anerkannten stand der erhofften PISA-NORMEN anzupassen:besagtes zänkiges bergdorf ist eine stadt mit 875 jähriger geschichte am geographischen mittelpunkt europas und kulturdenkmälern zum säuefüttern.als die mönche bei uns schon klöster bauten und weise bücher schrieben,da rieben sich in bergisch gladbach die wildschweine den arsch noch an den eichenrinden ab!!!!huiiiiiservus....blacki





ichlachmichwech.......nich schlecht, die Formulierung!

gruß jens





Was soll man als Kölner dazu sagen....!
Ergänzend dazu, Bergisch-Gladbach ist in den letzten Jahrzenhten zur Schlafstätte von neureichen Großstädtern verkommen, wenn man bedenkt, daß hier 1871 kaum mehr als 6.000 Einwohner wohnten. Mittlerweile wohnen hier wohl über 100.000 Einwohner. Entsprechend sieht es dort aus: Geschichts- und gesichtlos.
Sorry Jens!
Grüße
Bernd Kibies





oder z.B: Volvox feineErde Lehmfarbe
Zusammensetzung:
Wasser, Lehm aus verschiedenen Gruben, Kreide, Porzellanerde, Essigsäureester, Methylzellulose, Titandioxyd (bei weiß), 0,1% synth. Konservierungsmittel

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Kibies



danke bernd, ist bezüglich bindemittel,industriell gefertigtes aktiv-weisspigment



,zuschlagsstoffen-o.verschnittmitteln sowie synthetischen konservierungsmitteln als stabilisatoren soweit für mich klar. ...allerdings ist meine frage nur zum teil beantwortet.wie ist bei 160 g/qm maximalverbrauch die füllkraft,wie ist deck-u.weisskraft klassifiziert? zu welcher nassabriebklasse von 1 bis 5 ist lehmfarbe zuzuordnen???ist die reversible lehmfarbe nach 5jahren oder überhaupt überstreich-o.rollbar?? das muss doch von sovielen händlern und beratern zu beantworten sein. scheinbar sitzen nun diejenigen ,die bei jedem gramm synthetischer additiv-anteile und Lösemittel ungeliebter Hersteller gleich rudelweise das HB-männchen spielen in ihrer nische und schweigen aus ratlosigkeit. ..im internet findet man auch nichts darüber,was synthetische inhalte ausschliesst. ..muss schon eine schwierige frage sein........gruss nach köln...blacki



Wollt Ihr...



... jetzt wirklich einem Deppen die mehr oder minder vollständigen Produktdeklarationen der diversen Lehmfarbenhersteller aufschreiben?

Wenn er den Kontakt zu den Herstellern nicht selber findet, gibts ja immer noch das unsterbliche Alpina-Weiß, die konventionelle Keule gegen ein erträgliches Wohnklima.

Grüße

Thomas



Nassabriebklasse Lehmfarbe



Ein Sachverständiger der Lehmfarben nach Nassabriebklassen einteilen will? Einfach mal bei der Industrie nachschauen, da steht alles was eigentlich keiner wissen will: http://www.hasit.hu/fileadmin/user_uploads/updown/LEHMFARBE_Terra_Vital_13.pdf

Gegenfrage: Wozu soll das gut sein? Beruhigt das dann das Gewissen, wenn alle deutschen Normen erfüllt und nachgewiesen sind? Dazu gibt´s doch Industrie um 08/15 Produkte auf den Markt zu werfen, rundum geprüft, abgesegenet und unter erfüllung aller selbsterstellten Normen.





ja da sag ich dochmal danke, Bernd.

Dass das natürlich Bergisch-Gladbach Verbot nachsichzieht ist wohl selbst redend!
Nachdem Du schon Köln-Kalk Verbot hast wird der Auslauf für Dich zunehmend kleiner.
Schon mal überlegt eventuell in die Eifel zu verziehen?

