Richtiges Verputzen zwischen Lehm, Naturstein und Billigputz?

31.08.2011



Hallo zusammen.

Im Verwandtenkreis gibt es ein 1795 erbautes Fachwerkhaus, das was die Struktur angeht wohl um die 100 Jahre Investitionsstau bietet. Was nicht vorhanden ist, ist Geld, weshalb hier nach und nach in kleinen Schritten vorangegangen werden muss. Das Haus besteht in erster Linie aus Fachwerk in Verbindung mit Lehm und diversen Natursteinarten.

Aktuell stehe ich vor der Herausforderung, eine Wand zu schließen, die schon immer feucht war und vermutlich auch immer feucht bleiben wird. Von der Außenseite dringt ein wenig Feuchtigkeit ein. Das Hauptproblem ist kurzfristig leider nicht lösbar, wird aber auch angegangen. Innen habe ich den feuchten Lehm-Putz oberhalb der Holzverkleidung abgetragen (siehe Foto), den Naturstein möchte ich nun wieder verputzen. Ich denke hier an Kalkmörtel. Die Fläche ist etwa 2 qm groß. Rechts und oberhalb ist der Lehm trocken und links wurde schon einmal mit Billigputz gearbeitet, der auf Lehm aufgebracht ist.

Eignet sich Kalkmörtel und falls ja, in welcher Zusammensetzung? Im Baumarkt um die Ecke gibt es Fels Weißkalkhydrat 2/4 CL 90, das ich sicherlich als Basis nehmen kann, richtig?

Viele Grüße
Jörg



Kalkputz



ist sicherlich nicht ungeeignet, ein Nässefleck könnte bleiben. Die Bruchsteine würde ich aber mit etwa 40% Deckung mittels Spritzbewurf aus Kalkzementputz (1:1:5) aus scharfen Sand als einheitlichen Putzgrund, daraufmehrlagig der Kalkputz. Oberfläche gefilzt.



feuchte Wand



Hallo Jörg, was denken Sie über den Wandteil, der hinter der Holzverkleidung liegt?
Warum wurde eigentlich diese Verkleidung eingebaut?

Viele Grüße