wie werden Trocken, (-Schwund)-fugen in historischen Lehm-Außengefachen am besten gefüllt?

06.09.2009



Hallöchen;
wir haben vor kurzem 2 denkmalgeschützte Häuser erworben (1xSandstein u.1xFachwerk ;gehören zusammen und stehen auf einem Areal)...nun kommts`:laut Expose`"fachmännisch restauriert" mit pur Zementputz, Silikon etc., ergo machen wir alles neu p.s. so historisch wie irgend möglich; im Fachwerkhaus haben wir die Außenwände mit historischer StrohLehmtechnik(Stakung usw.) schon teilweise neu erstellt; nun aber meine Frage:wie zu erwarten war, entstand zwischen Balken und Gefache eine Trockenschwundfuge von z.T. bis 3-5mm Stärke. Wie und mit welcher Technik kann man diese Fuge jetzt verfüllen ? Wie muß das Lehmgemisch zusammengesetzt sein, daß nicht wieder ein Schwund entsteht? erst danach kommt dann die Innenisolierung: uns schwebt Holzleichtlehm vor, gibt es dazu auch Erfahrungen bezüglich Dicke und so? oder etwas anderes? Vielen Dank Kerstin



Hallo,



die gefachbegrenzende Fug sollte auf ca. 1 cm geöffnet werden.
Dann sollte die Fuge ausgeblasen und vorgenässt werden.
Anschließend mit Strohlem und Fugeisen füllen und verpressen.
Grüße Gerd





Hallo Gerd ,

vielen Dank für die schnelle Antwort,

die Fugenarbeiten hatte ich mir auch so ähnlich vorgestellt; man verzeihe mir noch eine Frage dazu : um den dann wieder eintretenden Trockenschwund zu minimieren wollte ich noch etwas scharfen Sand zum Lehm-Stroh-Gemisch zugeben. Ist das ratsam???