lehm, lattung, aussen, wichtige, wetter

29.06.2005



Holzweichfaseraußendämmung
Vielleicht können sich ja noch einige an meine frage wegen der Außendämmung erinnern.jetzt soll es bald losgehen mit den vorbereitungen.ich hatte hier im forum einen für uns in frage kommenden dämmungsaufbau gefunden.
unsere Fachwerkwand im OG mißt abzüglich der Fenster ca. 22qm.die gefache sind mit ziegelsteinen ausgemauert.diese sind aussen rot und haben innen einen schwarzen oder grauen kern(sind das hart gebrannte?).
aus kostengründen haben wir sie drin gelassen.dafür wollten wir aber den Lehm der alten Lehmdecke wiederverwenden-das sind etwa 2-2,5kubikmeter-und diesen auf das Fachwerk verputzen,konterlattung drauf,holzweichfaserplatten drauf und Holzverschalung davor.achso der Dachüberstand ist ca.70cm und kein schlagregen.
nun hab ich sowas noch nie gemacht und brauch unbedingt ein paar tips um baufehler zu vermeiden.z.b.:muss ich dem trocken gelagerten Strohlehm etwas beimischen?
muss ich eine kreuzlattung machen?
wo kommt die Hinterlüftung hin?
kommt die Lattung auf den lehmputz?
und welche faserplatte nehme ich?weil es ja verschiedene gibt.
weil ich die EnEv einhalten möchte muß ich mir die dämmstärke nochmal ausrechnen lassen.
gibt es sonst noch wichtige oder weniger wichtige hinweise?

ich bin echt für alles dankbar.
Rouven



lehm, weichfaser, etc.



hallo,
wie ich bereits geschrieben habe ist Ihre Frage unklar. Wo soll der Lehm hin? Innen? Aussen? Die Weicherfaser drauf?
Meine Antwort bezüglich der Weichafaserplatten war schon klar und wurde nochmals durch mein Nachfolger auf dem Forum präzisiert. Lesen Sie beide Antworten nochmals durch, dann neue Frage stellen und dann können wir etwas genauer antworten.
m.f.g.
J.E.hamesse



Re



sie haben recht.die fachwerkwand sollte von aussen mit lehm verputzt werden.darauf dann die weichfaserplatten.und als Wetterschutz eine holzverschalung.
ich denke das wetter kann dem lehm nicht schaden,da die weichfaserplatten paraffiniert sein sollen,oder?und die holzverschalung hält ja auch eine menge wetter ab.der dachüberstand von ca.70cm ist da auch ganz günstig.
vermutlich ist der lehm dazu da das fachwerk trocken zu halten,oder liege ich da falsch.muss ich das anders machen?



huhu



wie finden das denn die anderen lehmbauer?



lehm aussen?



hallo,
ich sehe nicht den Sinn in dieser Lehmschicht aussen, und dann die Weichfaserplatten! Der Feuchte Lehm wird zwischen die Ausfachung und der erste Schicht Weichfaserplatte eingeklemmt, und braucht dann sehr lange zum trocknen. Warum nicht direkt mit den Weichfaserplatten auf dem Fachwerk anfangen?
m.f.g.
J.E.Hamesse



Lehmen ist für uns gesund



warum sollte man also außen mit Lehm arbeiten, wenn nicht schon die ganze Wand aus Lehm ist, aber ist ja bei Ihnen nicht. Also, "Wozu Lehm?" Damit etwas dran klebt? Wenn Sie dämmen wollen, dämmen Sie. Lehm ist nicht der beste Dämmstoff, auch mit Stroh nicht, das hält zudem das Wasser zu lange, wenn es feucht war.

Naja. Probieren Sie es aus. Ferndiagnosen sind immer schwer. Und keiner will ws falsches sagen.

Und Backsteinhäuser sehen doch auch gut aus, oder?

Viel Glück
Beatrice



warum außen Lehm? und nicht innen?



Wenn ich es richtig verstanden habe, soll eine Fachwerkmauer von AUSSEN gedämmt werden? Warum dämmen Sie nicht von innen mit Holzfaserplatte oder Leichtlehm mit Kork/Strohund Lehmputz? Gibt wenigstens ein prima Raumklima und das Fachwerk außen bleibt sichtbar, oder soll es verschwinden?

LG
Neda Übelherr



antwort



innen können wir nicht dämmen,weil der Wohnraum sonst noch schmaler wird(im moment 4m breit).es ist ein langes stallgebäude und es ist nur ganz normales fachwerk welches von innen sichtbar bleibt.gefällt mir besser.ist was zum anfassen und kann man aus nächster nähe betrachten.und evtl. möchte ich später die ziegelsteine in den gefachen später mit lehmsteinen austauschen.
danke auch für die tips für die dämmung.