Viele Grüße



lehmfarben,werter kollege büttner



sind doch ein beschichtungsstoff der hier laufend empfohlen wird,auf den vielfältigsten untergründen. da muss es doch für einen fachmann wohl erlaubt sein nachzufragen,welch eigenschaften und klassifizierungen so ein HOCHWERTIGER WEKSTOFF(so wird er angepriesen) in sich vereint.wenn sie,geschätzter herr kollege büttner einem kunden zu lehmfarbe raten,dieser etwas wissensdurstig ist,dann müssen sie ihn als fachmann doch sicherlich darüber aufklären,was sie ihm empfehlen.oder kaufen ihre kunden etwa die katze im sack?....die aussage bzgl. aller industriell hergestellten "0/8/15-produkte" u."selbst erstellten normen(ich denke nicht,dass z.b. die STO_AG ihre normen selbst erstellen darf--z.b, wdvs--IfBt in berlin ect.).solche aussagen eines kollegn stimmen mich schon nachdenklich.wenn lehmfarben wie auch leimfarben nicht normfähig sind, dann kann man doch aussagen,dass höchstens eine klassifizierung der nassabriebklasse 5 angewendet werden kann.über die wiederüberstreich-o.überrollbarkeit nach etwa 5 jahren(nach entsprechendem bindemittelabbau........... kann man ebenfalls klar -wie bei leimfarben aussagen,dass der altanstrich abzunehmen ist.dass es nicht genormte produkte gibt ist doch kein geheimnis und auch keine schande.deshalb darf man industriellgefertigte norm-beschichtungsstoffe,die mehr als 95% anteil der verarbeiteten farben in diesem land ihr eigen nennen disqualifizieren????...sie sind doch vom fach....mit kollegialem gruss



Kölle is e jeföhl!



@ Jens
Von dem Köln-Kalk Verbot weiß ich nichts!
Was habe ich angestellt?
Zum meinem Glück wohne ich aber auf der richtigen Rheinseite.
Aber auch Köln hat wenig zu bieten. Was gibt es hier schon? Den Dom, einen Fußballverein und Karneval, mehr fällt mir jedenfalls nicht ein. Und ein paar Ausgrabungen mit römischen, karolingischen und anderen Resten.
Grüße,
Bernd



@bernd u.@lens



jhr wohnt ja nicht soweit entfernt voneinander,....habt jhr auch getrennte biersorten???ich gehe ja nicht davon aus,dass ihr Leinöl sauft..???.....war nicht so ernst gemeint............servus ....blacki.........................NACHTRAG: ..derjenige,der mich oben als einen DEPPEN bezeichnete,darf mich alles nennen.der hat nähmlich sicherlich diese mütze mit diesen 3 zipfeln auf.....die durften früher bei hofe schon alles sagen und wurden nicht so richtig ernst genommen....helau..!!!!



Lehmfarbe klassifizierung



Zitat: "wenn lehmfarben wie auch leimfarben nicht normfähig sind, dann kann man doch aussagen,dass höchstens eine klassifizierung der nassabriebklasse 5 angewendet werden kann"

Deshalb der Link zum TM von Hasit, da ist nämlich die Klassifizierung von Nassabrieb und Deckkraft angegeben, für die die´s brauchen (und die lesen können)

Im übrigen, woher kommt die Vermutung, daß Lehmfarbe für alle Untergründe empfohlen wird? Ich jedenfalls empfehle Sie hauptsächlich um Lehmputz zu Streichen (als alternativen fallen mir da eigentlich nur Kasein-, Leim- oder Kalkfarbe ein, aber da sieht´s mit Klassifizierung und Normen auch schon wieder ganz düster aus).
Auch haben Dispersions-, Latex- und Kunstharzfarben durchaus Ihre Daseinsberechtigung nur eben nicht in Privatwohnungen.

Aber ich helfe ja gerne weiter, übrigens, mit der Taste mit dem Pfeil nach oben oder die auf der SHIFT steht kann man ganz prima Großbuchstaben schreiben, dann sind die Beiträge sogar leserlich.



@kollege büttner



werter kollege büttner, ..ich habe mich bei hasit umgesehen und u.a. gesehen,dass z.b.das weisspigment nicht benannt ist,also ist von titandioxid auszugehen...ferner wird als grundiermittel Tiefengrund lf benannt...selbstverständlich wurde auch auf die din 18363 verwiesen...mehrfach wurde im forum lehmfarbe auf untergründe wie kalkputz,fermacell o. gk-platten verwiesen...wer gegen dispersionen abgeneigt ist,kann ausser kalk-kasein-u.leimfarben ja auch noch silikatfarben anwenden,soweit mir bekannt ist....woher sie aber die schlauheit hernehmen,dass organisch gebundene beschichtungsmittel in wohnräumen keinerlei daseinsberechtigung haben ist schon erklärungsbedürftig........servus aus waldsassen





