Trittschallverbesserung

27.06.2007



Hallo liebe Community-Mitglieder und Leser,

ich habe vor kurzer Zeit dieses Forum entdeckt und stöbere nun häufig in den sehr interessanten Beiträgen herum. Ein wirklich tolles Forum.
Auf Grund von Umbaumaßnahmen im eigenen Haus benötige ich nun konkrete Hilfe beim Fußbodenaufbau und bei der Deckenabhängung. Es handelt sich um ein 1895 erbautes Gründerzeithaus mit Holzbalkendecken. Diese sollen vor allem bezüglich eines besseren Trittschalles aufgewertet werden, da es im Moment sehr hellhörig ist.

1. Fußboden:
Der gesamte neue Aufbau soll so flach wie möglich sein, aber max. ca. 5-6 cm. Ich möchte den derzeit vorhandenen Aufbau (Deckenbalken, ca. 25mm alte Dielung, Papplage, festgeschraubte 16 mm dicke Spanplatten, Velour-Teppichbelag) belassen.
Meine Idee war nun, auf den Teppich eine Lage 3mm Rollkork, dann ca. 22mm Trittschallplatten aus Holzfasern (z. B. Homatherm), darauf 19mm Spanplatten (reicht das?) und als Belag Parkett, Kork bzw. Lenolium.

2. Deckenabhängung:
Zum einen für einen besseren Trittschall von oben und zur Begrenzung der Heizkosten. Die Decke soll bei einer Raumhöhe von derzeit 3,42m ca. 30cm abgehängt werden. Wie sieht der beste Aufbau aus? Reichen „normale“ Abhänger, Latten- oder Metallprofile, darunter Gipskartonplatten (12,5-er?) und obendrauf Dämmung (ich hatte da an ca. 10cm Hanfmatten gedacht, denn eine natürliche Dämmung sollte es schon sein, ist die Dicke OK?)??

Vielen Dank im vorraus und ich freue mich schon auf hilfreiche Beiträge,

Alex



zu kompliziert



angefragt, oder warum antwortet niemand?!

In zwei Räumen werden wir nun doch Dielen legen - dabei schwanke ich zwischen folgenden Aufbauarten:
1. Die Unebenheiten der Spanplatten und eventuelle Deckendurchbiegungen mit einer Ausgleichsspachtelung begradigen. Darauf eine Hanf-, Kokos- o. ä. Matte und darauf schwimmend (Kurz-) Dielen mit Klammertechnik.
2. Auf die Spanplatten möglichst dünne Lagerhölzer mit darunter befindlicher Schallentkoppelung (Kokos, Kork - auch zum Höhenausgleich), dazwischen etwas "Schweres" zum Schallschlucken (Sand?, Kalk?) und oben drauf die Dielen.
Hat jemand damit schon Erfahrungen sammeln können? Wie langlebig ist so eine Klammertechnik bei den Dielen?

Grüße, Alex