community-projekt in Mecklenburg? - Diskussion




hallo
hier im forum gibt es einige projekte, die ich toll finde - sie sind nicht nur interessant, sondern auch nachamenswert

ich möchte das mit euch diskutieren

vielleicht ist der gedanke dass gratisleistungen o. subventionen eigentlich unnütz sind, hier nicht der richtige ansatz, aber ich stehe zu folgendem: wenn es ein projekt in der nähe von neubrandenburg (+15 km umkreis) gäbe, dann sponsore ich den Lehm (bisher ging er an abholer die meist 200 km weit weg wohnten)

im meckpom ist der Lehmbau o. das Fachwerk nicht sehr verbreitet und das land ist dünn besiedelt - daher ist der lehmbau nicht sehr "lohnend"

wer macht mit, wer hat ideen, was kann man machen?

mein angebotener lehm landet mangels nachfrage nur gelegentlich in schlaglöcher auf feldwegen, sschade, aber das ist nun mal so, von daher möchte ich mal was sinnvolles unterstützen, bräuchte dazu aber auch interessenten, gleichgesinnte, enthusiasten, freunde und bekannte

ein wiekhaus in neubrandenburg auf der stadtmauer aufzubauen fand keine unterstützung seitens des stadpräsideenten herrn rühs (MdL)... - gesponsorte sachen sind ja nichts wert, oder? - architekten, planer, bauleute, interessenten fehlen hierbei

was habt ihr für ideen - wo wird lehm aktuell benötigt?
gruss heiko

abholmöglichkeit s. vorigen eintrag



community-projekt in Mecklenburg



Hallo Herr Krauss,

im Ansatz und vom Grundgedanken her ist das ja ne super Idee, die Sie da haben. Da ich in meinem Kundenkreis einige Architekturbüros habe, (vorwiegend Berlin und Umland) die auch Projekte in Ihrer Region betreuen, kann ich Ihnen gern einige Kontaktadressen nennen, wo Ihre Idee auf offene Ohren trifft. Direkt in NB empfehle ich Ihnen meine Geschäftskollegin Frau Köhnke. Ist sicher auch ein interessanter Kontakt für Sie.
MfG; M.Mehlhose

Historische Baustoffe für Denkmalpflege und Sanierung
Inh.: Brigitte Köhnke
Kuhdamm 3
17033 Neubrandenburg
Telefon: 0395-5441610



Lehmbau Mecklenburg



Hallo Heiko

"im meckpom ist der Lehmbau o. das Fachwerk nicht sehr verbreitet und das land ist dünn besiedelt - daher ist der lehmbau nicht sehr "lohnend""


Muß ich Dir absolut widersprechen. In Vorpommern (Neubrandenburg ostwärts) ist Lehmbau und Lehmfachwerkbau gang und gäbe gewesen. Um 1800 begann in dieser Gegend eine intensive Besiedelung der Gegen, die sich heute Vorpommern nennt. Pommern selbst begann im Bereich Löcknitz.

Der klassische Lehmbau versteckt sich in Häusern, die von aussen wie Klinkerbauten aussehen, teilweise mit Feldsteinbruch gebaut wurden und auch in klassischen Fachwerkhäusern, die allerdings mit der weniger langlebigen Kiefer als Fachwerk gebaut wurden und dann hinter einer Stülpschalung versteckt wurden.

Alte Gutshäuser in Vorpommern wurden oft aus Lehmziegeln gebaut und dann mit Haarkalkmörtel verputzt.


Die Idee, Deinen Lehm zur Verfügung zu stellen finde ich sehr gut. In den 90er Jahren war ich auf der Suche nach gutem Baulehm im Bereich Löcknitz/Pasewalk. Fündig geworden bin ich erst im Bereich Neubrandenburg. Leider sind die meisten ortsnahen Lehmgruben in den 60/70er Jahren mit Restmüll verfüllt worden und dann eingeebnet worden.

Das teilweise unsinnige Bergbaurecht verbietet es leider, neue Lehmgruben zu eröffnen, ich kenne einige Stellen in meiner kalten Heimat, da gibt es Baulehm, der kann aus der Grube direkt verbaut werden...


In Pasewalk gibt es übrigends ein Arichitekturbüro, welches vor ein paar Jahren noch Fachwerkhäuser projektiert hatte, aber die Energieverordnung dreht Häuslebauern und Fachwerklehmhausbauern leider das Genick ab... und so gibt es nur noch Einheitsbrei mit Styropor gedämmt und auch M/V verliert Gesicht und Kultur...

Das Haus auf dem Foto ist übrigends ein typischer Lehmbau, innen getrocknete Lehmziegel Mörtel aus Lehm, Fassade mit Lehm gemauert und nur die Fugen mit Blaukalkmörtel verfugt...



Andreas <<< der von Hartz IV und unfähiger Politik aus DE vertieben wurde



Eure Beiträge



ich danke euch u. rege hiermit weitere einträge an
schreibt + sendet mir emailadressen von pot. interessenten
der aktuelle abholzeitraum ist der 29.6.- 13.7. 2010

viele grüsse



Lehm zur Bodenverbesserung



Hallo Herr Krauss,
ich habe in Waren einen Kleingarten mit Sandboden. Der gibt nicht viel her, Lehm zur Bodenverbesserung wäre da gut geeignet. Wenn möglich, würde ich mit etwa 200 bis 300 kg beginnen und probieren, wie das Einarbeiten von Lehm den Boden verbessert. Bitte schreiben Sie mir, ob ich den Lehm in Säcken à 30 bis 50 kg bei Ihnen abholen kann und zu welchem Preis.
Viele Grüße
René Schöbel



für Communitymitglieder ist er gratis



Hallo Rene
wie beretis öfter erwähnt, ist er für Communitymitglieder gratis - einzig bei der Abholung möcht ich dabei sein, das heisst wenn es zeitlich passt sollte, sollte eine Terminabstimmung erfolgen

50kg säcke sind ok - Mithilfe beim Einfüllen ist von mir garantiert, nur wenn gewünscht
gruss HK

tel. 0172 3258258



Community-Projekt



Hallo Heiko Krauss,

inzwischen ist seit Deiner Anfrage ein Monat vergangen. Ich weiß aber nicht, ob es seitdem neue, konkretere Projektideen gibt. Aus der Ferne kann ich leider nicht praktisch mitwirken. Ich möchte Euch dennoch die regionalen Kontaktstellen der Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V. ( IGB ) empfehlen:
www.igbauernhaus.de >IGB in Ihrer Nähe.

Es lohnt sich sicher, dorthin Kontakte zu knüpfen und die Ansprechpartner haben sicher mehr Insiderwissen über weitere Baustellen alter Häuser, Backöfen usw. JedeR, der mit Enthusiasmus und wenig Geld ein altes Haus ausbaut, wäre über Hilfen seeehr dankbar.

Gutes Vorankommen wünscht
Dietmar



status



hallo dietmar und rene
rene - wie kann ich dich erreichen?
dietmar - danke, hab dahin geschrieben, warte auf antwort

termin für neue abholungen: KW 41
20 m3 sind schon weg - es ist aber noch genug da

abfüllung zum hochwasserschutz in säcken ist auch ok
ich poste separat nochmal
gruss hk
tel. 0172 32 585258