@Bernd
Warum Köln-Kalk Verbot auf Lebenszeit!?
(siehe Tom Gerhardt im Film "Ballermann6")
Warum Bergisch-Gladbach Verbot auf Lenszeit?
Siehe obiger Beitrag.
@Franz
ich trink ja bevorzugt Reissdorfer Kölsch.
Da der Bernd Kibies Techniker in der Denkmalpflege is gehört der eher zur Gilde der Architekten und die schütten sich ja bevorzugt eher Wein in die Birne. Insofern wird der sich unter den vielen Kölschsorten hier überhaupt nich auskennen und wissen was schmeckt.

gruß jens



@bernd-köln kalk



servus bernd,....hab mir mal angesehen was köln kalk eigentlich für ein Pflaster ist..wie viele sprachen musstest du denn sprechen als du dort noch zutritt hattest???.....oder soll ich lieber den jens fragen......gruss aus der oberpfalz





ja das ist nicht gerade ne vorzeige Gegend gewesen.

Das mit dem Köln-Kalk Verbot war aber nur ein Scherz(Kölner Art).
Ob der Bernd das wirklich hat weis ich natürlich nich definitiv!?



Loß mer jet durch Neppes jon!



@Jens
Reissdorf war mal gut, bevorzuge lieber Früh oder Gaffel.
Aber einen Riesling, Grau- oder Spätburgunder verachte ich auch nicht. Muß ich mir jetzt den Film angucken, um es zu verstehen? Bitte nicht!

@Franz Schwarzmeier
Ich wohne in Nippes, Menschen mit Migrationshintergrund (ca. 24 %) wohnen hier auch, und es funktioniert!
http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln-Nippes_(Stadtbezirk)

Grüße,
Bernd Kibies



Ein Sachverständiger...



...sollte seine Farben schon etwas besser kennen.

"dass organisch gebundene beschichtungsmittel in wohnräumen keinerlei daseinsberechtigung haben"

Das hat Tobias Büttner nicht geschrieben. Man kann aber natürlich immer Recht haben, wenn man dem Gesprächspartner Standpunkte unterstellt, die er gar nicht vertritt, um diese dann zu widerlegen. Das Modell ist auch sehr passend für Alleinunterhalter. Schopenhauer hat sich darüber sehr schön ausgelassen (Schopenhauers Eristische Dialektik).

Jetzt kann der Sachverständige Anstreicher noch mehr lernen:

Organische Bindemittel haben auch Kaseinfarben (Kasein), Leimfarben (Methylzellulose), Ölfarben (Leinöl bzw. Standöl), Naturharzfarben (versch. Harze) usw.

Nur 'mal so zur Info.

Bunte Grüße

Thomas



organische bindemittel



da ich bezug nahm auf ihre anmerkung über dispersionen-,latex und kunstharzfarben(übrigens sind alle diese bindemittel kunstharze) wissen sie auch sicher,was ich einem mann vom fach hiermit sagen wollte...woher sie allerdings die chuzbe nehmen,dass anstrichmittel dieser typic und bindemittelart in privatwohnungen keine daseinsberechtigung haben ist schon eine abenteuerliche äusserung..mit dieser aussage und these stehen sie in fachkreisen aber auf verlorenem posten. "KUNSTHARZLICHE GRÜSSE" aus vorböhmen......blacki.



Sollte...



...ich mit Ihrem letzten, überaus wertvollen Beitrag gemeint sein, Herr Blacki,

lesen Sie sich das folgende bitte tatsächlich einmal durch:

"Man kann aber natürlich immer "Recht" haben, wenn man dem Gesprächspartner Standpunkte unterstellt, die er gar nicht vertritt, um diese dann zu widerlegen. Das Modell ist auch sehr passend für Alleinunterhalter. Schopenhauer hat sich darüber sehr schön ausgelassen (Schopenhauers Eristische Dialektik).

Ich habe nicht behauptet, daß die von Ihnen erwähnten Kunstharz- und Dispersionsfarben nicht für Privatwohnungen geeignet sind. Es gibt aber unstrittig diffusionsoffenere und schadstoffreiere bzw. schadstofffreie Farben, die zunehmend Marktanteile gewinnen, trotzdem sie der hochwertigen Komponenten wegen z.T. deutlich teuerer sind. Diesen Effekt habe ich nicht erfunden, er entspricht dem Interesse vieler Bauherren nach einem natürlicheren Lebensumfeld.

