Dielenboden durch Hundekrallen zerkratzt, wie ausbessern?

16.09.2008


Hallo, wir haben uns vor zwei Jahren unser Haus gekauft und im Zuge der Renovierung einen alten Dielenboden abgeschliffen und mit Treppen- und Parkettlack aus dem Baumarkt versiegelt. Da wir aber drei Hunde haben, ist der Boden jetzt ziemlich zerkratzt und in den Kratzern hat sich der Schmutz im Holz gesammelt, da die Lackierung wohl zerstört wurde. Sieht wirklich nicht mehr schön aus. Zudem hat unser alter Hund sich nachts einmal vergessen und auch dieser Fleck ist in den Boden gezogen. Kann man da noch etwas ausbessern. Die Krazter sind nicht besonders tief, aber es sind eben viele. Welche Holzart es ist kann ich leider nicht sagen, für mich sieht es aus wie Kiefer, aber ich weiß es nicht.



Hallo Nadin,



der Lack war und ist falsch!

Bei Öl lassen sich auch zerkratzte Einzelflächen nacharbeiten.

Ich fürchte Du musst den Boden komplett Abschleifen und dann neu ölen.

Grüße Gerd



Und vielleicht...



...die Hunde abschaffen!

Nein, war´n Scherz.
Allerdings wirst du immer wieder Kratzer auf dem Boden bekommen, wenn eure drei Vierbeiner drüberhechten. Bei Nadelholz eh.

Wäre der Boden aus Eiche oder Robinie, könnte es "erträglicher" sein, weil diese Holzarten einfach härter und widerstandsfähiger sind..

Aber wie Gerd schon schrieb: Lackierte Böden sind sowieso "problematisch" was den Verschleiß angeht. Geölte Böden bekommen zwar auch Kratzer, aber diese sind viel leichter "auszubessern".

Ich denke auch: Wenn ihr nicht damit leben wollt, abschleifen und dann ölen.

Gruß und viel Erfolg
Martin



Na...



...hoffentlich iss noch genug da zum Abschleifen... Ölen ist wirklich besser. Und der Baumarktlack macht es nicht besser...

Gruß Patrick.



nach zwei Jahren schon wieder schleifen ist natürlich heftig



dabei muss auch wirklich der ganze Lack ab sein. Dann nach einem ordentlichen Schleifaufbau (das kennt Ihr vom Lack ja schon ein wenig her) das Holz gut mit Parkettöl sättigen.

Ergebnisse von einem vergesslichen Hund müssen trotzdem schnell entfernt werden.

Dennoch: solche Hunde lassen jedes Nadelholz leiden - ob mit Öl oder mit Lack. Wenn Ihr jeden Kratzer nachlauft, dann ist der Hund am falschen Ort, bzw. der Boden wird dem Hund nicht gerecht...

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Nach zwei Jahren wieder schleifen ist natürlich heftig...



dabei muss auch wirklich der ganze Lack ab sein. Dann nach einem ordentlichen Schleifaufbau (das kennt Ihr vom Lack ja schon ein wenig her) das Holz gut mit Parkettöl sättigen.

Ergebnisse von einem vergesslichen Hund müssen trotzdem schnell entfernt werden.

Dennoch: solche Hunde lassen jedes Nadelholz leiden - ob mit Öl oder mit Lack. Wenn Ihr jeden Kratzer nachlauft, dann ist der Hund am falschen Ort, bzw. der Boden wird dem Hund nicht gerecht...

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Die "Gesellschaft für hundgerechte Holzböden" empfielt:



Eiche oder Robinie. Spaß beiseite, mit Weichhölzern werden Sie immer Probleme haben, im geölten Zustand aber deutlich weniger. Diese sind dann partiell ansatzfrei reparierbar, ggf. regenerierbar (deutlich weniger schleifen).

Die Qualität von Öl und Ölauftrag ist hier sehr wichtig. Ich empfehle das Heißölverfahren und berate dazu gern detaillierter.

Grüße

Thomas