Altes Holztor und Holztüren streichen




Hallo!
Ich habe folgende Frage:
Ich möchte 2 Holztore an unserer Scheune neu streichen. Habe bereits den alten Lack mit einem Schwingschleifer abgeschliffen. Durch einen Absprachefehler mit anderen "Mitrenovierenden" ist nun anschliessend das eine Tor mit einer Holzschutzlasur von Koranol und das andere mit einer Leinölfirnis/Terpentinersatz-Mischung vorbehandelt worden. Gibt es jetzt für einen deckenden Anstrich eine Farbe die man auf beide Tore Streichen kann? Also könnte man beispielsweise auf beie eine deckende Lasur streichen? Oder auf beide eine deckende Farbe auf Ölbasis? Lack ist für mich eh tabu!
Leider kann ich keine Auskunft darüber geben um was für ein Holz es sich handelt.

Danke schonmal!

Philipp



Holztüren



Beide Flügel von Hand leicht anschleifen und mit Consolan,Juwel,Multilan oder anderer Dipersions-Holzschutzfarbe streichen.Einmal etwas verdünnt und beim zweiten Gang original, -auch das Hirnholz! -das hält wirklich 20 Jahre. Wenn die angebotenen Farbtöne nicht so gefallen; die lassen sich miteinander mischen bzw. mit Mini-Mixol abändern.



Streich doch einfach...



- ich verstehe das Problem nicht... kann aber auch an mir liegen...
Was ist das Ziel?...

MfG,
sh



Au weia



Was ist denn an Lack so schlimm?
Bitte um Antwort
Weshalb machen Sie keine Proben?



Warum kein Lack?



Weil ich gerade in diesem Forum schon einiges darüber gelesen habe und man von Lack auf den alten Holztoren abrät da dieser sehr leicht absplittert nach ein paar Jahren.

@ hanshorst: was meinen Sie mit "Proben"?

Das Ziel ist einfach diese Türen zu streichen. Und mit den nun vorhandenen Grundierungen umzugehen.Ich dachte ich hätte mein Problem sehr klar dargestellt. Wüsste nicht wie ich die Frage klarer stellen sollte, sorry!

@ Benjamin: Danke für die Antwort!





Mit Proben ist gemeint, den Lack oder die Lasur an einer unauffälligen Stelle zur Probe zu streichen, um nach erfolgter Trocknung das Ergebnis in Augenschein zu nehmen.
Ob Lack oder Lasur: Entscheidend ist die Produkt-Qualität, der Untergrund und dessen Vorbereitung.



Dispergierte Holzschutzlasuren...



...würde ich generell meiden, mangels ausreichender Eindringfähigkeit. Ich bin nicht von deren Dauerhaftigkeit überzeugt.

"das hält wirklich 20 Jahre" Aha. Gibt's das Zeug überhaupt schon so lange? Ich habe sofort einen versprödeten Dispersionslasuranstrich vor Augen.

Auf Ihrem Untergrund sollten grundsätzlich keine Dispersionslasuren Verwendung finden. Statt dessen:

Eine deckende Lasur gibt es nicht. Entweder der Anstrich lasiert, d.h. der Untergrund scheint durch. Oder aber er deckt. Das Koranol (lösemittelbasiert, Alkydharz) wird wohl auf beiden Untergründen haften, beim Leinöl auf Aklydharzgrund wäre ich mir da nicht so sicher. Insofern rate ich zu einem Zweitanstrich mit Koranol, obwohl da nicht viel Unterschied zu einem transparenten Lack sein wird.

Das nächste Mal den übermotivierten Helfern die Zügel anlegen:-)

Grüße

Thomas

P.S. Eine Anstrichprobe gibt keinerlei Auskunft über die Haltbarkeit des Ganzen



Türanstrich



Wenn ich Consolan oder Juwel empfehle und von zwanzig Jahren Dauerhaftigkeit spreche stimmt das auch. Diese Produktgruppe gibt es bereits seit den späten 60ern. Ideal auch für verzinkte Teile ,nach Vorarbeit, Herr Böhme



War Ihr Consolan...



oder gar Ihre Juwelen in den 60ern schon in Wasser dispergiert?

Die Rezeptur von damals dürfte mit der heutigen nicht viel zu tun haben. Und auf dem beschriebenen Untergrund haben Dispersionslasuren wohl kaum das lange Leben, weil eine Verbindung mit dem Holzuntergrund nicht möglich ist: da ist schon das Öl bzw. Koranol.

Grüße

Thomas





Wenn ölige Schichten auf der Oberfläche sind können Sie sich das " Eindringen " schenken,sowohl bei Standöl wie bei dispergierten Harzen.Die externen adhäsiven Bindemittel machen den Witz bei der Sache. Es sind Farben und keine Lasuren ! Die Qualität hat sich verbessert, na klar. Juwel ist ein Markenname. Es gibt mehr ...



Also...



...Sie verstehen nichts davon, können nicht lesen, aber Sie wollen halt was schreiben. Auch gut.

Ich schrieb im letzten thread von einer Verbindung mit dem Holzuntergrund, nicht von "Eindringen".

Ihre "extrem adhäsiven Bindemittel" habe ich schon zu oft abbröseln sehen, um solchen Zinnober ernst nehmen zu können.

Grüße

Thomas