Giebelverkleidung mit Holz

27.02.2007



Ich beabsichtige die Giebel sowie die Wetterseite meines Fachwerkhauses mit Holz zu verkleiden, zur Zeit ist und war Asbest dran.
Die Schalung soll laut Denkmalpfleger Brett an Brett stumpf angebracht werden, es können also Schlitze bei der Trocknung entstehen.
Daher soll eine Unterspannbahn hinter die Schalung.

Ach so, als Lattung habe ich 60 x 40 er Lärchenholz und als Bretter 180mm X 25mm Lärchenholz.

Nun ist meine Frage, wie muss die Lattung angebracht werden, damit ich in 5 bis 10 Jahren nicht erneut Holz anbringen muss.

Wo muß die Unterspannbahn aufgebracht werden, damit das Wasser bestens ablaufen kann.

Ich dachte da an senkrechte Latten,
dann die USB
dann waagerechte Latten
dann die Bretter senkrecht

so dürfte sich kein Wasser sammeln oder?



so..



...läuft doch dann etwaiges Wasser auf die Querlatten ? Vieelicht sollte doch eine vertikale Konterlatte eingebaut werden , trögt natürlich mehr auf ..
Wie ist denn die Konstruktion des Giebels ?
Vielleicht lässt sich ja auch eine Leisten-Deckelschalung anbringen ,z.B. mit senkr. 60/25 mm Leisten unter den 180er Lärcheln ??
Besten Gruß Jürgen Kube



Was genau



soll die Unterspannbahn eigentlich bewirken? Hier ist weniger mit Sicherheit mehr - weglassen! Die Fugen der stumpf aneinander gelegten Schalungsbretter sind meistens mit Deckleisten verkleidet worden. Die können recht zierlich gestaltet sein, ab ca. 32 x 20mm und hatten häufig eine kleine seitliche Hohlkehle. Dagegen wird Ihr Denkmalpfleger wohl kaum etwas haben können.

Grüße

Thomas



Reihenfolge falsch....



da ist mir doch ein Fehler unterlaufen:

Natürlich meinte ich:

waagerechte Latten 30*40(trägt nur USB),
dann die USB
dann senkrechte Latten 20*30
dann waagerechte Latten 40*60
dann die Bretter senkrecht.

so ist eine Hinterlüftung möglich.

Gruß
Thomas



Denkmalpfleger



sollte man vielleicht manchmal stumpf aneinanderlegen.
Mein Vorschlag: Vertikale Lattung mit feinjähriger Fichte (gute Erfahrungen mit Holz vom DDE - Dachdeckereinkauf; nicht grün imprägniert), Schalung aus Lärche o. Douglasie o. sogar Eiche horizontal, 90/27mm, als Paralellogramm geschnitten mit 30° Schräge, verlegt mit einer Fuge von 5-7mm u. mit Edelstahlschrauben 4,5x60mm mit Bohrspitze u. Fräskopf - sieht gut aus und hält ganz sicher länger als zehn Jahre.
Und lassen Sie sich bitte nicht von Ihrem Denkmalpfleger herumkommandieren; Sie müssen die Rechnungen bezahlen mit 19% Mwst.; hier der Denkmalpfleger hat noch keine Kelle in der Hand gehabt.
Gruß, Andreas Schölzel



Nun,



nicht alle Denkmalpfleger gehören in diesen Topf, ich hätte aber auch ein paar Kandidaten für dieses Verfahren :-)

Soweit eine horizontale Verbretterung in Frage kommt, ist das ein guter Vorschlag.

Grüße

Thomas