Statt hier gegen Alle und Alles zu schießen, könnten Sie dieses Forum ja auch nutzen, um Ihre Angebotspalette für Ihre Kunden zu erweitern und zu aktualisieren.

Bunte Grüße

Thomas



Sorry,...



...Blacki!
Aber wie kann ein Sachverständiger im Handwerk nur so viel Käse schreiben??

Betreibst du hier eigentlich absichtlich (also wissentlich) unternehmerischen Masochismus oder ist dass nur ein Nebenprodukt deiner Schreiberei??

Du solltest nicht vergessen, dass ein Unternehmer dieses Forum auch als "Werbeplattform" nutzen könnte. Nicht aktiv, aber "suptil" in Form von fachlich guten Beiträgen und einem "gesitteten" Umgangston.

Ich könnte mir vorstellen, dass die Werbung deiner Art da eher kontraproduktiv ist.

Nur so ein Gedanke (und noch nicht mal witzig gemeint).

Und bevor jetzt wieder dein Einwand kommt:
Nein, mit der Fachfrage hat mein Beitrag nichts zu tun (hab keine Ahnung davon). Wer aber glaubt im Sinne der "Fachlichkeit" sich alles erlauben zu können, ist auch nicht auf dem "richtigen" Weg, gell?

Aber immerhin hast du es ja in kürzester Zeit geschafft in den "Reigen der Premiummitglieder" aufzusteigen. Die fachlich fundierten Beiträge haben aber nur einen Anteil daran (nur als Hinweis, denn die Anzahl der Beiträge von anderen Communarden hast du ja auch schon "angeprangert").

Gruß
Martin



@ ja MARTIN das mit den fachlichen beiträgen ausser ERLENHOLZ im baltikumis wohl nicht







Ne andere, gehaltvollere Antwort hätte ich nun tätsächlich auch nicht erwartet.
Fröhliches Schaffen noch (beim unternehmerischen Masochismus)!



wie sich THOMAS BÖHME in einem SCHREINER_FACHFORUM aufführte....hier nachsehen



www.khries.de... nur mit dem unterschied, dass er sich dort nur und ausschliesslich mit gestandenen schreinermeistern und fach-sachverständigen dermassen unqualifiziert anlegte,sich dermassen blamierte ,nachdem man ihm darlegte,dass man ihn nicht ernst nimmt.....nahm er seinen hut und verabschiedete sich---tritt seither anscheinend massiv hier im forum auf..siehe forumsgallerie.



Langsam wird's eklig.



Statt endlich 'mal fachlich etwas beizutragen, rüpelst Du hier gegen alle und jeden. Muß ich demnächst noch mit einer forumsinternen Anklage wegen Stasi - Mitarbeit rechnen?

Wenn mir der Ton in einem Forum nicht passt, sage ich halt Tschüss unter Benennung der Gründe. Verblüffenderweise (hätte nicht gedacht, das das viele lesen) habe ich mails von Tischlern bekommen, die aus ähnlichen Gründen wie ich die Mitarbeit bei khries eingestellt haben.

Es würde mich aber interessieren, wie Du an diese Info gekommen bist. Allein hast Du das nicht gefunden.

Vielleicht noch mal zur Ausgangsfrage: Was ist Lehmfarbe genau? Du erfährst es bei den Herstellern, und die Antwort wird immer eine etwas andere sein.

Grüße

Thomas



Leute, Leute!



Was ist denn jetzt hier gebacken? Man muß sich ja nicht mögen, aber ein wenig Respekt dem Anderen gegenüber sollte man sich schon erhalten. Demut, Bescheidenheit usw. scheinen immer mehr zu Fremdwörtern zu verkommen. Vielmehr nehmen sinnlose Diffamierungen hier die Oberhand. Herr Schwarzmeier, halten Sie doch einfach mal den Ball flach. Das, was Sie Herrn Böhme ankreiden, pflegen Sie im großen Stil. Thomas W. Böhme, natürlich sind solche Anfeindungen nicht angenehm, sind für mich aber selbstredend bzw. klärend. Muß man dann immer das letzte Wort haben? Natürlich kann das jeder für sich entscheiden, mich nervt es nur noch. Ich frage mich nur, ob alle Beteiligten so einen Umgangston im realen Leben pflegen. Also Leute, kommt mal wieder runter!
Grüße,
Bernd Kibies



wo steht bei mir auf irgend einer seite etwas von STASI???wieder eine masslose unterstellung 111





@ Bernd



"Ich frage mich nur, ob alle Beteiligten so einen Umgangston im realen Leben pflegen."

