Wasserleck durch Gasmessgerät genauer auffinden ?

29.06.2012 Tobias V.



Hallo,

bei einem Kollegen in Haus (UG,Eg,1OG) mieft es im OG. Wasserflecken an der Wand sind nicht zu entdecken wir wissen aber wo das Leck sein muss (auf Grund dessen, weil wir beim Hausbau dabei waren und eine starke Vermutung haben) nun meine Frage: Ist es prinzipiell möglich ein ungefährliches Gas durch die Wasserleitung einzuleiten (Duschhähne etc. natürlich verriegelt) und dann mit einem Gasmessgerät die Konzentrationen an verschiedenen Stellen zu messen. Die Idee dahinter ist eigentlich nur das wenn mal ein Kunde das selbe Problem hat man aber nicht weiß woher das kommt durch diese Methode genauer den Schadensort zu identifizieren um somit Aufbruch zu minimieren.
Was haltet ihr davon ? Gibt es solche Verfahren bereits schon ? Gibt es andere/bessere Verfahren ?

Danke für die Antworten
Gruß Tobias



Pumpen!



Sowas gibt es.

Einfacher ist: Druckluft draufgeben und horchen. Dabei nicht vergessen:

a) Wasserhähne haben meistens ein Rückschlagventil. Das muss man abschrauben, wenn man einleiten will.

b) Der Kompressor sollte geräuscharm sein.

In der Regel wird so ein Service von Firmen angeboten, die meistens von den Versicherungen bezahlt werden.



Geruch



Sie schreiben es mieft.
Versuchen Sie es erst einmal mit Ihrer Nase als Gasmessgerät.
Wonach riecht es? Muffig, schimmlig, nach Fäkalien, nach Schwefelwasserstoff, nach nassem Putz...?
Danach können Sie die Ursache bzw. die Quelle im Abwasser-, Regenwasser- oder im Trinkwassersystem suchen und eingrenzen.
Dann können Sie den Verlauf der betreffenden Leitungen feststellen,z.b. durch die Installationsschächte und die Verbrauchs- bzw. Einleitungsstellen.
So sollte ein mögliches Leck schnell eingegrenzt werden können.
Wurden in letzter Zeit in Eigenleistung Sanierungen am Haus vorgenommen, wenn ja was genau wurde gemacht?

Viele Grüße



Druckluft ?



@ Herr Müdes:Kann man eine defekte Wasserleitung die in der Wand liegt nur mit Hilfe von Druckluft durchs horchen auffinden ? Haben sie da genauere Informationen zu ?

@ Herr Böttcher: Die Schadenquelle ist ja bereits aufgefunden, mir ging es prinzipiell eigentlich mehr um die Methode, ob das so möglich wäre wie ich es beschrieben habe. Die von Ihnen genannte Methode ist ja nicht verkehrt im Gegenteil mir ging es allerdings mehr darum so schnell wie möglich den exakten Schadensort aufzufinden.

Danke für die Antworten.

Gruß Tobias



Leckage



Und was soll daran ein Problem sein?
Den Installationsschacht müssen Sie ohnehin öffnen, da kommt es auf einen m mehr oder weniger auch nicht an wenn der Rohrabschnitt gewechselt wird. Bei eingeputzten Leitungen vergessen sie das Flicken und setzen einen neuen Strang in einen I- Schacht. Das alte Rohr wird einfach abgeklemmt und verbleibt wo es ist, in der Wand.

viele Grüße