Lehm+Holzweichfaserplatten

19.02.2004



hallo lehmbauer!
ich wollte mein Fachwerk im OG von außen dämmen.von innen geht nicht da der Wohnraum nur 3,80m breit ist.ca.30qm.wollte nun wie udo Mühle es auf einem foto gezeigt hat Holzweichfaserplatten mit Lehm auf das fachwerk bringen und eine Holzverschalung davor setzten.reicht das aus,weil es keine schlagregenseite ist?bekommt man lehm auch von kiesgruben oder kann ich auch alten Strohlehm wieder aufbereiten?



RE



Hallo,
abgesehen vom Raumverlust passt die Dämmung aus bauphysikalischen Gründen besser nach außen. Die Platten sollten in den noch plastischen Lehmmörtel gedrückt, und zusätzlich mit Schrauben oder Schlagdübeln befestigt werden. Hierfür kann man gut den alten Strohlehm wieder einweichen, ggf. mit Sand abmischen und wiederverwenden.
Viele Grüße Gerd Meurer



Beginn



Laut unseren Berechnungen (Ingenieurbüro ) ist eine Holzweichfaserstärke von 50 mm ausreichend und diese wird wie im Bild ersichtlich homogen auf die Unterkonstruktion aufgelegt (hier die erste Schicht sichtbar!). Mitlerweile setzen wir eine 50 mm Platte ein und nicht im zweilagigen Verfahren mehr.
Deshalb bleibt aber die Systematik die selbe und bei einer Wandstärke von etwa 14 ist die 50er Platte ausreichend.
Darauf Kreuzlattung und Holzschalung.
Zu weiteren Fragen auch Rückruf möglich unter zusätzlicher Nummer: 035936-45341.

Grüße aus der "lehmigen" Oberlausitz.



aha!!



Recht schönen dank für die weiterhilfe.





salute, wenn ich mich nicht irre, geht die Rechnung so
14 cm Stein mit angenommen lamda 0,30( positiv geschäzt)und 5 cm Holzweichfaser mit lamda0,045 , das bischen lehm vernachlässige ich mal macht also: 014:0,30 +0,05:0,045=1,57 und 1:1,57 = 0,63 k-wert. ein Neubau sollte 0,4 auf der hülle haben incl der fenster. nur mal so als randinfo von einem nichtingenieurbüro
der lehmputzähr