Natürlich nicht (ich zumindest). Frage mich auch mitunter, warum sich sowas hochschaukeln muß.

Konrad Fischer's Thesen finde ich ja mitunter nicht nachvollziehbar, und habe zuweilen da auch deutlich widersprochen. Auf der gerade beendeten Denkmal in Leipzig habe ich ihn persönlich kennengelernt und hätte mich gern länger mit ihm unterhalten, es war ein sehr angenehmes Gespräch. So kann's kommen, wenn aus den Pixeln Menschen werden.

Grüße

Thomas



der BRANDSTIFTER ruft dann nach der FEUERWEHR



manche leute sind wie löschpapier; sie nehmen alles in sich auf und geben es verkehrt wieder !!!!!





blacki

jetzt gibst aber moi a ruah!

Oiwei nochetarocken is a net des wahre.

soeren und marita



Jetzt ich dazu!



Da wir uns ja hier im ökologisch tendierenden Bereich bewegen und größtenteils die Lehmfarben auf Lehmuntergründen zum Einsatz kommen (andere minaralische Untergründe funktionieren da auch sehr gut!!), sollte man solche Dinge, wie Nassabriebklassen, Füllkraft bei max.160 g/qm usw. etwas differenzierter betrachten.

Zur Ingredienzienfrage nur ein paar kleine Auszüge:
Bei Casa Natura z.B.: helle Tonerde, Dolomit-Mehl, pflanzl. Polysaccharid, Methylcellulose
bei Conluto z.B.: hochwertiger, farbiger Lehm bzw. Ton, Marmormehl, Zellulose und Pflanzenstärke

Stellt sich hier aber nicht die Frage, als was man beim Kunden auftreten möchte?
Als Systemverkäufer oder Fachhandwerker?
Die meisten scheinen mittlerweile vom Fachhandwerker zum Systemverkäufer die Seite gewechselt zu haben.
Müssen wir uns nicht täglich fragen, was hinter den vielversprechenden und gutgläubigen Datenblättern sich alles verbirgt? Welche Katze im Sack man da erhält?

Und sollte man nicht auch mal über Verträglichkeit bzw. Unverträglichkeit nachdenken?

Über kurz oder lang werden sich solche Dinge so wieso noch präziser klären, denn was nützt uns die wohlklingendste Beipackbeschreibung, wenn nachher Allergien, Ausgasungen, Schimmel, Verpilzungen, Abblätterungen,, Rissbildungen den Kunden an die Frustgrenze bringen.

Was die Überstreichbarkeit betrifft, so würden wir aus unser heutigen Handwerkersicht mal sagen, dass es problemlos überstreichbar ist. Auch im Rollverfahren wird es möglich sein.
Einen bitteren Beigeschmack hat die Fragestellung trotzdem.
Neuen Produkten sofort das Wasser abzugraben, obwohl die Langzeiterfahrungen noch nicht vorhanden sind.
Die ersten Ergebnisse aber bereits mind. 8-9 Jahre aufweisen und Bestand haben.


Farbige Grüße aus dem östlichsten Randgebiet der Republik (ist übrigens bereits auf allen Landkarten auffindbar!),

Udo Mühle





@Thomas
Mit Konrad Fischer habe ich vor Jahren mal telefoniert. So beeindruckt war ich nicht, klang ziemlich dünn, seine Stimme meine ich. Und er polterte nicht so arg los, wie wir es gewohnt sind. Da ich ein interessierter Mensch bin, habe ich mir nun sein Buch, "Altbauten kostengünstig sanieren", gekauft. Was soll ich sagen, es enttäuscht auf der ganzen Linie. Großer Text, funzelige Bilder und Grafiken, eine Schmähschrift voller Wiederholungen, nur schwer lesbar. Wirkliche Informationen beinhaltet sein Werk nicht. Also ich weiß nicht, was ich von diesem Mann halten sollten.
Aber vielleicht sind es die Zeichen der Zeit: Je lauter, desto mehr Reputation.
Grüße aus Köln
Bernd Kibies